Samstag, 2. Mai 2026

Anfang Mai auf Föhr

 Zum Maiwochende wurde das Wetter endlich wärmer, vor allem sommerlich und fast windstill. Welch ein Unterschied zu dem Wochenanfang , wo ich extra Mütze,  Handschuhe und Zwiebellook trug. 

Dazu bekam ich noch Besuch einer Freundin am Donnerstag.  So habe ich eine kleine Dreizimmerwohnung mit einem weiteren Bett für eine Familie. So passt es gut für Besuch. Im letzten Jahr war es meine Tochter.  
Ich holte sie von der Fähre in Wyk an. Es war um 11.00 Uhr, da legten kurz nacheinander drei Fähren an. Vorher ist der Platz  am Hafen ruhig und kaum besucht und dann füllt er sich von allen Seiten. Und es wird in kurzer Zeit  alles abgefertigt. 

Es sind nicht nur Urlauber und Insulaner mit den Pkws,  es sind Liefer- und  Handwerkerautos, große Lkws mit der Versorgung der Insel,  aber auch zur Entsorgung wie Müllabfuhr, der große Milchtankwagen mit Anhänger,  Müllabfuhr ... Dazu gibt es bestimmt  immer noch extra freie Plätze für Notfälle....und dringende Fälle.   Es ist erstaunlich, wie zügig, sicher und routiniert alles verladen wird. 

Es werden Reisende geholt und gebracht. Dafür gibt es extra einen Kurzparkplatz mit Parkscheibe. 
Dazu kommen viele Tagesgäste, zu Fuß oder mit dem Fahrrad.  So reisen sie entweder mit dem PKW an, / Parkplatz in Dagebüll,  oder kommen mit dem Zug oder Bus auf die Mole. Als Einzelreisender muss man nicht verbuchen, anders ist es für Gruppen.  Auf der Fähre gilt das Deutschlandticket nicht. Das Ticket für die Fahrt kann man im Zug lösen, Hin- und Rückfahrt kosten 16 Euro. 

Für den PKW ist es immer sicherer vorzubuchen, vor allem an gut gebuchten Zeiten.  Dazu muss man die genaue Wagenlänge und auch den Fahrradträger angeben.  Beim Einchecken ist der Kfzschein vorzuzeigen zur Überprüfung der Daten. 
Für alles Leben hier  ist der zuverlässige Fährverkehr zwischen den Inseln und Halligen notwendig.  Und die Logistik dazu ist immer größer geworden durch den Tourismus.  
Bei Niedrig- oder Hochwasser , sowie starkem  Sturm verschieben sich Abfahrtszeiten. Dies ist online immer schnell abrufbar. 

Ich warte erst beim Leuchtturm,  ein Krabbenkutter läuft ein. 





Nun ist  der Turm mal ohne Besucher zu knipsen. 







Sie kam dann mit der dritten Fähre und wir fanden uns. 

Ich holte sie mit dem Auto ab. Wir packten hier alles aus und es gab erst mal einen Kaffee. Dann ging es zum Fahrradverleih. Sie fand ein neues hochwertiges Rad mit Kettenschaltung und Freilauf. Ihren Fahrradhelm hatte sie schon  mitgebracht. 
Nun ging es in den letzten drei Tagen täglich auf kurze und längere Touren über die Insel.
Wir genossen die Zeit am Strand,  an der Küste, den kleinen Ortschaften, in der weiten Landschaft,   am Hafen und in Wyk.
Dazu schauten wir uns  viele kleine Geschäfte  für notwendige Einkäufe an. Schöne  Bekleidung gibt es in allen Preislagen. Doch da ist unser Bedarf gedeckt. Ebenso brauchen wir keine Deko mehr,  auch da gibt es unzählige Läden...
 Nun einige Photos von den Touren.  Ich knipste wenig,  denn es war mir wichtiger,    mich zu erholen und es einfach schön zu haben. 


Am Strand von Nieblum waren die Strandkörbe offen. Dort wird es im Sommer  Sandvorspülungen geben. So ist durch Sturmflut der Küstenschutz nicht gesichert. 





In Nieblum gibt es einen Stein, der zeigt wie hoch dort das Wasser 1962 bei der Sturmflut stand, es waren mindestens 50cm hoch in den Häusern direkt im Ort. Doch die Häuser stehen schon recht hoch, wie mag es da dichter an der Küste oder in niedrigen Lagen gewesen sein?!

Am Abend waren wir gerne in Wyk an der Promenade.  Dort gab es viel zu sehen..


Dies sind nun Bilder vom kleinen Park an der Mühle in Wyk.
Dort blühen gerade die Sumpfdotterblumen am Teich.  Das Storchenpaar brütet auf dem hohen Mast und sie  flogen zwischendurch einzeln davon. 






Täglich waren es lange schöne Touren, immer mal wieder eine Pause auf einer Bank am Meer mit schöner Aussicht.  


 Am Strand östlich von Goting.  



Am Strand von Utersum  mit Blick auf die Nordspitze Amrum und den Süden von Sylt. 


