Montag, 30. November 2020

Genussvoll

 Genussvoll sind alle meine  Ernten aus dem Garten in diesem Jahr gewesen
 dies ist das Motto vom Blogzimmer dieser Woche , dort auch verlinkt
 


so erntete ich am Wochenende den Palmkohl und auch noch Kräuter
den Palmkohl werde nach einer Idee von Dirk Luther zubereiten.
Er stellt immer neue Ideen  im NDR vor,
dazu gibt es Entenbrust, die Steinpilzbutter vereinfache ich aber... als Kräuterbutter
 
die Strunken blieben stehen, 
denn daran treibt der Kohl wieder aus.
Er bildet als Kreuzblüter schöne Blüten im Frühling
und evt. ernte ich auch wieder im kommenden Jahr 


genussvoll sind auch die Futtersilos für die Vögel
sehr viele kamen vor allem Meisen und Grünfinken,
heute nun auch viele bunte Distelfinken ,
die leider sehr scheu sind

So sieht der Garten vonm Dachgeschoss im Winter aus ,
die kahlen Bäume und Büsche lassen ihn viel größer erscheinen,
allerdings mag ich auch lieber offen und sonnig,
 nicht so zugewachsen und schattig, wie oft alte Gärten sind!
die beiden  Agapanthustöpfe  stehen nun in der Garage frostfrei,
 sollte es sehr  stark frieren, bekommen sie die Jutesäcke zur Abdeckung
sie bildeten noch Blüten in der Herbstsonne  
 
Allen schöne erste Wintertage wünscht Frauke 

Sonntag, 29. November 2020

Wichtel und Mohn-Stollen backen

 

diese Wichtel mit ihren schönen Schaffell -Bärten 
erstand ich im Weihnachtsdorf Wanderup vor einigen Jahren in der Sporthalle.

In dem Jahr war das Ziel der Weihnachtsfahrt des DRKs Wanderup.
Dort wird immer ein besonderer Wichtel zugunsten der Kinder - Hospize verkauft
in diesem Jahr kann man ihn bestellen aber auch nur einfach spenden.

Die kleine Luia hat ihren Tag noch vor sich,
 sie kaufte ich mal in einem Modeladen mit nordischer Kleidung.
 

Heute backe ich noch vier weitere Quarkstollen, da sie großen Zuspruch fanden.
  Es werden zwei Sollen mit Marzipan Rosinen und zwei mit Mohnfüllung.
Jedes Mal denke ich auch das macht ja viel Arbeit aber sie sind einfach lecker.
Natürlich hat auch mein Bäcker schönen Stollen , der natürlich nicht billig ist. 
Doch meiner ist  zucker -und fettarmer und ohne Backhilfsmittel.
Nun sind zwei Stollen schon wieder  verzehrt bzw. mitgegeben!

Erst die Mandeln abbrühen und schälen
und ich bin froh dass ich dass immer mache.
Denn es gibt immer schlechte dazwischen.
Auch kann ich so ganz sicher sagen, 
dass dort keine Reste von Haselnüssen enthalten sind.
 
 
Für den Mohnstollen mahle ich den normalen Mohn 
portionsweise im Mixaufsatz mit der Sukkade zu einem Brei.
Auch da kaufe ich keine Fertigmasse mit Zusatzstoffen. 
Koche den Mohn mit Milch auf und binde die Masse mit Puddingpulver
so wird sie verteilt und eingewickelt



 
nun sind sie erneut aufgegangen und backen dieser Duft

Gefuttert und gezuckert kühlen Sie nun ab


Heute kommt Familien Besuch mit Streumittel  und da passt es gut. 
 
den großen Esstisch habe ich auch schon geschmückt mit meinem  Kerzenhalter,
 den kaufte ich mal in NMS in der Lupine. 
Das war ein wunderschöner Laden mit tollen Stoffen und Kunsthandwerk.
 

 
einen Kranz band ich auch auf meinen bewährten Rebenranken , 
 

 
  nur  war der zu groß und mir die Brandgefahr zu groß,
 morgen dekoriere ich ihn noch mit passenden Bändern
 und dann kommt er draußen ans Geländer.
 

