So sagen wir im Norden, wenn ich mal wieder Pullover trage, statt luftiger Shirts.
Am Wochenende gab es noch viele heftige Schauer und Gewitter.
Am Flaggenmast am Grundstückende vom Garten weht ein Langwimpel in den Farben von S- H.
Den nähe ich immer selbst aus Flaggenstoff.
Denn gekauft gibt es sie kaum so lang oder recht teuer..
Das Anbringen ist nicht so einfach. Die Knoten müssen einerseits fest sein, müssen sich aber auch gut lösen lassen. Da muss ich jedesmal wieder den Slotstek vorher üben! Da war ich froh über die Hilfe meines Sohnes.
Mein Mann, Seemann, sagte dazu immer :" Sehen woher der Wind kommt!"
Das ist in der Seefahrt sehr wichtig, um ein Schiff sicher zu manövrieren. Denn der Wind und die Strömung des Wassers versetzen das Schiff sehr leicht. Deshalb sind an der Böschungen des Nord-Ostsee-Kanals auch viele Bäume und diverse Gehölze, um den Wind abzuhalten.
Der letzte Wimpel war nun so verknotet, den musste ich nun auswechseln.
Für den Boden, die Felder und Wälder war der viele Regen sehr gut.
Meine Tochter schickte Photos aus Süddeutschland und dann südlicher. Da wurde gebadet und die Sonne genossen. Hier brauche ich abends eine warme Decke beim Stricken.
Doch es ist ab Mittwoch wieder sommerlicher. Aber gerade das liebe ich an meiner Heimat in Schleswig-Holstein. Es gibt nicht immer nur Sonne sondern auch viel Abwechslung im Wetter!
Am Freitag kam mein Sohn zum Schneiden der vielen Hecken. Er hat da eine Profiausrüstung, eine Stihl Motor Heckenschere mit Verlängerung und Kippgelenk . Die sägt auch kräftige Äste ab und ist sehr leistungsfähig.
Früher machte er es als zusätzliches Kleingewerbe, nun nur noch für Familie und Freunde.
So mancher, der eine Woche an seiner Hecke schnitt, staunte, wie zügig es bei ihm an einem Tag ging.
Aber auch ich bin immer wieder sehr glücklich über diese Hilfe. Und sie ist auch notwendig, wenn aus dem Garten kein Wald werden soll.
Nun zeige ich mal die verschiedenen Bereiche, die geschnitten werden
Er begann mit der langen Einfahrt der privaten gemeinsamen Stichstraße. Da sind die Büsche / Hecke der Nachbarn zu dicht am Weg.
Eigentlich ist es Sache der Nachbarschaft, doch da kommt nichts und ich will keinen Streit.
Damals schnitt ich einfach selbst freier.
Den vielen Schnitt bringt er hinter das Carport, da ist viel Platz und es wird zu Erde. Auch ist es gut für Tiere.
Auch da überragen Haselnuss und Flieder der Nachbarn den Liguster .
Dann schneidet er weiter hinter dem Carport und entlang am Haus an der Nordseite den wilden Flieder und den Rotdorn.
Ich bin so froh , dass er da auch alles gut kürzt, denn es ist so schnell wieder hoch gewachsen.
Heute zog ich noch den Efeu raus, der sich am Carport hochrankte.
Da sind fast alle Fenster, der Giebel und das Dach eingewachsen mit Efeu und Blauregen. .... doch es wird da nun einiges wohl passieren.... da sind nun die ..... gefordert....
Im Garten geht's nun weiter entlang der Nordseite.
Da pflanzte ich auf den frühereren Knick viele historische Rosen. Diese blühen nun sehr schön. Dass ich dort so viele für die Hochzeit pflückte ist nicht zu sehen.
Nach Westen wachsen viele Brombeeren und auch Heckenrosen.
Auch da kürzt mein Sohn die Höhe ein, damit sie nicht hier auf der Wiese Wurzeln.
Auf den Photos kommen auch noch Schiffe vorbei.
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Vor dem Haus mussten sie schon gerodet werden, der Buchsbaum- Züsler hat sie völlig kahl gefressen.
Ich denke, es wird auch noch hier passieren!!
Diese Photos vom Komposter machte ich heute, da wächst viel Giersch und Beinwell. Ich wollte da nichts mehr pflanzen.
Dazu lagert dort auch noch Gehölzschnitt für die Natur.
Dann schaute ich noch nach den Beerensträuchern, die Stachelbeeren werde ich bald für Kuchen ernten, die Johannisbeeren sind viel zu grün.
Ich bin da ganz gelassen. Mit Garten- Ast- und Heckenschere sowie Rasenmäher ist der Garten gut zu schaffen. Es gefällt mir auch wilder...
So ist auch der früher so üppige Staudenwall naturnaher geworden. Wildkräuter lasse ich wachsen. Allerdings habe ich dort viele Eichen, einige schon recht groß, Walnuss und Ahörnern ausgegraben. Sie lassen sich nicht mehr herausziehen, dazu sind sie zu fest und tief schon verwurzelt.
Doch da muss ich noch weiter schauen und graben...
Nun noch ein Blick aufs das Terassenbeet. Da, wie auch an den Äpfelbäumen, kommt nun nachts auch ein Reh oder Rehbock. Denn die Rosen sind "pinziert", so sagte es mir mal eine Gärtnerin der Rosengärtnerei für historische Rosen. Das heißt, die Spitzen und jungen Triebe, Knospen sind abgefressen.
Ich finde den Ausdruck sehr passend, wie mit einer Pinzette das Leckerste ausgewählt und abgeknipst!
Doch diese Rosen mochten sie nicht, es blüht noch genug.
Auf der Terasse wachsen die sechs Tomaten prächtig.
Nun werde ich morgen noch Sommerblumen und Lavendel holen, um die kahlen Stellen vor dem Haus zu füllen.
Bei dem Regenwetter nähte ich wieder mehr.
Es macht mir wieder mehr Freude und hilft mir auch sehr wieder mich mehr zu konzentrieren und ausdauernd tätig zu sein.
Zum einen ist es Geschenk, dass ich erst später zeigen kann, aber auch Schönes für mich.
So schaut es dann am Nähplatz aus. Da brauche ich meine große Reste- Sammlung an Stoffen .
Dazu plane ich eine Patchworkdecke für einen schon großen Enkel. Er bat mich darum und wünschte es sich ausdrücklich. Da war ich doch sehr geschmeichelt!
Wir schauten am Samstag gemeinsam, was ihm gut gefällt. Da sind ganz andere Farben und Muster gefragt als so bunte typische Quilts. Ich konnte mir da schon ein gutes Bild machen.
Davon das nächste Mal dann noch mehr.
Danke noch für die lieben Mails und Kommentare, diese tun mir immer sehr gut. Sie ermutigen mich, auch weiter mit meinen Einschränkungen zu posten.
Liebe Grüße von Frauke










































































