Sonntag, 19. Juli 2026

Mehr Sonne als Regen , Tasche verschenkt

 Fürs Wochenende war viel Regen angesagt,  nun war es doch fast immer  trocken und mal länger bewölkt. Auch heute blieb es bisher trocken.  Erst eben kam ein nur kurzer überraschender Schauer. Mit den Vorhersagen passt es kaum. 
  Es ist  nun etwas kühler, doch noch sommerlich warm, aber nicht mehr so unangenehm heiß.  
 Weiterhin treffen wir uns fast jeden Morgen zum Schwimmen an unserer Badestelle des  Dörpsees. 

Dies ist ein Photo von heute morgen. 
An Etwas trüben Tagen sind wir nur Senioren da, die Familien, Kinder  und Jugendlichen kommen erst später. Dann ist auch Badeaufsicht in den Ferien. 
 

Ich dachte schon, das Schwimmen fällt heute  aus wegen Regen.  Doch es bleibt weiterhin schönes Sommerwetter .  Und ich genieße es möglichst täglich. 
 Schau immer lieber nachdem was mir gut tut und nicht nachdem was mich runterzieht.
 Dem bleibe ich fern. 
Da mir  morgen oft schlecht geht, ist dies eine große Herausforderung und auch Motivation aus dem Tief und der Übelkeit herauszukommen.  
Ich hatte und habe schon diverse Arzttermine seit einem Jahr .. dazu Ernährungsberatung,  Therapie, Klinik,   Fachärzte  versucht. Doch ich gebe nicht auf, hoffe immer noch,  dies ist mal weg. Das Leben wäre wieder so einfach und unbeschwert wie  gut vor einem Jahr.  
Heute früh gab es zum Beispiel Hirsebrei,  den ich schon gestern mir aus geschroteter Hirse und laktoserfreier Milch  kochte. Den vertrage ich gut  und mag ihn auch sehr gern.  
Mal ist es morgens auch getoastetes Schwarzbrot mit Konfitüre. 
Dazu Tee oder Wassers,  Kaffee geht erst später. 
Jeder Tag ist eine Herausforderung,  alles was ich so früher mit Leichtigkeit konnte, ist schwieriger geworden.  Doch wie sagte schon Achim Fuchsberger in seinem Buch , "Alt werden ist nichts für Feiglinge "! 

Oft radle ich mit dem Rad  dorthin zum See, es sind nur 15 Min.  manchmal nehme ich auch das Auto.  Wenn ich dann im Wasser bin , bin ich so dankbar, dass ich dies geschafft habe. 
Diese festen Termine und auch meine  Freundinnen helfen mir da sehr da konsequent zu bleiben.  Kenne genug , die in  ihrem Leben die tägliche Bewegung wie Gehen, Radfahren,  Schwimmen meiden. Doch ich trainiere lieber mein Herz und den Kreislauf.  Auch spüre ich die Verbesserungen, den gehwagen brauche ich nicht mehr, auch bin ich viel sicherer ohne Stöcke geworden.  Im flachen Wasser des Seeufers muss ich mich schon gut konzentrieren,  um sicher ins Tiefe oder an Land zu kommen.  Da gibt es kein Geländer oder Zaun...zum festhalten.  
Für längere Strecken allerdings verwende ich die Walkingstöcke schon gern, da bin ich flotter, aufrechter und mache auch größere Schritte. 

Aber auch eure lieben Kommentare und  auch die vielen Mails haben mir sehr gut getan. 
Sie motivieren mich weiterhin immer die schönen Seiten des Lebens zu sehen. Ich werde weiter bloggen  von besonderen Ereignissen und von meinen Alltag.  
Es tut gut soviel Zuspruch zu erfahren.  Meine Anfrage zeigte etwas meinen Frust, doch der ist völlig unbegründet.  
Wer meint mich zu kritisieren und alles besser weiß ohne Hintergrund,  der darf mir fern bleiben.  Das hatte ich auch leider schon gerade von Menschen die lieber vor ihrer Haustür kehren sollten!!

 Gestern hatte ich tagsüber Besuch von der Familie meiner Enkelin.  Wie war es erfrischend,   einen so entspannten Besuch zu haben, der viel Zeit mitbrachte.  So sollte ihr Auto mal innen überholt werden, auch kam einiges aus dem Keller mit. 
Ich hatte gut für Frühstück und späteren Imbiss eingekauft mit Brötchen,  Aufschnitt, Räucherfisch und Obst. 
Da fuhr ich am Donnerstag zur Aalkate mit dem kleinen Fischladen in Rade. Der Laden wird erweitert,  aber der Name bleibt.  
Wie schön,  dass wir dort ein so gutes Angebot haben. 
 



hier sieht man auch in der Ferne das neue Brückenteil. 
 
