Fürs Wochenende war viel Regen angesagt, nun war es doch fast immer trocken und mal länger bewölkt. Auch heute blieb es bisher trocken. Erst eben kam ein nur kurzer überraschender Schauer. Mit den Vorhersagen passt es kaum.
Es ist nun etwas kühler, doch noch sommerlich warm, aber nicht mehr so unangenehm heiß.
Weiterhin treffen wir uns fast jeden Morgen zum Schwimmen an unserer Badestelle des Dörpsees.
Dies ist ein Photo von heute morgen.
An Etwas trüben Tagen sind wir nur Senioren da, die Familien, Kinder und Jugendlichen kommen erst später. Dann ist auch Badeaufsicht in den Ferien.
Ich dachte schon, das Schwimmen fällt heute aus wegen Regen. Doch es bleibt weiterhin schönes Sommerwetter . Und ich genieße es möglichst täglich.
Schau immer lieber nachdem was mir gut tut und nicht nachdem was mich runterzieht.
Dem bleibe ich fern.
Da mir morgen oft schlecht geht, ist dies eine große Herausforderung und auch Motivation aus dem Tief und der Übelkeit herauszukommen.
Ich hatte und habe schon diverse Arzttermine seit einem Jahr .. dazu Ernährungsberatung, Therapie, Klinik, Fachärzte versucht. Doch ich gebe nicht auf, hoffe immer noch, dies ist mal weg. Das Leben wäre wieder so einfach und unbeschwert wie gut vor einem Jahr.
Heute früh gab es zum Beispiel Hirsebrei, den ich schon gestern mir aus geschroteter Hirse und laktoserfreier Milch kochte. Den vertrage ich gut und mag ihn auch sehr gern.
Mal ist es morgens auch getoastetes Schwarzbrot mit Konfitüre.
Dazu Tee oder Wassers, Kaffee geht erst später.
Jeder Tag ist eine Herausforderung, alles was ich so früher mit Leichtigkeit konnte, ist schwieriger geworden. Doch wie sagte schon Achim Fuchsberger in seinem Buch , "Alt werden ist nichts für Feiglinge "!
Oft radle ich mit dem Rad dorthin zum See, es sind nur 15 Min. manchmal nehme ich auch das Auto. Wenn ich dann im Wasser bin , bin ich so dankbar, dass ich dies geschafft habe.
Diese festen Termine und auch meine Freundinnen helfen mir da sehr da konsequent zu bleiben. Kenne genug , die in ihrem Leben die tägliche Bewegung wie Gehen, Radfahren, Schwimmen meiden. Doch ich trainiere lieber mein Herz und den Kreislauf. Auch spüre ich die Verbesserungen, den gehwagen brauche ich nicht mehr, auch bin ich viel sicherer ohne Stöcke geworden. Im flachen Wasser des Seeufers muss ich mich schon gut konzentrieren, um sicher ins Tiefe oder an Land zu kommen. Da gibt es kein Geländer oder Zaun...zum festhalten.
Für längere Strecken allerdings verwende ich die Walkingstöcke schon gern, da bin ich flotter, aufrechter und mache auch größere Schritte.
Aber auch eure lieben Kommentare und auch die vielen Mails haben mir sehr gut getan.
Sie motivieren mich weiterhin immer die schönen Seiten des Lebens zu sehen. Ich werde weiter bloggen von besonderen Ereignissen und von meinen Alltag.
Es tut gut soviel Zuspruch zu erfahren. Meine Anfrage zeigte etwas meinen Frust, doch der ist völlig unbegründet.
Wer meint mich zu kritisieren und alles besser weiß ohne Hintergrund, der darf mir fern bleiben. Das hatte ich auch leider schon gerade von Menschen die lieber vor ihrer Haustür kehren sollten!!
Gestern hatte ich tagsüber Besuch von der Familie meiner Enkelin. Wie war es erfrischend, einen so entspannten Besuch zu haben, der viel Zeit mitbrachte. So sollte ihr Auto mal innen überholt werden, auch kam einiges aus dem Keller mit.
Ich hatte gut für Frühstück und späteren Imbiss eingekauft mit Brötchen, Aufschnitt, Räucherfisch und Obst.
Da fuhr ich am Donnerstag zur Aalkate mit dem kleinen Fischladen in Rade. Der Laden wird erweitert, aber der Name bleibt.
Wie schön, dass wir dort ein so gutes Angebot haben.