 Blick auf Hörnum Sylt 



Heute morgen waren wir  erst noch in Nieblum.  Mit dem Auto.  Dort gab es den Lottotladen für unsere Bingolose am Sonntag.  Der Kiosk in Wyk war geschlossen. 
Später ging es mit mit Rad  noch in den Ort Wyk zum Bummeln.  Ein Ziel war das schöne  Haushaltswarengeschäft in Wyk. Ich brauche eine stabile  Wasserflasche,  dazu nahm wieder schöne Eierlöffel mit.  
Anschließend fanden wir im Wollladen noch schöne  Merinowolle für einen Schal. Sie ist weich, in verschiedenen Farben und war dazu reduziert. 
Die zeige ich gerne,  wenn der Schal fertig ist. 
Noch stricke ich am Abend und in Pausen an Strümpfen für die Familie. 

Am ersten Mai kochten wir uns diese leckere Mahlzeit,  Spargel mit Buttersoße,  neue Kartoffeln und Katenschinken. 



Unterwegs verzehren wir gerne mal ein Eis,   ein Fischbrötchen oder etwas Kuchen.  Doch ich nehme auch gerne Gemüsesticks oder einfach Knäckebrot mit für unterwegs.  Mir sind die Portionen in den Lokalen einfach zu groß und auch recht hochpreisig . Ich habe aber auch Verständnis für die Betriebe,  denn Personal ist knapp, es muss gut bezahlt werden, dazu all die hohen  Betriebskosten auf der Insel. Die Saison ist kurz und es gibt durch die Lage auf der Insel zusätzliche Kosten.  So haben viele Betriebe und Läden geschlossen,  die Besitzer gewechselt ... Das ist schon auffällig.  Selbst mein schöner Wochenmarkt ist nur noch am Mittwoch in Wyk und dies erst ab Mitte Mai....

Heute brachte ich meine Freundin  am Nachmittag zur Fähre.   
Davon noch einige Photos. 


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Diese Adler Fähre, ein Schnellfähre,  fährt zwischen den Inseln und Halligen zuständig Ausflügen..




Und es kam noch ein Krabbenkutter mit Heimathafen Greetsiel eingelaufen.  


Nun werde ich noch ein wenig stricken. Das Wetter ändert sich. Der Himmel ist bewölkt.  Für morgen ist Regen angesagt.  Ich werde dann evt ins Heimatmuseum gehen.

Es geht mir nun nach einer Woche  gesundheitlich viel besser.  Bin sehr dankbar dafür. So schaffe ich viel längere Strecken zu Fuß und mit dem Rad.  Meine Ärzte haben mich auch sehr ermutigt.  Gerade Bewegung  und Aktivitäten wären für mich sehr  gut und fördern meine Gesundheit.  

Danke an alle , die meine kleinen Beiträge schätzen..
Liebe Grüße von Frauke 










Mittwoch, 29. April 2026

Mittwoch auf Föhr

 Heute morgen war es wieder sonnig und es wurde warm. 

Ab 11.00 Uhr startete ich in Richtung Wrixum.  Dort gibt es einen Schlachter, der täglich leckeren Mittagstisch  und auch einzelne Komponenten anbietet.  So holte ich mir eine Frikadelle für den Abend. 
Dann radelte ich in Richtung Nordosten. So knipste ich einige Häuser und die Landschaft. 
Meine Strecken werden nun länger und ich bekomme mehr Ausdauer. 
Dies ist in Ovenum. 



Rechts wächst ein uralter hoher Buchsbaum. Noch ist er gesund, doch auch im Norden ist der Falter angekommen. 



Das Blau der Fenster passend zu den Vergissmeinnicht. 


Dann dieser uralte Baum, eine Esche, hoffentlich ist sie noch gesund....



So gibt es immer etwas zu entdecken. 
So wie auf dieser Weide der kleine Hügel,  man nennt es Warft.  Dort finden das Vieh Schutz bei einem Hochwasser,  falls der Deich nicht hält.  
Dies ist noch aus früherer Zeit. 



Auch im nächsten Ort...  ist ein schöner Hof,  der nicht zu sehr modernisiert 
Dies ist der Ort Oldsum,  der sehr viele kapitänshäuser und schöne alte Höfe hat. Doch es wird meistens saniert und  modernisiert und nach alten Vorlagen erhalten.  Dies gelingt mehr oder weniger gut. 


Es gibt  auch viele Häuser aus den Sechzigern... und es gibt dazu schöne Blumenbeete.


Der Hof unten wird noch bewirtschaftet und ist kein Ferienhaus. 

Ich fuhr weiter nach Süderende.  Dort gibt es nun auch einen modernen Deli und Bistro. 
Doch kehre ich gerne in Karins Landcafé ein.
Dort saß ich im Strandkorb und genoss Café und Stachelbeerkuchen. 


Hier ist es ursprünglich und es wird noch Landwirtschaft betrieben. 


Hier wird gerade mit dem Schlepper vom Hof gefahren.  
Es ist auch ein Heuhotel. Im früheren Kuhstall sind einzelne Abteile mit Heubetten. Da gibt es aus Feuerschutzgründen strenge Auflagen. 

Dann ging es weiter an der Kirche von Süderende nach Utersum. 
Dort wollte ich noch gern  über den Deich auf den Strand,  die Nordsee und die Inseln Amrum und Sylt schauen.  
Als ich es ranzoomen wollte, war mein Akku vom Handy leer!





So gab es nun weiteren Photos... von der Rückfahrt über Hedehusum, Goting ....

Es waren über 30km, bon stolz es wieder zu schaffen.  Danach konnte ich sehr gut eine halbe Stunde schlafen. 

Grüße von Frauke