Sonntag, 20. Oktober 2019

Bratäpfel


aus unserer Apfelernte


Heute waren wir lange an der Schlei spazieren,
danach hatten wir so richtig Kaffeedurst
und ich Appetit auf einen Bratapfel.
 Die restlichen Äpfel sind  nun reif genug,
das Kerngehäuse schneide ich mit dem Apfelausstecher aus,
stelle die Äpfel in eine Jenaer Glasform in etwas Wasser
und verschließe diese.
Ca 3 Min. in die Mikrowelle bei nicht zu hoher Wattzahl
 zwischendurch kontrollieren;
dies geht viel Schneller als im Ofen!


links der rote Boskop und  rechts die  Goldparmäne
dazu etwas Vanilleeis und einen Teelöffel schwarze Johannisbeere
hmmmm....
dafür kann ich alles stehenlassen
 und dazu dann das folgende Gedicht aufsagen


Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wies knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.


Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
Für den Zipfel, der Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel.


Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

ich lernte es mit den Kindern früher..
und meine großen Schüler*innen
bekamen auch den Text,
 wenn es Bratäpfel gab

hierzu fand ich noch folgendes unter diesem Link

Das Gedicht „Der Bratapfel" ist ganz dieser Köstlichkeit gewidmet. Es stammt aus dem bayerischen Volksmund. Fritz und Emily Kögel haben das Gedicht schriftlich im Kinderbuch „Die Arche Noah" (1901) festgehalten.


Diese Zieräpfel schnitten wir beim Rückschnitt ab,
sie reifen noch auf der Terasse nach.
Viele  lasse ich für die Vögel als Winterfutter hängen.
Sie fressen es erst nach dem Frost.




Mir gefiel der heutige lange Spaziergang bei Fleckeby an der Schlei,
dort sind zwei  kleine Yachthäfen
die Wege waren gut befestigt
 und es gab eine schöne Weitsicht 



nun gehts gleich in die Näh- Werkstatt
 dort wollte ich auch noch Äpfel aus Resten nähen 

 einen schönen Sonntag und guten Start nach den Ferien 
wünscht Frauke

Freitag, 18. Oktober 2019

Walking tat gut und weitere Blöcke genäht

das sagte ich mir heute
 als ich mich Mittags ganz gedankenlos im Haus  selbst aussperrte.
Nun hatte ich schon alles dabei von leichter Jacke,
 bis zu den Stöcken und dem Photoappart .
 
 Der Ersatzschlüssel hing nicht am üblichen Platz
und mein GG war nicht telephonisch erreichbar;
denn heute wurden die Boot gekrant,
also machte ich mich auf zum Hafen.

 Es ist nicht zu weit ,
 für mich "lahme Schnecke" ca 45 Min Fußweg  
mit den Fährzeiten. 
da gab es auch viel zu sehen und zu knipsen,
denn an zwei Standorten in der Obereiderbucht wurde gekrant 
oben  bei unserem Liegplatz
und unten nebenan ..






  Dies sieht immer sehr spektakuär aus, 
wenn so ein Boot in der Luft schwebt!


doch die Kranführer
 und auch auch die Bootseigner haben alle viel Erfahrung 
die Seile verhindern, dass das Boot ausschwenkt 
  die Traverse oben und auch die breiten Gurte 
sind genau zugelassen für schwebende Lasten


 unser Boot unten im Bild  bleibt im Wasser 
es ist aus dickem Holz gebaut,
es würde zu sehr austrocknen,
auch ist es für den Kran zu schwer
im Frühling kommt es mit einem Slipp einer Nachbarwerft aufs Trockene

zurück brachte er mich bis zur Fähre mit dem Auto
so war es gut zu schaffen!

