Dienstag, 3. März 2026

Der Frühling ist da


Es war in den letzten Tagen nun wärmer und auch sonnig.  Dazu singen die Vögel so laut und wunderschön.  Da kommen auch bei uns Gartenliebhabern Frühlingsgefühle und Sehnsucht nach  ersten Hornveilchen.....

Einige Kilometer , ca 20 km entfernt in Großvollstedt, gibt es eine sehr große Verkaufsstelle für Pflanzen aller Art.  

Sie hat sich aus kleinen Anfängen  sehr, sehr groß entwickelt.   Da es nicht weit von der Autobahn der A7  entfernt und auch gut erreichbar ist , ist der Andrang dort vor allem am Wochenende sehr groß.  

Deshalb suchen wir uns immer einen ruhigeren Wochentag Anfang der Woche aus. Dazu waren wir dort über Mittag.  Es war die richtige Entscheidung.  Der Parkplatz war noch nicht überfüllt und wenige Kunden,  die schon trauten Blumen zu holen. 
Man darf nicht vergessen,  vor 10 Tagen war noch Schnee und Frost...
Auch droht noch Nachtfrost. Doch Hornveilchen vertragen es.

So fuhren wir mit zwei Wagen zu viert dorthin. Denn die vielen Blumen brauchten ihren Platz. 
Es gab schöne Einkaufswagen, die wir uns je zu zweit teilten. 
 Vor den riesigen Gewächshäusern ist eine große befestigte Fläche,  dort sind die  hohen Wagen mit den Paletten. Oh die Auswahl war riesig,  in allen Farben,  in kleinen oder großen Töpfen,  als Ampel,  dazu natürlich auch viele andere Sorten von Pflanzen,  wie Tausendschön,  Blumenzwiebeln, , Kräuter in allen Varianten . 


Unter zwei großen Schirmen sind die Kassen,  und sie sind je nach Andrang gut besetzt.  Es geht nur Barzahlung. 


Erst befüllen wir unsere Einkaufswagen.  In diesem Jahr holte ich nur 24 Hornveilchen und 5 Stiefmütterchen für den Eingang.  Denn es muss ja auch alles gepflegt werden,  da wird  es nun alles  weniger . 
Wir hatten viel Spaß zusammen.  Dann ging es noch in die großen Gewächshäusern zum schauen.  Es war unglaublich wie voll sie mit Blumentöpfe waren. Dort werden sie gewässert und für den Verkauf vorbereitet.  
Ich denke sie waren auch schon früh befüllt und wurden bei Schnee und Eis weiter angezogen.  Denn diese Mengen, das erfordert schon eine große Logistik.  
Das muss man einfach mal erlebt haben. Da flogen auch Hummeln...






Hinten konnten wir wieder hinaus gehen. 
Da waren viele Gehölze , die noch für den Verkauf einsortiert werden müssen auf den freien Flächen, westlich der Gewächshäuser.

Das Gelände wird im Laufe der Jahre immer mehr befestigt zum Befahren und Gehen. Dazwischen sind aber auch wasserdurchlässige Folien.  So war dort   direkt an den Gewächshäusern ein sehr umfangreiches Angebot an Obstgehölzen.  Das waren auch  ungewöhnliche alte Sorten von Äpfeln und Birnen oder Renneclouden,.... oder auch Maronen. 

Und dann schauten wir uns die Stauden an, welch eine Auswahl allein an Storchschnabelsorten. Doch ich kaufe da nichts mehr.  Es ist genug in meinem Garten!!
Zwischendurch genoss ich eine Bank.  


Meine Freundinnen konnten sich nicht sattt sehen.

Nach der Bezahlung ging es zu den Autos.  Da bekamen wir alle alles gut verstaut. So hatte ich ein Teil der Sitzbank extra umgeklappt!!

Über schöne Nebenstraßen durch Kleinvollstedt, an Emkendorf vorbei,   durch die schöne  alte Allee,  durch Wald und Feld, über die Orte Diekendörn,  Hassmoor, Höbek ging es über Ostenfeld zurück.  Da sahen wir viele Zitronen-Falter,  Schneeglöckchen und Winterlinge , es war zu schön.  Bald werde ich auch da wieder radeln können. 

