Freitag, 23. Oktober 2026

Herbsttage, Gut Emkendorf und mehr...

 In den letzten Tagen war das Wetter meist trübe, nass und ungemütlich.

Passend dazu strickte ich  mir diesen kuscheligen Schal.   Die Wolle brachte ich mir aus Wyk mit. Es ist  weiche Merinowolle im Farbverlauf.  Diese passt nun auch per Zufall zu meiner  hellen blaugrauen Funktions-Winterjacke . Meine alte  Jacke trage ich nun schon über sechs Jahre,  sie wird nun zu einer Jacke für Hilfe im Garten,  beim Schneefegen,  Mülltonnen rausbringen.... soviel kann ich ja nun nicht mehr.  

Ich habe noch zwei weitere Knäuel,  daraus stricke ich mir  noch eine Mütze. 

 

Heute morgen schien unerwartet die Sonne,  es war erst  noch windstill aber frisch.  Heute mittag war es dann  richtig sonnig und einladend.  So fuhr ich mal in Richtung Wald und Park von Emkendorf mit dem Auto.  Dort sind so schöne Bäume im Park,  dazu das prächtige hellgelbe Herrenhaus. 

Ich wurde nicht enttäuscht.  Nun Photos meines Spaziergangs rund um den Hasensee.  So wurden früher Seen dort angestaut zur Versorgung  des Gutsbetriebes mit  Wasser. Mit dem Bau des Nordostseekanal senkte sich der Wasserstand um 75 cm. Die Zuflüsse sind versiegt. 

mehr zum Gut unter diesem Link  



Es geht am  großen Kuhstall vorbei in den Park,  der öffentlich zugänglich ist 


Unten die weiße Brücke,  heute schon baufällig. Sie darf nicht mehr betreten werden.  
Früher in den 50igern bin ich mit meiner Mutter noch darüber gegangen.  Da kam man in einen Parkteil  mit Putten und daran grenzte der bunte Küchengarten. Sehe es noch vor mir, Photos gibt es davon nicht. Aber es war in der Größe damals beeindruckend. 



Mächtige Platanen leuchten wunderschön in der Sonne.  Da geht mir das Herz auf. 


Das Gutshaus von der Gartenseite aus  



Eine sehr große alte Eiche 


Der große Stamm 


Blick durch die wunderbare Krone 





Der Teich 

Ich ging einmal rundherum mit meinen Walkingstöcken,  nun schon mit kleinen Pausen,  bin aber froh diese Strecken wieder zu schaffen.

Insgesamt waren es gestern 6000 Schritte. Das ist schon viel für mich.   

Dann änderte sich das Wetter,  Wind kam auf und es bewölkte sich. Es ging zurück zum Gutshof entlang dieser Mauer.  Dahinter lag früher geschützt nach Norden  der Küchengarten.


In dem Haus unten  wohnte auch nal Matthias Claudius.  
ehr zur Geschicht vom Gut unter diesem Link  ,
so war es unter der Familie Reventlou sehr literarisch besucht
 


Der große Kuhstall,  heute wird er für Märkte genutzt,  es war gerade Herbstmarkt,  Anfang November ist Adventsmarkt. Das kostet schon Eintritt,  ist aber auch erforderlich, um diese Gebäude zu erhalten und auch zu unterhalten.  
Ein Mitarbeiter war beschäftigt das viele,  noch trockene Laub mit einem Gebläse wegzupusten. Doch die Wege müssen für die Veranstaltungen sicher begehbar sein, nasses Laub ist da zu gefährlich.  Bei den Flächen pustete er es in das Grüne. 

Der Pferdestall hat im Anbau noch eine beeindruckende Reithalle.  

Die Scheune ist von 1745, welch ein Alter!

Dann ging es zurück,  hier wartete mein Apfelkuchen und Kaffee.  Am Mittwoch hatte ich Freundinnen zu Besuch zum Spielenachmittag.  Da gab es den Kuchen.  Verbacken habe ich die letzten Äpfel aus dem Garten. 


Am Mittwoch war mein Spaziergang am NOK.  Da gab es am Strandbistro große Erdarbeiten. Der Holzzaun war schon in Schräglage.  Alles was dort ge-oder bebaut wird muss mobil sein.  Das sind schon  mächtige  Betonteile . Es kamen auch noch zwei Schiffe vorbei. 







In der letzten Woche war mein Sohn hier zum Helfen.  Ich bin immer sehr erfreut,  wie zügig und erfolgreich er gärtnert. So waren in zwei Stunden die große Rasenfläche gemäht und alles Obstbäume gut zurück geschnitten.  Sie waren schon sehr dicht und kopflastig. Dazu trägt ein Viertel Stamm weniger.  Den Schnitt hat er am Grundstückende zu einer dichten Hecke,  ähnlich wie Benjeshecke aufgeschichtet; nur ohne Pfähle . In zwei Jahren ist alles zu Humus geworden.  Das gefällt den Igeln und ..... etwas konnte ich dabei auch helfen.  Da war ich gut in Bewegung beim Zweige und Äste tragen.  





Im nächsten jahr ist die Obsternte gerne kleiner. 



Wie schön,  wenn man nichts wegfahren muss!