Gestern nähte ich weitere Quadrate,
 nun brauche ich mal Euren Rat

ich glaube, ich lege sie nicht alle bunt durcheinander
so wie auf diesem Bild 


oder wie ich sie heute anordnete
 sondern verwende lieber für ein Plaid
 alle warmen Braun-Grün- Gelb- Orangetöne 
 

 für ein zweites Plaid die Blautöne mit Rot....
   diese muss ich noch um weitere Blocks ergaänzen
so ist es ruhiger 




 vom Zuschnitt sammle ich viele Schnipsel der handgefärbten Stoffe
hat jemand daran Interesse
oder ein Idee was man damit machen kann.
Ich schicke sie gerne zu , 
mir dann bitte einen Kommentar schicken 
ich antworte per mail

es kommen aber noch viele dazu...

 allen ein schönes Wochenende
Bewegung tut mit gut 
doch alles in Maßen
Grüße von Frauke

Mittwoch, 16. Oktober 2019

in Bewegung mit Walking und Nähen

  " Alltagsübungen" so nannte es der Arzt
 da merke ich schon  Grenzen
 doch vor allem auch Zugewinn
Mal eben hoch ins Regal oder  in den Schrank greifen
geht nur mit Überlegung und Unterstützung
oder auch nur mit dem linken Arm...

doch versuche ich möglichst den rechten Arm
 und damit vor allem die Schulter einzusetzen;
so beim Duschen, Abtrocknen , Anziehen...
Heute startete ich wieder  Nordic Walking mit beiden Stöcken am Kanal
Pendelbewegungen sind wohltuend,
 ohne viel Druck tat es so gut  unterwegs zu sein,
die Stöcke geben mir meine alte Sicherheit zurück
und ich gehe auch wieder schneller .

Dabei immer gerne mein Photoapparat.
der Weg war länger gesperrt ,
die Mitte erhielt feinen Kiesel,
die frühere Grasnarbe  kam an die Kanalböschung,
so geht es sich nun stolperfreier,
vor allem ist es für Radler wunderbar eben
und sicher beim Vorbeifahren


In der Ferne ist ein Schiff zu sehen

 die Küstenwache aus Neustadt passiert

  es war noch etwas bewölkt,
 doch kam die Sonne in der Ferne
im Gegenlicht ist es dunkler als in Natur
nun kam ein weiteres Schiff:

erst hörte man erst einen  lauten Tut aus der Ferne

 kann man eine Begrüßung aus nächster Nähe sehen,
nur fährt das Schiff in Echt etwas langsamer als im Film
als Langsamläufer

die genaue Geschwindigkeit der Schifffahrt auf dem NOK
 las ich nochmals nach aus folgendem Grund:

Ich begegnete einer Frau in meinem Alter mit ihrem Hund.
wir kamen über die Schlehen ins Gespräch
und später auch bei dem Tankschiff, das noch kam.

Beide Schiffe waren so leise
und sie glitten mehr durchs Wasser als zu fahren!
Ich sprach von der  genau
vorgeschriebenen Geschwindigkeit für große Schiffevon 12 km/h.
Sie meinte, es wären 16  Knoten für   die normale Schifffahrt
und 12 Knoten für "Langsamläufer".
Ihr Mann wäre Lotse auf dem Kanal gewesen.

Ich stutze zwar ,
wußte aber durch meinen Mann, früher Kanalsteurer ,
 es waren nicht Knoten sonder km/h.
Knoten wären viel zu schnell!!!


Geschwindigkeit im NOK
 Die Höchstgeschwindigkeit für alle Schiffe liegt bei 15 km/h (8,1 kn),
 bei Schiffen mit mehr als 8,5 Metern Tiefgang 12 km/h (6,5 kn).
 Eine Fahrt durch den Kanal dauert 7 bis 9 Stunden. 
Die Regelung des Verkehrsablaufs auf dem Nord-Ostsee-Kanal 
wird als Verkehrslenkung bezeichnet.
Quelle Wikipedia 

dann sah ich diese die Abgaßwolke in der Ferne
dies nennt man auch Heizergruß,
wenn ein Schiff Fahrt aufnimmt
nun kam es sehr langsam immer näher


ein Tankschiff, die Champion Tide
unter dem Link sieht man mehr zum Schiff
 und zum jetzigen Standort






auch hier färbt sich alles bunt eine Linde
die ersten Blätter fliegen wie Schnee durch die Luft
Kastanien und Birken 


viele Wild- Früchte sah ich unterwegs und daheim
Pfaffenhütchen                                 Schlehe oder Weißdorn                    Hagebutten
Traubenkirsche                        Rotdorn                              Liebesperlenstrauch 


so bunt wird auch meine Decke,
 an der ich nun weiter nähe,
die Stoffe sind alle von Handgefärbt aus dem Abo




