Dienstag, 29. September 2020

Farben des Spätsommers

 Heute schien wieder so wunderbar die Sonne am Morgen und den ganzen Tag
 
da erntete ich die restlichen Tafeltrauben vom Spalier

 Wir stellten das Spalier  als Sichtschutz auf und ließen es mit dem Wein bewachsen.

die Terasse ist erhöht und hat ziemlich kultige Rauchglaswände,
ich sehe sie nicht mehr ....

Ich wollte eine leichte grüne Wand, 
die auch schön anzusehen ist für uns und auch für die Nachbarn, 
im Winter ist das Laub des Wins ab und es kommt genug Licht ins Haus
am Austrieb erfreue ich mich nun jedes Jahr, 
typische Sichtschutz- oder Lamellenzäune wollte ich nicht ...

dies ist ein handybild, die Farben sind in echt etwas blasser 
aber ich freu mich,
 dass wenigsten diese Glattblattastern blühen, andere sind vertrocknet
 
unten eine Collage der Herbstblüten ,

 
 Es ist die Strauchrose Westerland aus dem Garten meiner Mutter,
sie hätte am 3. Okt. ihren  98.igsten Geburtstag gehabt,
so erinnern ihre Blumen so schön an sie,
ihr verdanke ich auch die Liebe zu Blumen und zum Gärtnern

dies erntete ich noch aus dem Hochbeet, roten Mangold,
gelbe Beete und darunter versteckt noch Wilde Rauke.
Dieses Gemüse dünstete ich mit Zwiebeln, 
Lauchzwiebeln und Paprika und Tomaten.

Dazu stellte ich  selbst einen Nudelteig her,
rollte ihn einfach mit der Kuchenrolle sehr dünn aus
und schichtete ihn wie Lasagne mit Schafskäse ein.
Man braucht nicht gleich eine Nudelmaschine!
Sehr lecker  ist es  wie ein Strudelteig.
daraus zauberte ich diesen  leckeren Auflauf
 
 

im Garten hatte ich früher  mal
 den Rattenschwanzrettich ausgesäht und die Schoten geerntet,
viel einfacher und genauso lecker sind die Schoten der Radieschen, 
auch diese sind knackig und leckerscharf

die Quitte mag auch die Sonne und die Früchte reifen noch 
wer Früchte haben möchte, kann sich gern melden,
 nur dauert es noch etwas und
 ich kann auch nicht verschicken, es muss schon selbst abgeholt werden .

Gerade suche ich viele Bilder durch, eines muss ich Euch zeigen:
meine Tochter wird Fünfzig und da wird immer etwas gemacht...mit Medien
 
den Anorak in Rot hatte ich ihr damals als ganz junge Mutter selbst genäht 
 
unten bin ich Mitte Dreißig mit meinen Dreien,
 da sind wir in Frankreich;
so schlank wäre ich gern wieder
 
Große Feier, Party, dass alles  gibts nicht in Coronazeiten, aber wir sind kreativ...
 
 Wünsche allen eine schöne Spätsommerzeit, 
bei mir ist noch kein Herbst!!
Grüße von Frauke




 






Montag, 28. September 2020

Zukunft

 ist das 18. Wochenthema des Blogzimmers
in die Zukunft kann man Gott sei Dank nicht schauen... !!
Und da mache ich auch keine Pläne mehr, 
sondern ich lebe in der Gegenwart und der sehr nahen Zukunft.  

