Mittwoch, 24. Februar 2021

erste Märzenbecher und Erinnerungen

 
 nach den warmen Tagen kommen die ersten Märzenbecher im Garten
Sie haben sich in der Wildnis weiter vermehrt und ich mag sie sehr.
Aus einer Pflanze haben wir immer mehr gezogen,
sie sind auch mit umgezogen  vom Reihenhausgarten in den großen Garten.
 
Das viele Laub gibt noch Schutz in den frostigen Nächten 
und ist auch gut zur Humusbildung
 Nachdem mein Mann alle Friedhofspflanzen, so nenne ich die Koniferien,
ausgebuddelt hatte,  fanden sie hier Platz.
Dabei mögen sie auch waldige Böden.
Da erinnere ich mich an eine Radtour in einem Tal nahe der Donau  nahe Sigmaringen. 
Wir waren überwältig,  welche große Fläche
 da mit Märzenbechern an einem steinigen Waldhang überzogen war. 
 



Die beiden Bilder schickten Quiltfreundinnnen,
Ihnen schenkte ich vor längerer Zeit einzelne gefüllte Schneeglöckchen. 
Nun kommen Bilder und liebe Berichte dazu . So einfach kann man mit Abpfanzern Glück verschenken.  

gestern beschnitt ich erste Rosen.
Das Schreddern von Buchsbaum und Rosen ging sehr gut.
Allerdings muss man auch bei einem Walzenschredder sehr aufpassen, 
auch wenn er alle Unfallverhütungsmaßnahmen hat!
So schob ich nur mit einen Stock bei kurzen Stücken nach,
Mien Jacke hatte noch Bänder an der kauze,
die schnitt ich erst einmal ab ,
nicht auszudenken, wenn die in den Schacht gekommen wären!
 
Da hat mich in sehr jungen Jahren auch ein Lehrgang bei der Deula geprägt.
Dort werden viele Fortbildungslehrgänge
 und auch Fahrschulunteruricht für alle Klassenfür die Landwirtschaft angeboten.
Ich war in einer Gruppe mit lauter Auzubildenen und hörte alles zur Schleppertechnik,
da wir damals einen landwirtschaftlichen Betrieb hatten.
Beeiendruckt hat  alle der Vortrag der Berufsgenossenschaft mit abschreckenden  Bildern. Dann folgte immer der Hinweis auf das Unfallkrankenhaus.
So  achte ich nun viel mehr auf Unfallgefahren im Alltag und im Beruf.
Aber dennoch stolpere und falle in gerne mal und verletze mich!!

Dies unten  ist mein Schneeglöckchenhang. 
 
 Gestern kam mein Paket von einem Bekleidungsgeschäft aus Husum.
dort kaufte ich nun insgesamt drei Hoodies.
Eigentlich war ich erst skeptisch,
 aber sie passen so wunderbar und wärmen so schön.
Heute morgen machte ich mal ein neues Bild für meinen Status.
das  Winterbild  passte nicht mehr.




Freu mich sehr, dass ich dort so gut in dieser Zeit
 online in meiner Größe einkaufen kann.
Auch gabs es schöne Schlafshirts zum Halben Preis noch!
 
Viel lieber würde ich allerdings nach Husum fahren,
denn da wird man immer sehr gut auf Wunsch bedient 
und alles passent gesucht, während man in der Kabine sich durchprobiert.
Da ist der Kunde noch König!

Es wurden gezeigt die in den 50igern gebauten  Textilfachschule und 
auch eine Sammlung von Textilmaschinen aus  NMS.
Es ist nun das Depot von Textilmuseum 
und wird von Freiwilligen, noch so gut wie es geht, erhalten, so las ich es mal früher.
 Dazu wurden gestern  alte Filme gezeigt, die die schwere Arbeit zeigten.
In meiner Schulzeit war ich für 6 Monate im Praktikum in einer Textilfabrik in Kiel.
Damals erle zf, dies war sehr hochwertige Konfektion,
später übernahm Jill Sander das Stammwerk in Ellerau.

