Mittwoch, 28. Oktober 2026

Unerwartetes an der Schleuse in Kiel

 Gestern hatte ich wieder notwenige Arzttermine. Davon einen in Kiel beim Orthopäden.  Meiner Schulter geht's dank der intensiven Behandlung immer besser. Es ist schön, wenn ein Arzt sich auch darüber freut. Er übernahm eine Stelle in der Gemeinschaftspraxis . Er ist sehr engagiert und schaut genau in der Diagnostik.  

Da es im Norden von Kiel ist, wollte ich meinen Spaziergang mal an der Schleuse machen.  Es gibt dort bei der Nordmole einen Imbiss mit Blick auf die Schleuse und Förde.  Doch was ich dann dort sah, hat mich sprachlos gemacht.  

Vor sehr vielen Jahren, ca 20  Jahren  war ich dort genau das letzte Mal.  Damals gab es auch einen kleinen Verkaufswagen am Anfang  der Mole.  Diese Fläche war noch voll zu zu betreten.  Meine  tochter und ihr Freund konnten damals noch einen Wohnwagen, - mobil da abstellen im Frühjahr. Heute gibt es dort extra nahe Marinegelände Scheerhafen  einen kleinen Wohnmobilstellplatz, der sehr gut belegt ist. 
Dies Schild weist darauf hin. 


Ich ging weiter nach rechts und kam an das Gebäude, nur   wo ist der Imbiss?!
Früher war darin mal eine kleine Werft.. heute ist es Museum mit Objektn der Fünfzigern. 


Hier ging es weiter  und dann öffnete sich der blick auf den NOK mit der Schleuse Holtenau.  

 Es ging weiter an den Strandkörbe vorbei 
Mit dem Schild Cannabis rauchen verboten und Radfahren verboten!



Und dann kamen diese vielen Blumen in Kübeln gepflanzt,  ein Paradies an Blüten 


Da versteckte sich dann auch der Kiosk 







Unglaublich diese Menge und Vielfalt an stauden und Sommerblumen.  Ich habe längs nicht alles geknipst. 
Für mich gab es einen Kaffee und eine Suppe.  Ich setzte mich in den schönen geschützten Wintergarten.  
Diesen Blick hatte ich auf die Förde und die Schiffahrt. 







Eine Schleusenkammer , Nord, wurde befüllt, die andere, Süd , wurde geleert.  
Es wurde auch Schlepperhilfe in Anspruch genommen.  

Diese großen Schleusen sind nun schon über 100 Jahre alt.  im Sprachgebrauch hießen sie früher Neue Schleuse im Gegensatz zu der sehr Alten kleinen Schleusenanlage. Diese ist nun schon länger außer Betrieb und soll erneuert werden. Nur wann es fertig wird, sagt niemand. 
Doch im Verkehrsministerium führte das  Wort neu für über  100 Jahre zu falschen Einschätzungen. 
Nun sagt man große und kleine Schleuse!!

Anschließend ging ich nochmals den Weg bis zum Zaun ab. 



Ich kam mit zwei  Seniorennen ins Gespräch.  
Diese riesigen Berge mit Schotter sind auch erst in den letzten Jahren hier so groß und hoch gelagert worden.  
Sie sagten , im Stadtteil Wik heißen sie die "Wiker Berge"!






Hoffentlich halten die Betonwände?!



Der Kiosk von der anderen Seite mit dem Wintergarten..

Ich ging nun über den Parkplatz zurück zur Straße.  Das hatte ich anfangs übersehen. 




Unten ist nun die Nordmole mit dem LKW Verkehr und dem Schotter. 





Ein blick auf den Marinehafen und das Gelände.  Diese Gebäude stehen leer. 
Diese Beeren sah ich dort noch, Hagebutten,  Ebereschen, schwarze Hagebutten und Ligusterbeeren, wichtig für die Vögel!



Dies  alles hatte ich noch ganz anders in Erinnerung.  Aber zwanzig Jahre war es bestimmt her und es sind auch viele Jahre!

Dieser Kiosk,  der Stellplatz... der kleine Weg,  das alles soll militärisches Marinegelände werden. Es gibt diverse Proteste dagegen und auch werden Stimmen gesammelt.  

Damit hat sich und wird sich wieder  soviel ändern  

   Früher:

Es war im Frühjahr dort Heringszeit. Meine Enkel waren bei mir zu Besuch und sie wollten angeln.  Im NOK hatten wir kein Glück.  Also fuhr ich mit ihnen dorthin zur Mole.  

