Wie ich schon früher schrieb, ist mein Heimatdorf Rade bei Rendsburg. Früher, vor dem Bau des Eider und später des Nord-Ostsee- Kanals lag es an dem Fluss der Eider. Die Eider floss auch durchveinige Seen. Noch sind Teile der Eider östlich von Sehestedt , Flemhude, Westensee. Nordwestlich von Rendsburg fließt die Eider bis nach Friedrichstadt.
Durch den Bau der Kanäle waren Brücken und Fähren notwendig, um die Wasserstraße zu queren.
Es gab immer wieder Stazs, erst vor der Drehbrücke in Rendsburg, dann auf den Straßen vor dem Tunnel von ca 1959 in Rendsburg.
Der Verkehr nahm sehr zu.
In den Sechzigern wurde dann eine Autobahn, die A7 in Richtung Norden gebaut. Damals entschied man sich für die Hochbrücke bei Rade. Ich erinnere noch sehr den Bau damals, denn gleichzeitig wurde der Kanal verbreitert in der Rader Enge. Mein Elternhaus musste weichen. Meine Eltern bauten neu und zogen ins Dorf Rade. Ich selbst war schon in der Schule in Kiel.
Anfangs war viel weniger Verkehr... doch in den letzten Jahrzehnten nahm er enorm zu. Gerade der Güterverkehr Richtung Norden/ Skandinavien ist erheblich. Dann stellen sich noch zu der großen Belastung Schäden an den Betonpfeilern fest. Zeitweise durften der LKW Verkehr nur durch den Tunnel fahren. Eine Katastrophe war es für uns Anlieger, so eng so viel Wartezeit und Staus.
Doch nun wurde schon durch Deges sehr kompetent und genau im Zeitplan und auch wohl Kosten die neue Hochbrücke gebaut.
Auch davon zeigte ich schon einiges. Dazu gibt es auch von Deges eine Webseite
In dieser Woche nun wird das Mittelteil der Brücke eingesetzt.
Die Seitenteile wurden direkt an der Brücke gebaut geschweißt und immer weiter geschoben. Das Mittelteil wurde im neuen Hafen Port Rendsburg zusammengebaut auf einer extra Fläche.
Dieses Mittelteil wird nun heute Nacht eingesetzt.
Dazu wurde es gestern auf einen sehr großen Ponton verladen, genaugenommen rollte es über spezielle Schwerlastteile von der Baustelle, an den Kai.
Dort wurde es über eine Verstärkung auf den Ponton gerollt. Das ganze dauerte gestern von 7.00 bis 13.00 Uhr. Der Ponton wurde fest am Kai angelegt, zwei große Schlepper von Wulff aus Cuxhaven hielten es in Position und übernahmen dann das Schleppen.
Viele Zuschauer waren dort , machten Photos, es wurde sich sehr nett ausgetauscht. So erzählten einige, dass es fast wie in Zeitlupe ging.
Denn mit jedem Kilo / jeder Tonne musste der Ponton wieder durch Ablassen von Ballastwasser in die Waage gebracht werden.
Und es wurde immer wieder geprüft und gemessen.
Ein Mann allein dirigierte mit einem Funkgerät die Schwerlasträder unter dem Brückenteil sehr genau.
Über Nacht blieb alles dort sicher am Kai.
Heute nun wurde das Brückenteil zur Hochbrücke geschleppt.
Davon nun diese Photos von heute.
Noch passieren Sportboote. Der übrigen Schiffsverkehr ist gesperrt.
Hier warten Photographen mit Presse Shirts
Nun kommt der Schleppverband näher
Auch die Schwäne schwimmen mit im Strom
Über Nacht wird es dort in kleinen Schritten hochgezogen. Das kann man live im Internet verfolgen. Dort direkt ist alles zur Sicherheit großflächig abgesperrt.
unter diesem Link der SHZ ist alles etwas entfernter zu sehen
dies ist der Link von Deges, sehr viel dichter dran.
Hoffe ihr habt daran auch Interesse , hier ist es schon ein besonderes Ereignis.
So viele Radler kamen am Kanal entlang, sie kehrten auch beim Strandbistro ein.....
Ich hätte noch zu Brauers Aalkate fahren können, da gibt's kühle Getränke und Fischbrötchen. Doch so war es auch genug für mich. Dazu wollte ich es auch noch bloggen.
Liebe Grüße aus dem Norden von Frauke
PS. Dies alles hilft mir auch sehr aktiv zu werden.
Es wäre schön zu wissen, ob noch weiterhin Interesse an meinen so unterschiedlichen Posts besteht. Denn manchmal denke ich, ich rufe nur in den Wald hinein, aber es kommt nichts zurück!!
Da geht's mir vielen anderen Bloggerinnen, da verliert man dann irgendwann die Lust am Bloggen.



























































