Mittwoch, 8. April 2026

Kleine Radtour und Ostern

Am Ostermontag war es immer noch so windig. Doch die Sonne lockte mich hinaus.  So ging es mit dem Rad entlang am NOK Richtung Westen. 
Nur ein Sportboot kam vorbei. Das photographierte ich an der Eisenbahnbrücke. 





Dann wählte ich lieber den  geschützteren Weg. Es ging durch die Orte Westerrönfeld und entlang der Straße statt am windigen Kanal. Ich war froh über Handschuhe und zusätzlicher Weste unter der Winterjacke. 
Mein Ziel war Schülp.  Auch da waren keine Schiffe. 



Mit Rückenwind ging es wesentlich leichter zurück. 
Nun schaffte ich schon fast 19km ohne lange Pausen. 
Und doch gibt es immer wieder Tage,  an denen alles mühsam und schwer ist. Dies ist meine Krankheit,  in der ich nun auch immer noch in Behandlung bin.
Gestern war ich wieder zur wöchentlichen Hockergymnastik.  Auch das fiel mir nicht leicht.  

Der Besuch ist abgereist.  Es war schön mit dem vielen Besuch, aber es forderte mich auch. Meine Tochter und auch alle anderen halfen so gut mit.  
Es gab schöne Momente,  gemeinsame Zeit mit Mahlzeiten,  Ausflüge und Spielen.  Doch das bleibt privat.
Am Ostersonntag war ich noch mit zum Familientreffen, dass die Patchworkfamilien zusammen bringt.
Doch ich fuhr getrennt,  denn drei Stunden waren genug für mich. 

Nun ist viel Wäsche zu waschen und zu trocknen. Das klappt gut an der frischen Luft. 

Viele Grüße von Frauke 

Sonntag, 5. April 2026

Ausflug an die Kieler Förde

 Der Familienbesuch aus Köln ist gut am Donnerstagabend angekommen. 

Ich habe reichlich schon am Mittwoch eingekauft.  Das war doch schon ungewohnt und forderte mich mal wieder gut in anderen Mengen einzukaufen.  
Dann holte ich auch noch  am Donnerstagvormittag aus dem kleinen Fischladen zwei geräucherte Forellen, Krabben und Salate . Dazu wieder Forellenfilets zum Braten für den TK Vorrat. Bin sehr froh über die sehr gute Qualität.  
Der Laden ist nun sehr gut besucht und beliebt.  
Da wartet man gerne länger draußen in der kurzen oder langen Schlange.   Doch es ist durch ein Segel geschützt und es gibt auch einen Strandkorb zum Sitzen.
 Es freut mich sehr,  dass das gute und sehr vielseitige Angebot so nachgefragt ist.  Denn es steckt viel Engagement und Arbeit in  dem Fang, der Zucht,  der Räucherei und dem Verkauf. 

Dazu hat ab diesem  Osterwochenende das Restaurant die Aalkate wieder an zwei Tagen,   am Freitag und am Sonntag für Gäste geöffnet.  Die Speisekarte ist nun kleiner, dazu wird auch drum gebeten,  auf der Terasse die Gerichte selbst abzuholen.   Doch wir alle freuen uns,   dass es weitergeht.  

Am Karfreitag  durfte ich mich an den gedeckten Frühstückstisch setzten. Das hatte ich sehr lange nicht mehr. 


Im Hintergrund ist der Berner Sennhund Fiede. 
So groß wie er ist, so sensibel ist er auch.  Er ist sehr anhänglich und verbreitet einfach soviel Wärme und Freude,  doch verteidigt er auch seine Familie und sein Zuhause.  
Es ist unglaublich, wie so ein Hund alles verändert und wie gut er allen tut.  
Für mich allein wäre ein Hund  eine zu unsichere Aufgabe.  Früher hatte ich immer Katzen,  aber auch das ist mir als Seniorin zu riskant.  Dazu wohnt die Familie zu weit weg. 

Gestern sollte es die Kieler Förde gehen bei schönstem Sonnenschein.  Es ging zu fünft mit Hund  im VWbus  nach Kiel. 

Wir machten erst eine kleine Pause beim Segelverein in der Schwentiner Bucht am Ostufer.   Mein Sohn und seine Frau waren dort an ihrem Boot tätig mit Polieren des Rumpelstilzchen. Die Freuden von Bootsbesitzern auf die Saison.  



Es gab einen schönen Plausch. 

Dann hatte meine Tochter herausgefunden,  dass von dort eine Fähre direkt an die Kiellinie fuhr für wenig Geld oder mit dem Deutschland Ticket.  Der Halt war mit wenigen Schritten erreicht.  
Es war wie im Urlaub und gab viel zu sehen.  
Dazu war die Fähre recht leer. 
Davon nun Photos. 



Hier ging es von dem Halt Diedrichsdorf weiter in die Schwentiner Bucht.  Der kleine  Fluss Schwentine fließt dort in die Förde.  


Das Ufer auf gegenüberliegenden Seite mit  dem geo nar Institut und dem früherem Seefischmarkt,
Unten ist eine Fachhochschule für Informatik und ..... 

Hier geht ein Wanderweg direkt am Ufer längs. 


Der Schwentinezufluss mit einem Restaurant in der früheren Mühle.  

  Dort war früher in meiner Kindheit,  die nun alte recht schmale  Schwentinebrücke. Über diese Brücke ging der ganze Verkehr in Richtung Ostufer und die   Probstei mit den Orten   Heikendorf,  Schönberg, Barsbek Laboe ....