Da war kaum Schotter und  noch sehr viele Angler.  Ich stellte sie  mit ca  fünf und sieben Jahren hinter einen Sicherungskasten.  Denn es war dort kein Geländer, keine Schwimmwesten dabei und es war hohe Kante und tiefe Förde.  Beim Auswerfen half ich zum Teil.   Ein weiterer Junge stand dort auch. Sie holten mit ihrem langsamen Aufrollen der Leine viele Heringe aus der Förde.  Alle Angler kamen näher, denn sie hatten nicht soviel Glück.  Bei ca zwanzig Heringen war es für uns genug. Ich hatte ihnen meine Jacken gegeben.  Überglücklich und etwas durchgefroren vom  Ostwind ging es nach Hause.  Da gab es dann Heringe sattt.  Heute darf man da nicht mehr Angeln.  So gehen immer mehr Plätze für die Anwohner verloren.  

 

Gestern erst ließ ich mich beim Hausarzt gegen Grippe und auch gegen Corona impfen.   Als ich hörte,  dass eine Ministerin  ihre Reise nach China wegen Corona absagen musste, war mir klar, es wird nie vorbei sein mit dieser Krankheit.  So gehört es nun für mich zur Standard Impfung im Herbst dazu.. heute schmerzt etwas der Arm aber ansonsten bin ich gut drauf.  

Wie froh bin ich, dass es all diese Impfungen für mich und die Familie gibt.  Meine Mutter hatte noch Polio,  ich als Kind noch Keuchhusten sehr lange mit Spucken, dann Masern, Windpocken,  Mumps als Erwachsene,  Röteln weiß ich nicht...In der früheren Familie starben Mutter und Tochter  an Diphtherie,  ein junger Vater an Sepsis....

Ich bin dankbar für die sehr gute Vorsorge und Medizin. 

Mit der Sonne von heute wünsche ich einen schönen Mittwoch. Später geht's noch wieder raus. 





Diese beiden Sträuße pflückte ich vor dem Sturm.  Immer noch blühen sie schön im Haus.  Die Farben des Herbstes tun mir so gut. 



Auf dem Spaziergang am Sonntag im Ort gesehen 


Liebe Grüße von Frauke 

und Dankeschön für die herzlichen Kommentare 

Freitag, 23. Oktober 2026

Herbsttage, Gut Emkendorf und mehr...

 In den letzten Tagen war das Wetter meist trübe, nass und ungemütlich.

Passend dazu strickte ich  mir diesen kuscheligen Schal.   Die Wolle brachte ich mir aus Wyk mit. Es ist  weiche Merinowolle im Farbverlauf.  Diese passt nun auch per Zufall zu meiner  hellen blaugrauen Funktions-Winterjacke . Meine alte  Jacke trage ich nun schon über sechs Jahre,  sie wird nun zu einer Jacke für Hilfe im Garten,  beim Schneefegen,  Mülltonnen rausbringen.... soviel kann ich ja nun nicht mehr.  

Ich habe noch zwei weitere Knäuel,  daraus stricke ich mir  noch eine Mütze. 

 

Heute morgen schien unerwartet die Sonne,  es war erst  noch windstill aber frisch.  Heute mittag war es dann  richtig sonnig und einladend.  So fuhr ich mal in Richtung Wald und Park von Emkendorf mit dem Auto.  Dort sind so schöne Bäume im Park,  dazu das prächtige hellgelbe Herrenhaus. 

Ich wurde nicht enttäuscht.  Nun Photos meines Spaziergangs rund um den Hasensee.  So wurden früher Seen dort angestaut zur Versorgung  des Gutsbetriebes mit  Wasser. Mit dem Bau des Nordostseekanal senkte sich der Wasserstand um 75 cm. Die Zuflüsse sind versiegt. 

mehr zum Gut unter diesem Link  



Es geht am  großen Kuhstall vorbei in den Park,  der öffentlich zugänglich ist 


Unten die weiße Brücke,  heute schon baufällig. Sie darf nicht mehr betreten werden.  
Früher in den 50igern bin ich mit meiner Mutter noch darüber gegangen.  Da kam man in einen Parkteil  mit Putten und daran grenzte der bunte Küchengarten. Sehe es noch vor mir, Photos gibt es davon nicht. Aber es war in der Größe damals beeindruckend. 