Dazu nähte ich passend den Tischläufer
 und sammle auch die kleinen Weihnachtsteller von Arabia

Es kamen schon viel Umschläge mit Teebeuteln zur Teeaktion,
ich freue mich auf tägliche  schöne Teezeiten
 und darauf die einzelnen Teilnehmerinnen kenenzulernen



allen einen schönen 1. Advent 
wünscht Frauke



Freitag, 27. November 2020

Spaziergang um den Hasensee von Gut Emkendorf

 Diese schöne Sonne lockte hinaus nach Gut Emkendorf
Da ich auch wieder zur Gärtnerei fahren wollte, 
war Emkendorf  wieder mein  Ziel.
 
vieles zum Gut und zu der Geschichte Emkendorfs kann man 
 
dieses Mal allerdings mit dem Auto 
unten die beiden Torhäuser
 da waren auch die Pferdestallungen und dahinter ein Reitstall

Ich wollte dort den jetzigen Wanderweg durch den alten Park rund um den Hasensee erkunden.

Dazu ein Ausschnitt aus dem Text des obigen Links 

Paul von Hedemann-Heespen vom Nachbargut Deutsch-Nienhof hat die frühgeschichtlichen Gegebenheiten Emkendorfs schon 1906 ausführlich dargelegt: „Der Westenseegletscher entwässerte durch eine Schmelzwasserrinne, die zeitweise als Tunneltal auch unter dem Eis verlief, in Richtung Emkendorf, wo sich das Wasser aus einem Gletschertor auf die Sanderfläche ergoss.“

Diese ehemalige Schmelzwasserrinne der abtauenden Gletscher aus der letzten Eiszeit zieht sich durch die hügelige Moränenlandschaft. Sie läuft an den Dörfern Westensee und Brux vorbei und läuft wenige Hundert Meter westlich vom Herrenhaus Emkendorf aus.


 
 
 
Dennoch ist es schön , dass man auch das Gut von der Rückseite noch bewundern kann.

 
Es ging entlang der großen alten Kuhscheune  zu einem versteckten, aber ausgeschilderten Weg.

Hier sieht man die mächtigen Seitenflügel mit den Kellergewölben,
dort soll ein großes Archiv  der Kieler Nachrichten lagern ,
heute bewohnen es Nachkommen des Verlegers Heirich seit 1929.
zur Historie steht einiges im Link des Gutes 

die weiße Brücke, früher konnte man darübergehen und gab dort einen Puttengarten
Früher konnte man dicht am Gut vorbei gehen, doch das ist nicht mehr möglich.
schöne mächtige Bäume rahmen den See ein



das Gutshaus von der Parkseite aus , als Kind schlich ich noch dicht heran!

der Baum unten ist markiert und wird bestimmt bald geschlagen


Stämme auf denen geklettert werden kann
zurück ging es in der Sonne



an diese lange rote Mauer erinnere ich mich noch sehr genau,
dahinter lag früher der Küchengarten,
 den ich in den 50iger Jahren noch  bewirtschaftet erinnere
schön ist das alte Format der Ziegeln und die  Schindeln zu Abdeckung
hier ist an die Mauer noch ein Gartenhaus und ein Glasdach eingefügt
 
 
 
ob es das Gärtnerhaus war....
 
unten war das Verwaltenhaus, es nannte sich auch Gartenhaus , 
heute nennt es sich Mathias Claudius Haus
 
 

dies Haus ist sehr berühmt und ist sehr schön erhalten



nun gehts zurück
hier nochmals das ehemalige  Meiereihaus

das ist die Kuhscheune von 1730 mit Rück- und Vorderseite 
da sind auch sehr schöne, gut organisierte Märkte und Veranstaltungen ,
so auch in diesem Spätsommer  mit sicheren Hygeniekonzepten,
meine Enkelin war ganz begeistert und auch ich kaufte da schon früher Pflanzen
 
dies ist die  mächtige  Kornscheune von 1745, 
da erlebte ich schon bei  Erntedankgottesdienste 
und Konzerte des Schleswig Holstein Musik Festivals
dies alles ist unter Denkmalsschutz und für den Erhalt sind diese Veranstltungen notwendig,
ich macht mich sehr traurig,  dass Kultur jetzt so ausgeschlossen wird,
 es müsste doch auch Kultur light möglich sein!
auf dem Rückweg füllte ich meine Obst Gemüsekiste wieder auf und holte auch Tannengrün für den 1. Advent.



ich hoffe mein Ausflug gefiel Euch auch
es sind fast zu viele  Bilder oder....
Grüße von Frauke
 
 immer mehr Briefe des Teezaubers trudeln ein, Euch lieben Dank