Montag, 27. Juni 2022

Kühle Brise an der Ostsee

 Gestern wurde es mir  wieder zu warm im Landesinnern . So radelte ich nochmals an der  Ostseeküste in der oft kühleren Brise.  Mein Ziel war Bülk und auch Schilksee.  
Dieses Mal parkte ich in Friedrichsort auf einem freien Parkplatz das Auto unter schattigen Bäumen. Später sah ich beim Abholen, oh Linden!  Es gab klebrige Punkte auf der Windschutzscheibe von den Blüten!
Dort in Schilksee aber blieb ich kurze Zeit, ich  schaute mir nur wenig an.  Es kamen  viele Besucher mit Bus, Fähre und Auto an diesem sonnigen Tag. 
Viele waren am Strand noch gut verteilt. 


Andere genossen Leckereien oder erholten sich  im Schatten  unter den schon mächtigen Kiefern.  Denn es wehte dort die Lage,  kaum ein Lüftchen. 
Eine lange Schlange wartete geduldig am Strandbistro. 

Ich ging noch eine Runde auf dem Vorplatz. Die Boote wurden gekrant und alles wieder aufgeklart, verpackt und verstaut. 

Hier sieht es schon leerer aus.
  Viele Autos mit Trailern hoch bepackt mit Booten und dem Schlauchboot kamen mir beim Radeln auf der Straße entgegen.  Einmal zählte ich acht Boote und ein Schlauchboot!


Doch konnte ich dort nicht,  wie viele andere,  das bunte  Leben genießen.  Es kamen zuviele Erinnerungen an frühere Zeiten vor Corona.  Damals verbrachten mein Mann mit seinem Freund und den Teams dort viele Kieler Wochen. Mit unserem Boot waren wir dort als Funktionsboot auf den Regattabahnen  tätig.
Ich kam dazu, wie mir  erst Beruf,  Familie und auch Haus und Garten Zeit ließen.  Dieser Abschnitt ist vorbei seit seiner so unerwarteten,   kurzen, schweren Krankheit und  dem Tod vor über zwei Jahren. 
In den beiden vorherigen Coronojahren waren anders,  die Regatten später im Jahr  und auch dort viel eingeschränkter. Da war ich auch eingeladen zum Frühstück an einem freien Tag.  
Alle Helfer und Freunde, die von früher kenne,  waren noch auf den Regattabahnen oder einfach voll beschäftigt.  Da diktiert der Wind und das Wetter die Zeiten.   Deshalb hatte ich mich  auch nicht vorher zu Treffen vereinbart. Auch ist corona immer noch da, und ich wollte niemanden gefährden.  
Doch heute bin ich froh,  diese Leere und diese Endgültigkeit nochmals erlebt zu haben. Es ist einfach vorbei.  
So gings nach der Runde dort zurück zum Fahrrad . Es war mir auch einfach zu heiß,  zu  voll  und die Stände weckten kein Interesse mehr. Ich mache lieber dann das,  was ich kann und mir gut tut. 

Mein Ziel war die Strander Bucht mit dem Surf Kiosk. Dort war eine frische Brise,  Schatten, Weite und der Blick aufs Meer.  Dazu Sonntagstorte mit Stachelbeeren,  Kaffee und Rhabarberschorle zu zivilen Preisen.  

Dann dieser Blick und nette Besucher an den Nachbartischen. 


Hier waren die Medalraces des letzten Tages.  Dann segeln nur die besten zehn Teilnehmer der Regatten gegeneinander.  Dazu werden diese Ergebnisse besonders bewertet. 

Ich radelte weiter zum Bülker Leuchtturm. 

Dort hat man einen weiten Blick auf die Außenförde., Es war kühler und schattig unter Bäumen. 
So waren auch dort noch zwei Regattabahnen weit draußen zu sehen. Das zoomte ich heran mit dem handy.




Der Blick auf die Steilküste. 

Die Regatten waren vorbei,   man hörte den letzten Tut. 
Und in Windeseile segelten die ersten Teilnehmer der Regatten der 420 heran , um die Küste vor Bülk zu umrunden.  
Es ist immer wieder eindrucksvoll,  deshalb auch viele Bilder!


Das große Feld kam schnell näher. 



Dazu die Schlauchboote der Trainer 





Nun hatte ich mich im Schatten und in der Brise gut erholt und fuhr zurück nach Friedrichsort. 
Es  fuhren noch viele Besucher nach Schilksee, um das Leben zur Kieler Woche dort zu genießen. 
Nochmals wollte ich  nicht allein dorthin. Ohne feste Verabredung geht's noch nicht. 
Dennoch hatte ich  einen guten Tag am Wasser. 
Hier daheim gab es Eis zu Erdbeeren und Kaffee. 

Dabei genoss ich diesen Ausblick.
Nun verdeckt viel Grün die Aussicht doch ich mag es so, Ich höre  schon an den Motoren, dass  manchmal ein großes Schiff kommt, sowie dieses.




Heute früh weckte mich schwerer Regen und Gewitter. 
Dann kann ich später den Radträger wieder abbauen. 
Grüße von Frauke 


1 Kommentar:

  1. Liebe Frauke,
    zu gut kann ich Dich verstehen, dass Du einige Dinge und Orte nicht mehr magst, die Du mit Deinem Mann gemacht oder besucht hast. Mir geht es auch so obwohl mein Mann schon über 12 Jahre tot ist. Es gab Rituale, die ich alleine danach nie mehr gemacht habe.

    Die Schiffe, die bei Dir vorbei kommen sehen aus, als würden sie durch Deinen Garten schippern.

    Liebe Grüße
    Burgi

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