Das bringt schon der Garten mit sich;
da kann man wetterbedingt nie vorhersagen,
 was in Zukunft  reichlich blüht und reichliche Ernten bringt.
Ich freue mich immer an den Überraschungen.
Durch schönen Spätsommer und den Tau hat sich noch vieles erholt 
und blüht reichlich für die Insekten 
 
so der Efeu, Kresse, Quendel, Salvie, Sonnenblume....
Das war mal eine sehr niedrige Staude im Topf vor zwei Jahren,
ich vermute, sie war kurz gespritzt mit Halmverkürzungsmittel,
nun blüht sie so prächtig für Hummeln , 
wer hätte das damals gedacht , dass sie in Zukunft so groß wird
Quendel
  Strauchbasilikum für Hummeln 
 auch immer ein Minitopf und dann so groß mit reichlicher lange  Blüte


der Efeu an der Eiche mit sehr vielen Bienen

unser Nachbarhaus ist schon so weit zugewachsen, 
die Bienen freuts bestimmt! 
mein Mann war darüber immer sehr erstaunt,
und er wartete darauf, dass das zweite Fenster in Zukunft zuwächst
 weiteres sage ich lieber nicht...


Radischen blühen im Hochbeet

 der Palmkohl wächst nun im 2. Jahr und ich lasse ihn weiter stehen, 
mal sehen wie er in Zukunft wächst


Wer hätte vor einem Jahr gedacht, wie sich so vieles verändert
und alles auf den Kopf stellt,
Es war mein sehr persönlicher Verlust, 
dazu dann dann noch diese Pandemie.
Da mag ich nicht zu weit  in die Zukunft schauen!
 
So pflanzten mein Mann und ich noch zwei Apfelbäume im letzten Herbst,
 unwisssent, dass es unsere letzte gemeinsame Gartenaktion war.
Gerne erinnere ich mich an schöne gemeinsame Zeiten und es hilft mir sehr. 
 
 
die Bäume sind gut angewachsen...
 
  Als Trost  gibt es  den Ausspruch, den angeblich Luther gesagt haben sollte :
dafür gibt es aber keine Beweise, 

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, 
würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen“ 
 
die ersten Quellen dazu sind aus viel späteren Jahren,
Es war zu Anfang sehr schwer für mich persönlich 
und auch noch dazu Trauerfeier, Seebestattung, 
den Nachlass mit vielen Terminen und Schreiben zu regeln. 
Nun hatten wir schon vorher vieles 
durch das notarielle Testament und eine gute Altersversorgung geregelt.
Vor allem das Boot bereitete mir großes Kopfzerbrechen.  
Doch es regelt sich sovieles ohne viel Zutun..,
da braucht man auch einfach mal Gottvertrauen, Zeit und Geduld.
Im Okt. habe ich noch einen Termin , da gehts nochmals ums Boot,
 und dann hoffe ich, alles ist erledigt. 

 Doch ich kann Pläne schmieden, mir Schönes vornehmen und positiv gestimmt sein.
Daran halte ich auch fest, so unternehme  ich Fahrten, kleine  Urlaube,
 mache Besuche und pflege meine lieben Kontakte. 
so gehts heute wieder zum Handarbeitstreff Treff der  Kirchengemeinde.
In vielem bin ich langsamer und auch empfindlicher geworden. 
aber ich hoffe ich werde bald wieder aktiver und und belastbarer. 
 
ein Bruder meines Mannes wollte so gerne den Rotfranch probieren,
es sind eben besondere Erinnerungen daran..



so war ich gestern auf Familien-  Besuch
und ich nahm meine Ernten mit,

 dazu noch ein Geburtstags - Geschenk für meine Nichte genäht

und ich hoffe,  in Zukunft habe ich wieder mehr Freude und Lust zum Nähen

  das ernte ich noch wöchentlich
 die Tomatenpflenzen  sind noch voller grüner Tomaten,
 wer weiß ob wir in Zukunft noch einen Goldenen Oktober haben
 

allen schöne Zukunftswünsche und Gedanken von Frauke

 