Nochmals die Fachhochschule und davor sind viele Segelvereine.  Noch liegen die Boote an Land und werden für die Saison vorbereitet. 
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Vermute es ist ein  Studenten Wohnheim und die Mensa und unten die Fachhochschule. 


 Auf der Seite von Wellingdorf legte die Fähre auch noch an. 

Die alte Gießerei der früheren Howaltswerke.






Der frühere Seefischmarkt,  da war ich als Kind in den 50igern mit ca  sechs / sieben Jahren mit meinem Vater.
Dazu mussten wir sehr früh aufstehen.  
 Er hatte Fische/ Heringe aus dem Fang vom Kanal zur Auktion mitgebracht.  Ich erinnere mich noch genau an die Auktion,  da verstand man kein Wort,  so schnell und unverständlich war es . Der Aktionär stand auf den Holzkisten, darum die Händler,  Käufer.  

Vor der Halle lagen viele Fischkutter an der Hafenmauer in  mittlerer und kleiner Größe. 
Zum Schluss ging es noch oben über der Halle,  in die verrauchte Kantine, da gab es Wiener Würstchen mit Brot.  Mit blonden Haaren und Zöpfen waren wir  als Zwillinge gleich im Mittelpunkt. 



Hier geht's am Ostuferhafen mit einem Schrottverladeplatz entlang. Hier wird viel Fracht und auch LKWs nach Litauen.... verladen.
Dazu legt hier auch die Costa an. 

Nun ist hier auch der Liegeplatz des großen Schiffes der Küstenwache.



Der Marinehafen in der Ferne 

Ein Blick zurück 

In  Richtung Werften 


Hier legt die Fähre an. Es ist viel Platz für Radfahrer und Gäste. Dazu war  alles behindertengerecht.
Bezahlt wird am Automaten mit einer  EC Karte . Es gilt aber auch das Deutschlandticket. 

Hier ging es zu einem Bistro.  Es gab leckere Fischbrötchen und Getränke. 

Die Color line läuft aus in Richtung Norwegen 


Die Fähre kommt wieder 

Dort waren wur eingekehrt,  alle genossen die schöne Stimmung und das sonnige Wetter mit leichtem Wind.  Dann war es zwar frisch,  aber nicht kalt, sowie wir im Norden sagen. 



Gleichzeitig legte auch eine größere Fähre nach Laboe an. Meine beiden Enkel stiegen da zu. Wir trafen uns dann später in Laboe. 




Ed ging für uns drei mit Hund zurück nach dem Ostufer zum Auto. 




Das Winterlager 

Neben der Gießerei war ein Splitterschutzbunker für eine einzelne Person noch aus dem 2. Weltkrieg!!


Hier sind wir noch in Laboe am Strand. Dort traf sich noch Familie.  

Dort sind die ersten Strandkörbe aufgestellt.  Da gab es eine Neuverpachtung.  Doch auch mit einer erheblichen Preissteigerung, so kostet ein Platz in der ersten Reihe mit dem neuen Korb nun ca 1000€ statt früher erheblich weniger. Das gab viel Unruhe....

Noch ein Photo vom Hafen 



 Das war ein sehr schöner Karfreitag.
Hoffe euch gefallen die Photos. 


Liebe Grüße von Frauke 













Montag, 30. März 2026

Ostern kommt näher

 In den Tagen vor Ostern schmücken ich , so gut ich es kann, das Haus mit meiner Osterdeko.  Es sind gesammelte Teile aus der Familie und auch von mir.

So stickte meine Mutter einiges und daran erfreuen ich mich gern.  So dieser kleine Wandbehang.

Davon hat sie für jede Jahreszeit und jeden Monat einige gestickt . Es war früher ein Muster aus der Anna. 


Die gestickte Tischdecke aus Leinen wird dann nochmals geglättet . Sie passt wunderschön auf den alten Biedermeier Tisch.  Von meiner Mutter sind auch die schwedische Hühnerfamilie. 




Im Eingang steht ein kleiner Strauß mit Weidenkätzchen  sie waren schon abgeschnitten am Knick. Nun blühen sie so schön noch auf. Auch daran hängen  Holzfiguren von früher. Immer eine kleine Freude.


In der Diele sind nun Birkenzweige. Die hole ich aus dem wilden Moor. Da werden die birken extra gekappt,  damit sie dem Moor nicht das Wasser entziehen. 





Die Platte  mit der Hasenschule sägte ich mal bei einer Reha mit der Dekupiersäge aus. Vorlage war ein alter Kranz aus meiner Kindheit. Dieser war auch von meiner Mutter ausgesägt. Leider ist das Original nicht in meinem Besitz, nun ist es nicht mehr auffindbar....
Dazu passt ein sehr altes Buch der Hasenschule von 1924.
  So war früher auch meine einklassige  Dorfschule in Rade MIT Bänken,  Tafel, Schwamm Ranzen, es ist wie in meiner Kindheit .

Auch die Ostereier sind von früher und heute in altem Stil. 

Nun noch Photos vom wilden Moor.







Hier ist eine Aussichtsplatz, um die Vögel zu beobachten. 





Ich hoffe ich kann dahin auch bald wieder radeln. 

Mal geht's so gut,  und dann gibt's leider auch Tage, da muss ich paussieren.

Letzte Woche aber schaffte ich es den Rasen zu mähen.  Der Radantrieb war da auch hilfreich. 




Da entdeckte ich Veilchen und himmelsschlüsselblumen in der Wiese. 
Die Veilchen stickte meine Mutter so schön. 


Liebe Grüße von Frauke