Mittwoch, 15. Juli 2026

Die neue Rader Hochbrücke

 Wie ich schon früher schrieb,  ist mein Heimatdorf Rade bei Rendsburg.  Früher, vor dem Bau des Eider und später des Nord-Ostsee- Kanals lag es an dem Fluss  der Eider.  Die Eider floss auch durchveinige Seen.  Noch sind Teile der Eider östlich von Sehestedt , Flemhude, Westensee. Nordwestlich von Rendsburg fließt die Eider bis nach Friedrichstadt.  

Durch den Bau der Kanäle waren Brücken und Fähren notwendig,  um die Wasserstraße zu queren.
Es gab immer wieder Stazs, erst vor der Drehbrücke in Rendsburg,  dann auf den Straßen vor dem Tunnel von ca 1959 in Rendsburg.  
Der Verkehr nahm sehr zu. 
 In den Sechzigern wurde dann eine Autobahn,  die A7 in Richtung Norden gebaut.  Damals entschied man sich für die Hochbrücke bei Rade. Ich erinnere noch sehr den Bau damals,  denn gleichzeitig wurde der Kanal verbreitert in der Rader Enge.   Mein Elternhaus musste weichen.  Meine Eltern bauten neu und zogen ins Dorf Rade.  Ich selbst war schon in der Schule in Kiel. 


Das ist jetzige Autobahnbrücke und davor der Neubau.   

Anfangs war viel weniger Verkehr... doch in den letzten Jahrzehnten nahm er enorm zu. Gerade der Güterverkehr Richtung Norden/ Skandinavien ist erheblich.   Dann stellen sich noch zu der großen Belastung Schäden an den Betonpfeilern fest.  Zeitweise durften der  LKW Verkehr nur durch den Tunnel fahren. Eine Katastrophe war es für uns Anlieger, so eng so viel Wartezeit und Staus. 
Doch nun wurde schon durch Deges sehr kompetent und genau im Zeitplan und auch wohl Kosten die neue Hochbrücke gebaut. 
Auch davon zeigte ich schon einiges. Dazu gibt es auch von Deges eine Webseite 


In dieser Woche nun wird das Mittelteil der Brücke eingesetzt.  
Die Seitenteile wurden direkt an der Brücke gebaut geschweißt und immer weiter geschoben.  Das Mittelteil wurde im neuen Hafen Port Rendsburg zusammengebaut  auf einer extra Fläche.
Dieses Mittelteil wird nun heute Nacht eingesetzt.

Dazu wurde es gestern auf einen  sehr großen Ponton verladen, genaugenommen rollte es über spezielle Schwerlastteile von der Baustelle,  an den Kai. 
Dort wurde es über eine Verstärkung auf den Ponton gerollt.  Das ganze dauerte gestern von 7.00 bis 13.00 Uhr.   Der Ponton wurde fest am Kai angelegt,  zwei große Schlepper von Wulff  aus Cuxhaven hielten es in Position und übernahmen dann das Schleppen. 

 
Ich radelte mit dem Rad zu einem guten Aussichtsplatz nahe am Port.  


Viele Zuschauer waren dort , machten Photos,  es wurde sich sehr nett ausgetauscht.  So erzählten einige, dass es fast wie in Zeitlupe ging. 
 
 
Denn mit jedem Kilo / jeder Tonne musste der Ponton wieder durch Ablassen von Ballastwasser in die Waage gebracht werden. 
Und es wurde immer wieder geprüft und gemessen. 
Ein Mann allein dirigierte mit einem Funkgerät die Schwerlasträder  unter dem Brückenteil sehr genau. 




Nun wurden die Leinen gelöst , der Schlepper wechselte an die Steuerbordseite zum Drehen. 







Über Nacht blieb alles dort sicher am Kai. 

Heute nun wurde das Brückenteil zur Hochbrücke geschleppt.
Davon nun diese Photos von heute.
Noch passieren Sportboote.  Der übrigen Schiffsverkehr ist gesperrt. 


Hier warten Photographen mit Presse Shirts 

 Die Kanuten  des Drachenbootes paddeln später hinterher 


 
Nun kommt der  Schleppverband näher









Auch die Schwäne schwimmen mit im Strom 









Über Nacht wird es dort in kleinen Schritten hochgezogen.  Das kann man live im Internet verfolgen.  Dort direkt ist alles zur Sicherheit großflächig abgesperrt. 
 
unter diesem Link der SHZ  ist alles etwas entfernter zu sehen
 
dies ist der Link von Deges,  sehr viel dichter dran.

Hoffe ihr habt daran auch Interesse , hier ist es schon ein besonderes Ereignis.  
So viele Radler kamen am Kanal entlang, sie kehrten auch beim Strandbistro ein.....
Ich hätte noch zu Brauers Aalkate fahren können,  da gibt's kühle Getränke und Fischbrötchen.  Doch so war es auch genug für mich. Dazu wollte ich es auch noch bloggen. 

Liebe Grüße aus dem Norden von Frauke 

PS. Dies alles hilft mir auch sehr aktiv zu werden.

Es wäre schön zu wissen,  ob noch weiterhin Interesse an meinen so unterschiedlichen Posts besteht.  Denn  manchmal denke ich, ich rufe  nur in den Wald hinein,  aber es kommt nichts zurück!!
 Da geht's mir vielen anderen Bloggerinnen,  da verliert man dann irgendwann die Lust am Bloggen. 

