Sonntag, 21. Juni 2026

Die letzte Woche

 Da ist beim ersten Überlegen nur wenig passiert.  Doch dann kommt doch einiges zusammen. 

Am Wochenanfang war, wie immer,  der Handarbeitskreis am Montagnachmittag.   Wer kann kommt gerne,  doch es gibt auch leider Krankheiten oder andere Termine.  Mir tut die Gesellschaft immer sehr gut. 

Am Mittwoch trafen wir uns zu unserem monatlichen Spielenachmittag bei mir.
Ich buk eine Torte mit Stachelbeeren. 
Die Beeren im Garten waren mir noch zu unreif, aber ich hatte noch Früchte eingefroren. 



Es ist nir noch ein sehr kleiner Busch, aber es reicht für mich.
Das Rezept ist von der Sarah Knipschildt,  man findet es im WDR. 



So sah es zwischendurch in der Küche aus. 


Damit der Boden nicht zu dunkel wurde,  deckte ich ihn  zur Hälfte der Zeit mit einem Backblech ab. 



So sah die Torte fertig aus.

Hmm mit 1/2 l Sahne gefüllt und vielen Stachelbeeren,  gebunden mit Vanillepuddingpulver. 

Ich gab noch Kuchen mit. Die letzten drei Stücke nahm ich am Freitag mit zu einem Besuch bei meiner Enkelin und Familie . Es ist immer schön, mit meiner Urenkelin zu spielen,  sie verändert sich so schnell,  ihr Wortschatz ist schon so groß.  Sie liebt ihre Bücher. 

In der Woche besuchte mich der Hase mehrfach am Abend und auch Morgen. Er futterte sogar Giersch!!









Am Samstag war ich auf dem Wochenmarkt in Rendsburg . Dort kaufte ich 
Strauchbasilikum- und  Mangoldpflanzen. 
Noch stehen sie im Wasser, gestern war es zu heiß zum Pflanzen. 
 



Hier Zwischen den Tomaten und Schnittlauch werden sie gepflanzt.  Das Unwetter verschonte uns, der Regen tat gut. 

Die Tomaten musste wieder anbinden,  sie haben erste Blüten. 



Auch kaufte ich mir leckere  Knorpelkirschen.  Die Kirschen im Garten sind sehr klein und trocken. 
Die dürfen die Krähen gerne wieder haben. 




Zwischendurch nähte ich weiter an den Strandhäusern. Davon später mehr. 

Fußball schaue ich weniger  interessant finde ich die Fans...und alles rundherum. 

Gleich geht's zu einem Geburtstag.  
Dazu fing die Kieler Woche an. Nur mir ist es in der Wärme noch zu anstrengend.  

Meine Erlebnisse sind echt und kein fake....und ich hoffe,  euch  interessiert es. 
Liebe Grüße von Frauke 
 



Montag, 15. Juni 2026

Stürmisch und frisch, Heckenschnitt und Gartenrundgang

 
So sagen wir im Norden,  wenn ich mal wieder Pullover trage, statt luftiger Shirts. 
Am Wochenende gab es noch viele heftige Schauer und Gewitter.  

Am Flaggenmast am Grundstückende vom Garten weht ein Langwimpel in den Farben von S- H. 


Der neue Langwimpel. 


Den nähe ich  immer selbst aus Flaggenstoff. 
Denn gekauft gibt es sie kaum so lang oder recht teuer..
Das Anbringen ist nicht so einfach. Die Knoten müssen einerseits fest sein,  müssen sich aber auch gut lösen lassen.  Da muss ich jedesmal wieder den Slotstek  vorher üben!  Da war ich froh über die Hilfe meines Sohnes.  

Mein  Mann, Seemann,  sagte dazu immer :" Sehen woher der Wind kommt!" 

Das ist in der Seefahrt sehr wichtig, um ein Schiff sicher zu manövrieren.  Denn der Wind und die Strömung des Wassers versetzen das Schiff sehr leicht.  Deshalb sind an der Böschungen des Nord-Ostsee-Kanals auch viele Bäume und diverse Gehölze, um den Wind abzuhalten.  

Der letzte Wimpel war nun so verknotet, den musste ich nun auswechseln.  


Für den Boden, die Felder und Wälder war  der viele Regen sehr gut. 
Meine Tochter schickte Photos aus Süddeutschland und dann südlicher.  Da wurde gebadet und die Sonne genossen. Hier brauche ich abends eine warme Decke beim Stricken.  
Doch es ist ab Mittwoch wieder sommerlicher.  Aber gerade das liebe ich an meiner Heimat in Schleswig-Holstein.  Es gibt nicht immer nur Sonne sondern auch viel Abwechslung im Wetter!

Am Freitag kam mein Sohn zum Schneiden der vielen Hecken. Er hat da eine Profiausrüstung, eine Stihl Motor Heckenschere mit Verlängerung und Kippgelenk . Die sägt auch kräftige Äste ab und ist sehr leistungsfähig. 
Früher machte er es als zusätzliches Kleingewerbe, nun nur noch für Familie und Freunde. 
So mancher, der eine Woche an seiner Hecke schnitt, staunte,   wie zügig es bei ihm an einem Tag ging. 
Aber auch ich bin immer wieder sehr glücklich über diese Hilfe.  Und sie ist auch notwendig,  wenn aus dem Garten kein Wald werden soll. 

Nun zeige ich mal die verschiedenen Bereiche,  die geschnitten werden
Er begann mit der langen Einfahrt  der  privaten gemeinsamen Stichstraße. Da sind die Büsche / Hecke  der Nachbarn zu dicht am Weg.  
Eigentlich ist es Sache der Nachbarschaft,  doch da kommt nichts und ich  will  keinen Streit.