Mächtige Platanen leuchten wunderschön in der Sonne.  Da geht mir das Herz auf. 


Das Gutshaus von der Gartenseite aus  



Eine sehr große alte Eiche 


Der große Stamm 


Blick durch die wunderbare Krone 





Der Teich 

Ich ging einmal rundherum mit meinen Walkingstöcken,  nun schon mit kleinen Pausen,  bin aber froh diese Strecken wieder zu schaffen.

Insgesamt waren es gestern 6000 Schritte. Das ist schon viel für mich.   

Dann änderte sich das Wetter,  Wind kam auf und es bewölkte sich. Es ging zurück zum Gutshof entlang dieser Mauer.  Dahinter lag früher geschützt nach Norden  der Küchengarten.


In dem Haus unten  wohnte auch nal Matthias Claudius.  
ehr zur Geschicht vom Gut unter diesem Link  ,
so war es unter der Familie Reventlou sehr literarisch besucht
 


Der große Kuhstall,  heute wird er für Märkte genutzt,  es war gerade Herbstmarkt,  Anfang November ist Adventsmarkt. Das kostet schon Eintritt,  ist aber auch erforderlich, um diese Gebäude zu erhalten und auch zu unterhalten.  
Ein Mitarbeiter war beschäftigt das viele,  noch trockene Laub mit einem Gebläse wegzupusten. Doch die Wege müssen für die Veranstaltungen sicher begehbar sein, nasses Laub ist da zu gefährlich.  Bei den Flächen pustete er es in das Grüne. 

Der Pferdestall hat im Anbau noch eine beeindruckende Reithalle.  

Die Scheune ist von 1745, welch ein Alter!

Dann ging es zurück,  hier wartete mein Apfelkuchen und Kaffee.  Am Mittwoch hatte ich Freundinnen zu Besuch zum Spielenachmittag.  Da gab es den Kuchen.  Verbacken habe ich die letzten Äpfel aus dem Garten. 


Am Mittwoch war mein Spaziergang am NOK.  Da gab es am Strandbistro große Erdarbeiten. Der Holzzaun war schon in Schräglage.  Alles was dort ge-oder bebaut wird muss mobil sein.  Das sind schon  mächtige  Betonteile . Es kamen auch noch zwei Schiffe vorbei. 







In der letzten Woche war mein Sohn hier zum Helfen.  Ich bin immer sehr erfreut,  wie zügig und erfolgreich er gärtnert. So waren in zwei Stunden die große Rasenfläche gemäht und alles Obstbäume gut zurück geschnitten.  Sie waren schon sehr dicht und kopflastig. Dazu trägt ein Viertel Stamm weniger.  Den Schnitt hat er am Grundstückende zu einer dichten Hecke,  ähnlich wie Benjeshecke aufgeschichtet; nur ohne Pfähle . In zwei Jahren ist alles zu Humus geworden.  Das gefällt den Igeln und ..... etwas konnte ich dabei auch helfen.  Da war ich gut in Bewegung beim Zweige und Äste tragen.  





Im nächsten jahr ist die Obsternte gerne kleiner. 



Wie schön,  wenn man nichts wegfahren muss!


 
Der Staudenwall ist auch ohne Pflege noch zu erkennen.  Es wurden nur Eichen, Walnuss- und Ahornbäume ausgegraben.  Einen Wald möchte ich nicht haben.  

Nun noch Bilder von einem Besuch in Kiel,  dort hatte ich am letzten Freitag einen Termin bei der  Augenärztin.  Das nutze ich dann gerne zu einem Spaziergang am Wasser.  

Hier pausierte ich zum Schluss 

Die alte Stadt Kiel, der bisherige Steg ist baufällig...

Das Landtagsgebäude 

Die Innenförde



Ein kleines Kreuzfahrtschiff für Flüsse kam vorbei..



Die Gorch Fock ist wieder am Liegeplatz im Marinehafen in Kiel.  




Ich hoffe es war nicht zuviel ?!

Deshalb zum Schluss noch sonnige Photos aus dem Garten von heute morgen.  Alle reden von Regen Sturm,  Orkanböen und sehen den schönen Morgen nicht. Hier ist es noch trocken und ruhig. 



Due Maulwürfe sind willkommen 


Das prächtige Strauchbasilikum 

Liebe Grüße von Frauke 
Freue mich über nette Kommentare