 
 Mit der Urenkelin, nun 2 1/4  Jahre alt, wurde gespielt, gemalt und einfach gelebt. 
Dazu durfte die Kleine  mit meiner Enkelin im Garten Blaubeeren pflücken.  Barfuß ging nicht auf dem trockenen pieksigen Rasen.  
Sie mochte die  Blaubeeren sehr gerne, dagegen waren ihr die Johannisbeeren zu sauer!!
 Sie konnte so lachen,  als sie sah, wie ich mein Gesicht bei  roten Johannisbeeren und Stachelbeeren verzog.  Das kleine Glück kann so einfach sein !
 
Später waren ihre Eltern mit dem Auto beschäftigt,  da haben wir viel gemalt, vorgelesen... die Eltern beobachtet.  .  Welch eine Freude schenkt so ein Kind,    da sind alle meine Probleme vergessen.  


Gestern schnitt ich schon die roten Johannisbeeren zurück.  Man kann es auch beim Ernten machen. 
So kommen alle alten schwarzen Zweige heraus.  Und das waren viele, da ich im letzten Jahr nichts da schneiden konnte. Auch wässerte ich die Sträucher ein Jahr nicht, eigentlich ist unser Boden viel zu mager und sandig. Auch bekamen sie kein Kompost , keinen Beerendünger, dafür war die Ernte noch gut. 



Deshalb waren in diesem Jahr  die Früchte auch viel weniger und kleiner, als in anderen Jahren.  Dennoch  verschenke ich auch etliche Früchte.  Es ist immer noch genug für mich.  Es war schön, gemeinsam mit meiner Freundin zu pflücken.  
Stehen blieben nur die jungen Triebe.  Da die  Sträucher nun nach der Ernte schon den Fruchtansatz für das kommende Jahr bilden, brauchen Sie Nährstoffe. Es war es mir auch wichtig, sie jetzt zu düngen.   Diesen Dünger wässerte ich noch gut mit dem Gartenschlauch ein,  dazu reicht der Regen heute  nicht aus.
Heute kamen noch die schwarzen Johannisbeeren dran. Da war sehr viel trockenes Holz durch die Trockenheit.   Auch da blieben nur junge Triebe stehen. 
 

  


 unten der zweite Busch 

viel blieb nicht nach!!

 
 
Dann verschickte ich in der letztn Woche eine fertige Tasche an eine frühere Kollegin und liebe Freundin.  Sie wohnt nun weiter weg . Sie einen sehr schweren Verlust erlitten.  Meine kleine Tasche für Reisen ...soll sie etwas trösten und sie  traf genau ihren Geschmack.  


Von innen in Paisleymuster und Rosenstoff gefüttert mit Innentaschen.  Der Reißverschluss ist zwar aus Kunststoff, glänzt aber metallisch in verschiedenen Farben .

 


Es sind Minis, die ich mal entdeckte und zu Streifen und dann zu Quadraten zusammenfügte. Nun nähte ich sie im Farbverlauf zu einem einfach Patchworkblock zusammen. 
Auch quilte ich nur Diagonalen um die schönen Farben nicht zu trennen,  sondern zu verbinden. 

-Nun bin ich überhaupt nicht eine Freundin kunstvoller Quitmuster, was es da alles so an Varianten und Schablonen gibt. Es ist mir zu schwierig und zu kniffelig, ich mag es lieber einfacher und klarer, entsprechend dem Patchworkmuster. 
 Schon in meiner Schulzeit in den Sechzigern,  quiltete ich bei dem Thema Steppen, nur verschiedene breite gerade Linien.  Alles geschwungene erinnerte mich an die Steppdecken, die früher in synthetischen leichtem Material für die Betten gab. Mir war das zu fern und meinte Mutter nannte es auch Kitsch!!
  Von ihr lernte ich viel über gute Form.  Damals waren Skandinavien und das Design unsere Welt !!

Meiner Freundin gefällt die Tasche.  Da es mich forderte,  nähte ich gleich zwei davon,   Diese weitere  bekomt noch eine früher  Kollegin zum Ruhestand  in der kommenden Woche.  

Gleich gehts auch wieder an meine kleine Werkstatt,  das Nähen tut mir sehr gut. Eigentlich sollte man denken, es läuft schon fehlerlos.  Ich mag nicht erzählen,  wie oft ich doch noch trennen muss. Oder wie ich doch auch mir Anleitungen wieder durchsehe,  um ein schönes Ergebnis zu erhalten. 

Nun noch Bilder des Gartens. So pflückte ich mir einen Rosenstrauß, bevor der Regen die Edenrose zerstört.  

Im Strauchbasilikum sitzen viel Hummeln und Bienen,  dies auch im Dost , wilden Majoran. 
Unzählige Hummeln und auch Falter. 



 

Die Malven erinnern an Urlaub in Dänemark 




Liebe Grüße von Frauke und Danke 






Mittwoch, 15. Juli 2026

Die neue Rader Hochbrücke

 Wie ich schon früher schrieb,  ist mein Heimatdorf Rade bei Rendsburg.  Früher, vor dem Bau des Eider und später des Nord-Ostsee- Kanals lag es an dem Fluss  der Eider.  Die Eider floss auch durchveinige Seen.  Noch sind Teile der Eider östlich von Sehestedt , Flemhude, Westensee. Nordwestlich von Rendsburg fließt die Eider bis nach Friedrichstadt.  