 Für mich war  es schon eine große Leistung,  die Kübel gestern schon vom alten Bewuchs zu befreien.  So brauchte ich heute nur noch  etwas Erde verteilen und gleich pflanzen. 
Aber auch das geht nur mit Pausen!!
Doch ich bin froh und stolz es allein geschafft zu haben. 
Am Abend aber war ich ziemlich platt nach diesem Tag.  Da ging dann nichts mehr,  nur noch früh ins Bett.  




Am Nachmittag kam noch mein Sohn. 
Er hatte meinen Wunsch gehört, dass die Garage so dringend aufgeräumt , entmüllt und ausgefegt werden müsste.
Da kann ich ja auch gut wegwerfen,  wenn es nötig ist!!



Und so schön sah es nach dem Ausfegen aus und dann alles wieder eingeräumt aus. Von vorher zeige ich lieber nichts!!

Anschließend schnitt mein Sohn noch mit seiner Motorheckenschere die trockenen Stengel der Stauden ab und  kürzte etwas die Büsche an den Rändern. 


Das Harken  und etwas Jäten  mache ich dann zusammen mit meiner Hilfe.  
Da blühen gerade die Elfenkrokusse und Winterlinge und es sind viele Bienen beim sammeln von Pollen. 



Diese Schiffe kamen gestern , am Montag,  auch noch vorbei.  Noch sind sie gut zu sehen, später ist dort mehr grün und Laub auf den Bäumen.  Ich nenne es Saisonsicht. 



Gestern radelte ich am späten Nachmittag noch mal eine längere Strecke, um mich zu kräftigen. So nochmals zur Hochbrücke und zurück. 
Davon auch noch Photos. 
Es war zu schön in der Abend Sonne 🌞. 






Hier sieht man den Sog, wenn ein Schiff das Wasser vom Ufer wegzieht. Das Schiff  ist recht tief abgeladen.
So liegt es viele Meter tief im NOK.  Der Kanal ist in der Mitte ca 11 bis 12 Meter tief.  






Das könnte ein Schiff für die Wildparks in der Nord- oder Ostsee sein.




Dies war nun viel,  aber es kann auch mal wieder länger ruhiger sein.

Heute hatte ich noch einen Arzttermin.  
Morgen geht's wieder ins Seniorenkino.  So wird es nicht langweilig....

Liebe Grüße von Frauke 




Sonntag, 1. März 2026

Kleiner Ausflug zum Danewerk

 Heute besuchte ich meine Enkelin und ihre Familie im Norden Schleswig-Holsteins. Wir hatten es schön zusammen in ihrer neuen Wohnung. Dann gab es noch einen Spaziergang am runden am Feld 


Auf der Rückfahrt nahm ich mir einen langen Spaziergang am Danewerk bei Schleswig vor.
Dies war früher, vor 850 Jahren ein Grenzwall mit einer beeindruckenden Ziegelmauer, der Waldemarsmauer.
Doch es ist noch viel länger und umfangreicher , siehe diesen Link von Wikepedia. 
Überhaupt ist im sogenannten Grenzland zwischen dem Süden Dänemarks, Flensburg und Schleswig die Geschichte sehr wechselhaft. Davon zeugen noch bis in die heutige Zeit die Deutschen und Dänischen Gesellschaften mit ihren Schulen, Kindergärten ,  Büchereien, Vereinen und mehr. Sie pflegen  ihre Sprache, ihre nationale Traditionen pflegen, sind aber nun auch mehr miteinandender im  Austausch, mehr dazu findet ihr im Internet. 
 
 



Dazu gab es folgende Hinweise.  