hier sieht man auch in der Ferne das neue Brückenteil.
Mit der Urenkelin, nun 2 1/4 Jahre alt, wurde gespielt, gemalt und einfach gelebt.
Dazu durfte die Kleine mit meiner Enkelin im Garten Blaubeeren pflücken. Barfuß ging nicht auf dem trockenen pieksigen Rasen.
Sie mochte die Blaubeeren sehr gerne, dagegen waren ihr die Johannisbeeren zu sauer!!
Sie konnte so lachen, als sie sah, wie ich mein Gesicht bei roten Johannisbeeren und Stachelbeeren verzog. Das kleine Glück kann so einfach sein !
Später waren ihre Eltern mit dem Auto beschäftigt, da haben wir viel gemalt, vorgelesen... die Eltern beobachtet. . Welch eine Freude schenkt so ein Kind, da sind alle meine Probleme vergessen.
Gestern schnitt ich schon die roten Johannisbeeren zurück. Man kann es auch beim Ernten machen.
So kommen alle alten schwarzen Zweige heraus. Und das waren viele, da ich im letzten Jahr nichts da schneiden konnte. Auch wässerte ich die Sträucher ein Jahr nicht, eigentlich ist unser Boden viel zu mager und sandig. Auch bekamen sie kein Kompost , keinen Beerendünger, dafür war die Ernte noch gut.
Deshalb waren in diesem Jahr die Früchte auch viel weniger und kleiner, als in anderen Jahren. Dennoch verschenke ich auch etliche Früchte. Es ist immer noch genug für mich. Es war schön, gemeinsam mit meiner Freundin zu pflücken.
Stehen blieben nur die jungen Triebe. Da die Sträucher nun nach der Ernte schon den Fruchtansatz für das kommende Jahr bilden, brauchen Sie Nährstoffe. Es war es mir auch wichtig, sie jetzt zu düngen. Diesen Dünger wässerte ich noch gut mit dem Gartenschlauch ein, dazu reicht der Regen heute nicht aus.
Heute kamen noch die schwarzen Johannisbeeren dran. Da war sehr viel trockenes Holz durch die Trockenheit. Auch da blieben nur junge Triebe stehen.
unten der zweite Busch
viel blieb nicht nach!!
Dann verschickte ich in der letztn Woche eine fertige Tasche an eine frühere Kollegin und liebe Freundin. Sie wohnt nun weiter weg . Sie einen sehr schweren Verlust erlitten. Meine kleine Tasche für Reisen ...soll sie etwas trösten und sie traf genau ihren Geschmack.
Es sind Minis, die ich mal entdeckte und zu Streifen und dann zu Quadraten zusammenfügte. Nun nähte ich sie im Farbverlauf zu einem einfach Patchworkblock zusammen.
Auch quilte ich nur Diagonalen um die schönen Farben nicht zu trennen, sondern zu verbinden.
-Nun bin ich überhaupt nicht eine Freundin kunstvoller Quitmuster, was es da alles so an Varianten und Schablonen gibt. Es ist mir zu schwierig und zu kniffelig, ich mag es lieber einfacher und klarer, entsprechend dem Patchworkmuster.
Schon in meiner Schulzeit in den Sechzigern, quiltete ich bei dem Thema Steppen, nur verschiedene breite gerade Linien. Alles geschwungene erinnerte mich an die Steppdecken, die früher in synthetischen leichtem Material für die Betten gab. Mir war das zu fern und meinte Mutter nannte es auch Kitsch!!
Von ihr lernte ich viel über gute Form. Damals waren Skandinavien und das Design unsere Welt !!
Meiner Freundin gefällt die Tasche. Da es mich forderte, nähte ich gleich zwei davon, Diese weitere bekomt noch eine früher Kollegin zum Ruhestand in der kommenden Woche.
Gleich gehts auch wieder an meine kleine Werkstatt, das Nähen tut mir sehr gut. Eigentlich sollte man denken, es läuft schon fehlerlos. Ich mag nicht erzählen, wie oft ich doch noch trennen muss. Oder wie ich doch auch mir Anleitungen wieder durchsehe, um ein schönes Ergebnis zu erhalten.
Nun noch Bilder des Gartens. So pflückte ich mir einen Rosenstrauß, bevor der Regen die Edenrose zerstört.
Unzählige Hummeln und auch Falter. 















