Donnerstag, 24. September 2020

Apfelernte und Radeln

 bei dem schönen Sonnen -Wetter gärtnerte ich,
 vorgestern wurde der Rasen und die Wiese gemäht 
und auch wieder viel mit meiner neuen Akkuheckenschere geschnitten,
so wachsen Brombeeren, Eichen, Ahorn und.. auf dem Wall am Grundstücksende
diese kann ich nicht so einfach wachsen lassen,
dann hätte ich schon einen Wald
 
dabei fiel mir auf wie reif die Äpfel sind
es sind Wind und auch Sturm angekündigt 
 und ich möchte sie noch als Eßäpfel verzehren,
Falläpfel habe ich schon viele gesammelt 

dies ist die Sorte Hadelner  Rotfranch  oder auch Zweigelst Zinsapfel genannt
eine sehr alte Sort aus der Marsch bei Cuxhaven;
sie ist unter dem obigen Link jetzt  erhältlich. 
Mein Mann schwärmte so für diesen Apfel,
 dass wir ihn schon im ersten Jahr hier pflanzten.
 Wie hätte sich mein Mann über diese Ernte gefreut,
denn meist waren es nur sehr kleine wenige Äpfel.
So denken wir alle sehr an ihn und seine Spuren.

Dazu waren wir damals in Sörup bei  Meinolf Hammerschmidt kauften,
er hatte dazu auch die richtige Unterlage für unseren Geestboden. 
Die Baumschule gibt es nicht mehr, aber eine große Sammlung alter Sorten 
 
nun sortiert und gut verpackt, 
sie bleiben noch auf der kühlen Terasse geschützt stehen.

In der Mitte ist die Sorte Alkmene, 
davon habe ich schon viel vorher gepflückt und verzehrt.
Dies ist die gesamte Ernte.
links und rechts sind die Sorte Elstar.
Ich bin überrascht wie viele auch große Äpfel an dem kleinen Baum hingen! 
Eben beim Umpacken zählte ich über 70 Äpfel und etliche sind schon verzehrt.


heute pflückte ich noch den Boskop und sortierte einige Äpfel um





dies sind die Falläpfel oder auch schon angepickten Äpfel für Apfelkompott,
ich schäle und entkerne lieber  die Äpfel
sie schmecken dann fruchtiger und weniger nach Schale

gestern kochte ich das erste Glas ein, heute folgen weitere

bei dem herrlichen Wetter radelte ich nochmals eine längere Tour Richtung Westen am NOK
dazu nun noch einige Bilder 
an der Eisenbahnhochbrücke wurde gearbeitet,alles für die neue Schwebfähre.
Dazu werden immer sehr laute Signale gegeben, wenn ein Zug kommt,
auch hier hört man es noch in weiter Entfernung,
 Doch die Sicherheit der Arbeiter geht da vor. 
Darunter ist in Rendsburg direkt ein Wohnmobilstellplatz!


Auf der anderen Kanalseite ist die alte Lotsenstation, 
inzwischen umgebaut zu Eigentumswohnungen,
nur nicht alle liegen so schön.
 
kleine Trinkpause an einer alten Weichenstation 
der Holzdalben war früher im Kanal auch als Leitwerk an den Ausweichen,
sie wurden durch modere stabilere Stahlpoller ersetzt

dies war mein Ziel, ein kleiner gepflegeter Imbiss mit umfangreicher Speisekarte

Ich genoss ein Matjesbrötchen und Milchkaffee mit Blick auf die kanalfähre Breiholz.


dann gings zurück 

an der Weiche Schülp kam dieses Tankschiff von Westen
hier bin ich schon wieder vor  Rendsburg 
dort lag die Freya und hatte gerade einen Passagierwechsel
 




die Hochbrücke aus anderer Sicht ,
 darunter sieh man die Wohnmobile stehen
dies sind alles handyphotos, ich  bin mit der Qualität sehr zufrieden,
 nur das Aufnehmen dauert mir immer zu lange..bis ich alles geöffnte habe
und das zoomen ist mir auch  zu langsam.
 
Mit einem Photoapparat gehts einfacher 
 so werde ich auch heute wieder radeln..
es ist noch mild, trocken und  schön,
der Regen verschonte uns bis auf ein paar Tropfen 

Gerade kam dieses englische Buch mit Strickanleitungen mit der Post, 
schon vor langer Zeit bestellt.
Sehr schön in den Photos und auch farbigen Anleitungen
da freut man sich auf kühle Herbsttage mit Stricken ...




Grüße von Frauke