Das Sichtdreieck an den Abbiegungen ist mir wichtig,  da ich schon anfangs fast ein Kind vor dem Auto hatte!
Damals schnitt ich einfach selbst freier.


Unten das Sichtdreick am Haus.


Den  vielen  Schnitt bringt er hinter das Carport,  da ist viel Platz und es wird zu Erde. Auch ist es gut für Tiere. 


 Dann kommt die Hecke vor dem Haus an der Ostseite dran.


Auch da überragen Haselnuss und Flieder der Nachbarn den Liguster .  

Dann schneidet er weiter hinter dem Carport und entlang am Haus an der Nordseite den wilden Flieder und den Rotdorn. 





Ich bin so froh , dass er da auch alles gut kürzt, denn es ist so schnell wieder hoch gewachsen. 
 Heute zog ich noch den Efeu raus,   der sich am Carport hochrankte.  


Denn ich möchte keinen Efeu am Gebäude,  so wie nun beim Nachbarn. 

Da sind fast alle Fenster, der Giebel  und das Dach  eingewachsen  mit Efeu und Blauregen. ....  doch es wird da nun einiges wohl passieren.... da sind nun die ..... gefordert....


Im Garten geht's nun weiter entlang der Nordseite. 
Da pflanzte ich auf den frühereren Knick viele historische Rosen.  Diese blühen nun sehr schön.  Dass ich dort so viele für die Hochzeit pflückte ist nicht zu sehen. 












Nach Westen wachsen viele Brombeeren und auch Heckenrosen. 
Auch da kürzt mein Sohn die Höhe ein, damit sie nicht hier auf der Wiese Wurzeln.
Auf den Photos kommen auch noch  Schiffe vorbei.
.



Das  große Fährschiff / Autotransporter kam heute vorbei.  Nun habe ich Saisonsicht. 



An der Südseite wachsen verschiedene Gehölze, Büsche ,  Rhododendren , und da ist der Komposter. 


Auch da schnitt mein Sohn alles in der Höhe und Breite an beiden Seiten.  Denn da geht ein Weg entlang beim Nachbarn.  


Dazu  schneidet er auch die Buchsbaumbüsche in Form.  

Vor dem Haus mussten sie schon gerodet werden, der  Buchsbaum- Züsler hat sie völlig kahl gefressen. 



 Ich denke,  es wird auch noch hier passieren!!


Diese Photos vom Komposter machte ich heute,  da wächst viel Giersch und Beinwell.  Ich wollte da nichts mehr pflanzen.
Dazu lagert dort auch noch Gehölzschnitt für die Natur. 





Dann schaute ich noch nach den Beerensträuchern, die Stachelbeeren werde ich bald für Kuchen ernten,  die Johannisbeeren sind viel zu grün. 





Da ich dort nicht mehr mit Beerendünger dünge, ist es alles weniger groß und reichlich.  Für mich immer noch genug. 


Ich bin da ganz gelassen.  Mit Garten- Ast- und  Heckenschere sowie  Rasenmäher ist der Garten gut zu schaffen. Es gefällt mir auch wilder...

So ist auch der früher so üppige Staudenwall naturnaher geworden.   Wildkräuter lasse ich wachsen.  Allerdings habe ich dort viele Eichen, einige schon recht groß,  Walnuss und Ahörnern ausgegraben.  Sie lassen sich nicht mehr herausziehen,  dazu sind sie zu fest und tief schon verwurzelt. 



Doch da muss ich noch weiter schauen und graben...
 
Nun noch ein Blick aufs das Terassenbeet.  Da, wie auch an den Äpfelbäumen,  kommt nun nachts auch ein Reh oder Rehbock.  Denn die Rosen sind "pinziert",  so sagte es mir mal eine Gärtnerin der Rosengärtnerei für historische Rosen. Das heißt,  die Spitzen und jungen Triebe,  Knospen sind abgefressen.
Ich finde den Ausdruck sehr passend,  wie mit einer Pinzette das Leckerste ausgewählt und abgeknipst!



Doch diese Rosen mochten sie nicht, es blüht noch genug. 


Auf der Terasse wachsen die  sechs Tomaten prächtig. 



Nun werde ich morgen noch Sommerblumen und Lavendel holen,  um die kahlen Stellen vor dem Haus zu füllen. 



Bei dem Regenwetter nähte ich wieder mehr. 
Es macht mir wieder mehr Freude und hilft mir auch sehr wieder mich mehr zu konzentrieren und ausdauernd tätig zu sein. 

Zum einen ist es Geschenk,  dass ich erst später zeigen kann,  aber auch Schönes für mich. 
So schaut es dann am Nähplatz aus. Da brauche ich meine große  Reste- Sammlung an Stoffen .




Dazu plane ich eine Patchworkdecke für einen schon  großen Enkel.  Er bat mich darum und  wünschte es sich ausdrücklich.  Da war ich doch sehr geschmeichelt! 
Wir schauten am Samstag gemeinsam, was ihm gut gefällt.  Da sind ganz andere Farben und Muster gefragt als so bunte typische Quilts.  Ich konnte mir da schon ein gutes Bild machen.  
Davon das nächste Mal dann noch mehr. 

Danke noch für die lieben Mails und Kommentare,  diese tun mir immer sehr gut. Sie ermutigen mich,  auch weiter mit meinen Einschränkungen zu posten.  
Liebe Grüße von Frauke