Durch den Bau der Kanäle waren Brücken und Fähren notwendig,  um die Wasserstraße zu queren.
Es gab immer wieder Stazs, erst vor der Drehbrücke in Rendsburg,  dann auf den Straßen vor dem Tunnel von ca 1959 in Rendsburg.  
Der Verkehr nahm sehr zu. 
 In den Sechzigern wurde dann eine Autobahn,  die A7 in Richtung Norden gebaut.  Damals entschied man sich für die Hochbrücke bei Rade. Ich erinnere noch sehr den Bau damals,  denn gleichzeitig wurde der Kanal verbreitert in der Rader Enge.   Mein Elternhaus musste weichen.  Meine Eltern bauten neu und zogen ins Dorf Rade.  Ich selbst war schon in der Schule in Kiel. 


Das ist jetzige Autobahnbrücke und davor der Neubau.   

Anfangs war viel weniger Verkehr... doch in den letzten Jahrzehnten nahm er enorm zu. Gerade der Güterverkehr Richtung Norden/ Skandinavien ist erheblich.   Dann stellen sich noch zu der großen Belastung Schäden an den Betonpfeilern fest.  Zeitweise durften der  LKW Verkehr nur durch den Tunnel fahren. Eine Katastrophe war es für uns Anlieger, so eng so viel Wartezeit und Staus. 
Doch nun wurde schon durch Deges sehr kompetent und genau im Zeitplan und auch wohl Kosten die neue Hochbrücke gebaut. 
Auch davon zeigte ich schon einiges. Dazu gibt es auch von Deges eine Webseite 


In dieser Woche nun wird das Mittelteil der Brücke eingesetzt.  
Die Seitenteile wurden direkt an der Brücke gebaut geschweißt und immer weiter geschoben.  Das Mittelteil wurde im neuen Hafen Port Rendsburg zusammengebaut  auf einer extra Fläche.
Dieses Mittelteil wird nun heute Nacht eingesetzt.

Dazu wurde es gestern auf einen  sehr großen Ponton verladen, genaugenommen rollte es über spezielle Schwerlastteile von der Baustelle,  an den Kai. 
Dort wurde es über eine Verstärkung auf den Ponton gerollt.  Das ganze dauerte gestern von 7.00 bis 13.00 Uhr.   Der Ponton wurde fest am Kai angelegt,  zwei große Schlepper von Wulff  aus Cuxhaven hielten es in Position und übernahmen dann das Schleppen. 

 
Ich radelte mit dem Rad zu einem guten Aussichtsplatz nahe am Port.  


Viele Zuschauer waren dort , machten Photos,  es wurde sich sehr nett ausgetauscht.  So erzählten einige, dass es fast wie in Zeitlupe ging. 
 
 
Denn mit jedem Kilo / jeder Tonne musste der Ponton wieder durch Ablassen von Ballastwasser in die Waage gebracht werden. 
Und es wurde immer wieder geprüft und gemessen. 
Ein Mann allein dirigierte mit einem Funkgerät die Schwerlasträder  unter dem Brückenteil sehr genau. 




Nun wurden die Leinen gelöst , der Schlepper wechselte an die Steuerbordseite zum Drehen. 







Über Nacht blieb alles dort sicher am Kai. 

Heute nun wurde das Brückenteil zur Hochbrücke geschleppt.
Davon nun diese Photos von heute.
Noch passieren Sportboote.  Der übrigen Schiffsverkehr ist gesperrt. 


Hier warten Photographen mit Presse Shirts 

 Die Kanuten  des Drachenbootes paddeln später hinterher 


 
Nun kommt der  Schleppverband näher









Auch die Schwäne schwimmen mit im Strom 









Über Nacht wird es dort in kleinen Schritten hochgezogen.  Das kann man live im Internet verfolgen.  Dort direkt ist alles zur Sicherheit großflächig abgesperrt. 
 
unter diesem Link der SHZ  ist alles etwas entfernter zu sehen
 
dies ist der Link von Deges,  sehr viel dichter dran.

Hoffe ihr habt daran auch Interesse , hier ist es schon ein besonderes Ereignis.  
So viele Radler kamen am Kanal entlang, sie kehrten auch beim Strandbistro ein.....
Ich hätte noch zu Brauers Aalkate fahren können,  da gibt's kühle Getränke und Fischbrötchen.  Doch so war es auch genug für mich. Dazu wollte ich es auch noch bloggen. 

Liebe Grüße aus dem Norden von Frauke 

PS. Dies alles hilft mir auch sehr aktiv zu werden.

Es wäre schön zu wissen,  ob noch weiterhin Interesse an meinen so unterschiedlichen Posts besteht.  Denn  manchmal denke ich, ich rufe  nur in den Wald hinein,  aber es kommt nichts zurück!!
 Da geht's mir vielen anderen Bloggerinnen,  da verliert man dann irgendwann die Lust am Bloggen.