nun gehts weiter ,
 immer nur kurze Zeit, um mich nicht zu überlasten

allen eine schöne kreative Herbstzeit 
wünscht Frauke










Montag, 14. Oktober 2019

weiteres reift , Nähmaschinentisch und Alltagsbelastungen üben

 im Haus reifen die Tomaten nacheinander,
viele sind schon verzehrt, 
sie sind sehr lecker und süß


leckere Himbeeren reifen noch

 Eben war ich das erste mal im Garten ohne  diese Schulter - Orthese
so  sammelte ich Obst für den Komposter
und schnitt etwas den Zierapfel frei.
Welch eine Wohltat sich freier bewegen zu können und zu dürfen.
Die Schulterorthese trug ich nun seit  8 Wochen,
heute durfte ich sie ablegen,
bin sehr froh, dass alles so gut verheilt ist.

Die bisherige Physio hat Erfolg,
der Oberarzt war heute sehr zufrieden mit dem Erreichten
Nun kommen nach seinen Worten,
als Reha die Alltagsbelastungen dazu
und natürlich weitere Übungen, um die Schulter zu mobilisieren.

Nur Autofahren darf ich noch nicht,
das entscheidet sich in weiteren sechs Wochen.....

Noch kann ich den Arm nicht so hoch allein heben,
dazu steht meine Nähmaschine zu hoch.
Der bisherige Tisch ist 74cm hoch,
 dazu noch der Sockel der Nähmaschine.
So half ich mir immer mit einem hohen Stuhl und einem Luft-Sitzkissen.
Aus meiner Schulzeit kenne ich noch
 viel niedrigere Nähmaschinentische.
Da schaut man mehr auf die Arbeit,
es ist auch viel angenehmer für die Wirbelsäule...
so will ich nun auch nähen...

Dazu habe ich im Internet nach einem Nähtisch gesucht,
Es gibt einen klappbaren Näh -Tisch auch den Transport geeignet.
Sah diesen  auch schon in Aktion auf Nähtreffs,
Sehr patent es ist dieses Modell von sewezi   
Nur finde ich den großen  recht teuer mit über 500€
der einfache kostet viel weniger mit 260€
er ist mir  zu klein und nicht so stabil für meine große Maschine.

So suchte ich weiter nach stabilen,
 höhenverstellbaren Tischbeinen oder Böcken,
fertigen  Tischen oder Schreibtischen....
Wie es der Zufall so will,
 stand ein stabiler  Büroschreibtisch  zum Verkauf,
genau in der richtigen Größe 1,20x 060 breit 
und von  61cm bis 93 cm Höhe zu verstellen .

Der war über und wir erstanden den Tisch für nur 20 Euro,
wie neu und tipp Tpp in Ordnung!!!!

Meine Höhe sind nun 65cm für mich optimal,
da hat auch noch der extra Anschiebetisch Platz.

Dahinter steht noch der bisherige stabile Tisch für Zuschnitt und Ablage ...
 rechts dazu ist das Bügelbrett,
 ich stehe gerne auf zum Bügeln,
das ist mit wichtig für die Venen
Nun freue ich mich auf meine Alltagsübung Nähen....

 hier ein Blick von unten auf das stabile Tischgestell

Eben übte ich im Garten den Alltag Gärtnern
so sammelte ich faules Obst für den Kompost
und schnitt den Zier-Wildapfel frei,
allerdings nur die unteren Zweige.
So hoch kann ich noch nicht greifen
und auch mit links strengt es an.
 

die Azalee verfärbt sich 
im Hintergrund der geschnittene Wein 

Das tut so richtig gut 
und ich bin zuversichtlich
 Es geht immer weiter aufwärts,
 auch wenn es noch bei jeder bewegung mächtig in der Schulter zwickt.
Eben zog ich eine düne Vliesjacke an, um mich zu wärmen.
Nur das normale Ausziehen war eine Qual,
es ging nur über Kopf,
so ziehe ich jetzt immer Shirts aus,
wie es die Männer tun!
Bin froh, dass die Medikamente noch die Schmerzen dämpfen,
sonst wäre es unerträglich.
Doch die Bewegung muss sein, damit nichts versteift....

allen liebe Grüße,
auch die mich vermissten und an mich dachten in Plön.
Eigentlich wollte ich Euch am Sonntag nach Absprache besuchen,
nur war mein Mann nicht so fit
wollte nicht, dass ihr Euch noch mit seinen Viren ansteckt. 
  Frauke