 
Der Staudenwall ist auch ohne Pflege noch zu erkennen.  Es wurden nur Eichen, Walnuss- und Ahornbäume ausgegraben.  Einen Wald möchte ich nicht haben.  

Nun noch Bilder von einem Besuch in Kiel,  dort hatte ich am letzten Freitag einen Termin bei der  Augenärztin.  Das nutze ich dann gerne zu einem Spaziergang am Wasser.  

Hier pausierte ich zum Schluss 

Die alte Stadt Kiel, der bisherige Steg ist baufällig...

Das Landtagsgebäude 

Die Innenförde



Ein kleines Kreuzfahrtschiff für Flüsse kam vorbei..



Die Gorch Fock ist wieder am Liegeplatz im Marinehafen in Kiel.  




Ich hoffe es war nicht zuviel ?!

Deshalb zum Schluss noch sonnige Photos aus dem Garten von heute morgen.  Alle reden von Regen Sturm,  Orkanböen und sehen den schönen Morgen nicht. Hier ist es noch trocken und ruhig. 



Due Maulwürfe sind willkommen 


Das prächtige Strauchbasilikum 

Liebe Grüße von Frauke 
Freue mich über nette Kommentare 






Mittwoch, 14. Oktober 2026

Das Puppenbett erneuern, Stopfen und mehr

 Die kleine Puppenwiege aus Korb meiner Urenkelin hat auch schon andere Kinder erfreut. 
So erhielt ich eine Tasche mit ziemlich alten, sehr abgespielten Teilen dieses Puppenbetts. Dazu war der Stoff  es durch das lange Lagern auch noch verschmutzt. 
Doch ich war sehr froh, diese Teile als Vorlage, Schnitt  und Maß zu haben. So trennte ich den Bezug vorsichtig auseinander.   Davon nahm ich z.T  Maß oder legte es als Schnittmuster auf. 



Im kleinen Stoffladen, der Stoffeule in Ostenfeld, gab es eine große Auswahl an Stoffen für dieses Bett. 
 Rosa sollte es bestimmt nicht sein und auch nicht wieder kariert. 
Denn mir war schon aufgefallen,  dass meine Enkelin für ihre Kleidung viele Farben,  auch ungewöhnliche Töne wählt. Vor allem sind es gerne  warme Farben, wie Ocker, Grün,  Gelb, Braun, Orange ...


Also kaufte ich zwei verschiedene Stoffe zur Auswahl.  Der grüne mit den bunten Kreuzen fand gleich Gefallen. Wie schön,    man schickt kurz Photos hin und her....die modernen Medien sparen schon viel Aufwand. 

An einem Vormittag saß ich nun in meinem Nähzimmer schnitt und nähte. Anders als im Original achtete ich auf schöne Säume , versäuberte die Nähte und füllte die Kissen ordentlich.  Dazu nähte und steppte ich noch eine kleine Matratze,  dafür war genug Stoff da.


Die kleine Rüsche kommt an den Himmel. 


Gestern nun war ich zu Besuch im Norden.  Auf dem Rückweg brachte ich diese Garnitur nun vorbei. 
Es wurde gleich alles in die Wiege gelegt und erprobt.   Nun wird es noch mit einigen Stichen evt befestigt.   Evt gibt es davon noch ein Photo....

In nächster Zeit nähe ich für ihre Püppi noch Puppenkleidung.  Davon berichtete ich dann auch gerne,  wenn sie fertig ist.

Mein Enkel hatte für mich nicht nur Hosen zum kürzen,   sondern auch Strümpfe  mit Löchern.  Es sind seine Lieblingssocken mit Katzenmotiven.  Es waren aber auch shon viele dünne Stellen in der Stricjware   Nun hatte ich all mein Stopfgarn schon weitergegeben an meine Enkelin.  Gerade Kinderkleidung azs Wolle hat oft kleine Löcher.  Die kann man auf Kleidermärkten sehr günstig bekommen.  Sie  bessert und stopft sie nicht nur. So kommen kleine Motive wie Pilze,   Blüten, Tiere..darauf als Zierde. 
Da ich ich nicht mehr Socken stopfe, war ich nun ohne Material.  Es war schon schwierig,   farbig passendes Stopfgarn zu finden. Da half dann Beilaufgarn. 

Auch davon nun Photos.  





Auch meine Stopfpilze hatte ich weggeben,  einen an die Enkelin,  ein  sehr altes Stopfei meiner Oma 
jam in unser kleines Dorfmuseum zu der Handarbeitsabteilung. 
Aber der Deckel vom Schüttelbecher war ein sehr  guter Ersatz.  
Früher stopfte ich gerne die Wollsocken meines Mannes, aber das ist nun lange vorbei.  So war es mal wieder eine gute Herausforderung.  Mein Enkel freute sich. Denn er hatte es schon mit Nähgarn selbst versucht...



Nun noch ein paar Bilder  vom NOK aus dieser Woche. Da machte ich am  späten Nachmittag eine kurze Radtour. 






Auch das zeige ich noch gerne,  einen Blumenstrauß aus meinem Garten.  


Den roten Mangold vom Biostand letzte Woche gab es nun mit Feta, nur  kurz gedünstet und sehr lecker...



Viele Grüße von Frauke 

Dieser  Post wird bei Elke  im Reperatur Café verlinkt.