Samstag, 27. März 2010

eine kurze Nacht voller Träume

schöne Träume wünscht  nicht nur James Krüss
sondern auch Frauke 

Wenn es Nacht wird, wenn es Nacht wird
Wenn es Nacht wird, wenn es Nacht wird
Und die Lampe ausgemacht wird,
Zieht der Sandmann durch die Stadt,
Und er trägt auf seinem Nacken
Einen riesengroßen Packen,
Wo er Träume drinnen hat.

Und dann geht er, und dann geht er
Zur Maria und zum Peter,
Und dann streut er mit der Hand
In die Augen dieser beiden -
Denn er mag sie gerne leiden -
Ein paar Körner weißen Sand.

Und dann träumen, und dann träumen
Die zwei Kinder von den Bäumen,
Die im Morgenlande sind,
Von den Palmen, tief im Süden,
Von den großen Pyramiden
Und vom heißen Wüstenwind.

Und sie schlafen, und sie schlafen.
Doch der Sandmann geht zum Hafen,
Denn im Hafen liegt ein Boot.
Und das Boot ist groß und prächtig.
Und der Mast ist hoch und mächtig.
Und die Segel, die sind rot.

Und er gleitet, und er gleitet
In den Himmel, der sich weitet.
Und die Winde blasen sacht.
Und er segelt mit den Träumen
In den sternenhellen Räumen
Durch die große blaue Nacht. 
James Krüss

und geträumt habe ich heute nacht
leider nicht das 
Frauke

1 Kommentar:

  1. Ein wunderschönes Gedicht! Ich liebe die Texte von James Krüss!

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Hoffe, ich habe dazu auch genug Zeit, Euch zu besuchen und zu schreiben.
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Frauke