Sonntag, 12. Juli 2026

Johannisbeerernte und -kuchen

 Die roten Zahlen sind nun schön gereift. Heute vormittag pflückte weitere Beeren.  Es wurden nochmals viele , genau 1,6kg Früchte. 



Die werden morgen gepflückt 



Dem Handarbeitskreis habe ich für morgen Johannisbeerkuchen versprochen.  
Es wurde eine große eckige Springform voll. 




Heute war ich nun recht beschäftigt damit.  
Als Boden gab es 
1. einen Mürbeteig aus   300g Dinkelmehl,  200g Butter und 100g Zucker, sowie zwei Eiern. 


Darauf kam 2. eine Quarkschicht aus 750 g Quark 40%,, 1 B Crème Fraîche     100g Zucker, 2 Pck (80g) Puddingpulver Vanille,  gut verrühren, 

Darauf 3.  Ca 800g rote Johannisbeeren 

4. Butterstreusel
Aus 200g Mehl , 80g Zucker, 2 Vanillezucker,  100g flüssige Butter,  mit dem Handrührgerät vermischen.,


Der  Kuchen wurde gut, der Boden unten wurde etwas dunkel,  doch ich traute mich nicht ihn zu kurz im Ofen zu lassen.  Die Temperatur war bei ca 160°Grad. 



Ich hoffe,  der Kuchen ist nicht zu fest durch durch das Puddingpulver.  

Im Garten naschte ich auch einge Blaubeeren.



Wegen spam bei dem Kommentar,  ist nur mit Google Konto ein Kommentar möglich.  Schreib mir sonst eine Mail. 
Liebe Grüße von Frauke 






Freitag, 10. Juli 2026

Kleine Radtour und erste Getreideernte

 In dieser Woche war es kühler und es gab von Montag bis Mittwoch viel Regen und Wind. Da war ich zu wenig draußen und das Wetter schlug auf mein Gemüt.  Doch nun ist der Sommer wieder da. 

In Kiel Schilksee gab es auch Weltmeisterschaften , hier im Segeln der Bootsklassen 29er und 49er. Der wind der zur Kieler Woche fehlte, war nun fast zu reichlich.  Auf Instragramm sah man dazu schöne Videos.  

Nun kommt der Sommer zurück mit Schwüle und viel Wärme.  Heute morgen hatte ich noch medizinische  Termine,  aber ab Mittag zog ich wieder Bermudas an. Am Nachmittag radelte ich zur Stoffeule in Ostenfeld, um Futterstoff für Taschen zu kaufen.
So nähe ich gerade Geschenke für Freunde.   Das Nähen tut mir gut. Doch es sind auch Pausen nötig!
Mir fiel heute doch sehr auf,   wie aggressiv gerade am Freitagnachmittag die Autofahrer auf den Nebenstraßen fahren und überholen.  Bin froh  dass das knappe Manöver gut ausging. 
Auf der Autobahn,  der A7 war sehr viel Verkehr, Stau in Richtung Norden zum Ferienbeginn. Morgen am Samstag wird es noch mehr sein!

Anschließend radelte ich nach Rade an den NOK. Am Freitag  und Sonntag ist die Aalkate geöffnet.  
Auf dem Weg dahin passierte  in der Ferne ein großer Mähdrescher.  Den sah ich kurze Zeit später auf einem Feld, es wurde die Gerste gedroschen. 




Hier staubte es ziemlich. 
Auf dem Weg sah ich diese Weidenröschen und Disteln  blühen. In diesen Farben nähe ich auch die Taschen. 




Das ist der Futterstoff 



Im nächsten Post sind sie dann hoffentlich fertig genäht.  

Am Kanal kehrte ich zu einer kleinen Rast mit Fischbrötchen mit geräucherter Forelle ein. 




Ich saß schön im Schatten und es war auch noch ruhiger vor dem Abendgeschäft. 

Gemütlich ging es mit dem Rad zurück.

Im Garten pflückte ich mir nochmals leckere Kirschen,  doch da muss ich schon schauen. 
Dazu knipste ich noch die Blüten auf der Terasse und am Wall. Es sind auch die Farben,  die ich gerade vernähe.  
So schrieb  ich mal :" so bunt wie mein Garten sind meine patchworks und Interessen!"

Hortensien 


Phlox 


Oben wilder Majoran

 unten Malven aus Selbstaussaat, die aus einer Fuge der Terasse wachsen 


Strauchbasilikum 

Unten Mangold 

Die ersten Tomaten wachsen 




Staudenwicken in  Pink und Violett hell und dunkel 



Allen wünsche ich ein schönes Wochenende,  morgen bin ich eingeladen zum Frühstück. 

Überhaupt tut es mir immer gut, viele Kontakte und nette Besuche zu haben oder zu machen. 
So lud eine Freundin am Donnerstag zu Kartoffelsuppe ein.  Ihre Mutter, kurz vor 90,  ist zu Besuch,  sie kochte für uns. Welch ein Vorbild,  so mobil und interessiert an allem noch zu sein .  Lecker mal so ein herzhaftes Gericht.  Da waren wir zu fünft, alle alleinstehend und hatten viel Freude miteinander.  

Für die kommende Woche habe ich mir vorgenommen,  wieder mich mehr zu bewegen und auch aktiv zu sein. Das heilt mich!

Grüße von Frauke