Phase VI: Waldemarsmauer ,    Text  aus Wikepedia 

Die freigelegte Waldemarsmauer im Archäologischen Park des Danevirke Museums

Der dänische König Waldemar I. der Große veranlasste zwischen 1162 und 1170 den Bau einer etwa vier Kilometer langen massiven Ziegelmauer am Hauptwall. Die Waldemarsmauer war die letzte große Ausbaustufe des Hauptwalls. Ursprünglich war die Mauer zwischen vier und fünf Meter hoch. An ihrer Basis ist sie etwa zwei Meter breit, nach oben hin verjüngt sie sich. Der hinter ihr befindliche Erdwall war aufgehöht worden. Der Graben ist als Sohlgraben ausgebildet mit einer Tiefe von etwa zwei Metern und einer Breite von etwa 22 Metern. Als Besonderheit lag vor dem Graben ein flacher Vorwall.

Die Waldemarsmauer ist nicht nur der älteste, sondern auch der größte weltliche Ziegelbau im nördlichen Europa. Sie ist heute eine Ruine, die größtenteils unter der Erde des Hauptwalls verschwunden ist. Nur ein 80 Meter langer Abschnitt wurde freigelegt. Dieses sichtbare Stück der Waldemarsmauer ist eine der Attraktionen im Archäologischen Park des Danevirke Museums.



Haitabuh , eine Siedlung der Wikingern,  ist nicht weit entfernt. 
Die Mauer und auch ein mächtiger Wall  erstreckt sich über viele Kilometer. 




Nicht weit entfernt von diesen Ausgrabungen  war eine Schanze rekonstruiert worden.  Diese wurde gegen 1864 auf dem mittelalterlichen Wällen angelegt , zur Verteidigung der dänischen Grenze nach Preußen.  Es soll sechsunddreißig Schanzen  davongegeben haben. 






Von da hatte man einen weiten Blick ins die Landschaft. 


Dann fuhr ich mit dem Auto noch weiter nach Westen.  Da war der Wall noch kilometerlang zu sehen.  


Nun lebe ich schon solange  in der Nähe und nun endlich komme ich dazu es mir näher anzusehen. 
das Dannewerkmuseum wird nun neu gebaut, erööfnet wird es lt Museum 2027.   
 
Von der Autobahn Ausfahrt Jagel ist es nicht weit entfernt.  

Haitabu und das Danewerk sind nun Weltkulturerbe der Unesco. Die einzelnen Abschnitte sind hier in einer guten Übersicht erklärt.  

Selbst merke ich immer wieder,  es ist für mich ganz wichtig,  mir täglich etwas  Schönes vorzunehmen und aktiv zu sein. Das hilft mir sehr gegen meine Schwäche,  Übelkeit und mehr....

Liebe Grüße von Frauke 





Mittwoch, 25. Februar 2026

Frühlingsblüher

 Am Freitag schneite es noch, dann kam Regen mit Tauwetter.  Im Garten entdeckte ich am Montag das erste gefüllte Schneeglöckchen   am Dienstag schon mehr Blüten und auch die winterlinge .  Und auch erste geschossenen Krokusse im Rasen. Und heute nun ist alles in der Sonne aufgeblüht.  Da geht mir das Herz auf.

Das Land ist noch sehr nass, dazu ist es durch das Laub, die Stengel und Wildwuchs geschützt.  Da werde ich mir mit dem Gärtnern Zeit lassen. 

Doch es gibt schon einige, im Ort, denen es in den Fingern juckt, und alles muss sauber geharkt werden. 


Davon nun einige Photos 


unten noch nass vom Regen und Nebel 








Ansonsten achte ich genau auf die Kost und die Beschwerden werden weniger.  Das hat auch einen guten Nebeneffekt,  die Kilos werden auch weniger!! Die Hosen rutschen. 

Die Kinderkissen sind genäht, nun warte ich auf die Kissenfüllungen.  Es ist ein kleines Maß von 24x24. Diese selbst zu fertigen war mir bei der Anzahl zu mühsam. 

Gestern waren wir zu dritt im Kino und sahen den Film...oh diese Lücke.... absolut sehenswert und voller so  herzlicher und auch nachdenklicher und auch trauriger Momente. 

Liebe Grüße von Frauke