Das war ein Schock von der Schule 
in eine laute, im Sommer sehr heiße und stickige Werkhalle.
Dort wurden überwiegend Mäntel und Jacken gefertigt an drei Bändern.
In den ersten Monaten stand ich  den ganzen Tag  am Band an zwei Bügelpressen,
legte, presste Teile und beschnitt sie, ich könnte noch heute die Handgriffe!
Allerdings bekam ich auch eine Vergütung von 150 DM, 
damals mussten andere noch fürs Praktikum bezahlen. 

Die Näherinnen und auch die Bandleiterin  waren sehr nett zu mir.
Ich bekam größten Respekt vor ihrer Arbeit und ihrem Können,
vor allem erzählten sie noch von ihrem Alltag daheim in ihren Familien.
Ich war nach der Arbeit platt und schlief meistens im Schülerinnenwohnheim.
Sie dagegen versorgten noch Haushalt, Familie, Einkauf,  kochten.... 

Das Schönste waren dann die beiden sehr kurzen Pausen mit meiner Freundin
und der Berufsschultag.
Erst als meine Hausärztin mir mit einem Atesst wegen meiner Kreislaufprobleme half,
durfte ich in die Lehrlingswerkstatt.
 So ein Schild sah ich auch gestern im Film.
Dort lernte ich sehr viel und war doch weit den geübten Auszubildenen unterlegen.
Das macht demütig für mein ganzes Leben.

Die sehr kompetente Ausbilderin Frau Kn.. traf ich in den 90igern als Kursleiterin für patchwork in Bordesholm. Bei ihr lernten wir sehr viel, es waren tolle Kurse.  Vor allem nähten wir auf dem Millimeter genau,  und es wurden wunderschöne genaue Quilts. Dazu waren wir noch eine fröhliche Runde. 
Wie sehr vermisse ich da jetzt meine jetzigen  Quilttreffen. 

Vom Verdienst kaufte ich mir damals meine erste elektrischen Nähmaschine.
Diese konnte ich später als junge Mutter sehr gut gebrauchen. 
 Wir kamen auch ins Stammwerk für einige Tage und sahen dort noch vieles.

Es wurden auch Lederkleidung hergestellt, das war besonders schwierig,
denn Leder verzeiht nichts!
Da waren auch viele aus alten Lederwerken aus Neumünster beschäftigt
und froh noch  eine Arbeit  zu haben.
 
 Danach war mir deutlich,  dass Textilindustrie nichts für mich  wäre.
Mein Ziel war eine Ausbildung zur Lehrerin, 
dies wurde ich später über Umwege in der Hauswirtschaft.
Ich bin auch froh, dass es nicht der textile Zweig an einer Berufsschule wurde.
Denn auch dies hatte keine Zukunft und war fordernd, 
wenn man in der Ausbildung tätig war.
Dies war in NMS noch bis Ende der  80iger Jahre.
Doch erinnere ich mich gern an kreative und sehr  begabte spätere Kolleginnen,
sie entwarfen und schneiderten sich  schöne ausgefallene Kleidung.
 
So wurde Textilarbeit mein Hobby neben meinem Beruf.  
Schöne Grüße von Frauke



 

Kommentare:

  1. Hallo Frauke,
    die Elfenkrokusse sähten sich auch bei mir wunderbar aus. Sie laufen regelrecht durch den Garten und sind bei den Bienen sehr beliebt. Gerade jetzt mit der wärmenden Sonne ist es eine Wonne im Garten zu sein. Allerdings halte ich mich sehr zurück mit dem Aufräumen und lasse das Laub auf den Beeten. Es ist doch noch recht früh, die kleinen Krabbler brauchen noch ein wärmendes Versteck.
    Deine Erinnerungen hab ich gern gelesen, gerade in der Jugendzeit ist alles neu und intensiv, das nimmt man ein Leben lang mit.
    Viele liebe Grüße
    Anke

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  2. Liebe Frauke,
    was für interessante Lebenserinnerungen und -erfahrungen! Schön, wenn Du es so aufschreibst.
    Hier sind die Schneeglöckchen und Märzenbecher noch unter dem Schnee versteckt, aber nicht mehr lange, es ist ganz warm!
    LG
    Elke

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