Mittwoch, 8. Mai 2013

was hat sich denn da ausgesäht!!!

Gestern entdeckte ich  dichte Teppiche Keimlinge
 am Holzplatz und den Beeten nach Norden

 



als  meine Nachbarin sagte,
" es blüht später blau, - lila"
und auch sie hätten es überall!!
da schwante es mir,
das Weidenröschen
Bild aus wikipedia 

 Schmalblättriges Weidenröschen (Chamerion angustifolium)
im letzten Jahr hatte es im Beet
 mit den historischen Rosen so üppig geblüht



und leider dort auch ziemlich gewuchert,
so dass die Stauden und die Rosen kaum sichtbar waren
im Herbst begann ich schon mit dem Herausreißen,
doch dann mußte ich gesundheitlich pausieren
und nun habe ich die Bescherung !!


viel Arbeit bis alles abgehackt, herausjätet war
und dies werde ich öfter wiederholen dürfen!

gekommen ist es entweder  mit dem Holz aus dem Wald
oder per Saat aus einer gerodeten Fläceh gegenüber.
 

und dann entdeckte ich noch das zweite unerwünschte Kraut,
 Klettenlabkraut
auch dass rode ich mit Stumpf und Stengel

und so sahen die schön begrünten Flächen gestern danach aus


 hier wuchern die Lampignons ohne zu stören , Storchschnabel
nun werde ich doch  noch Phacelia,
Borretsch Ringelblumen.... Sonnenblumen 

wenn ich ein zweites Mal gejätet habe 
damit der Boden bedeckt ist

und im Rosen - und Tulpenbeet haben sie sich noch nicht versamt
der Weinbergtulpe zauberhaft nickend im Wind 



meine Nachbarin bewunderte die vielen Tulpen,
sie hätte immer nur ein paar , die dann verschwinden..

 Ich erklärte, dass keine Wühlmaus nascht
und ich nur die Blüten abschneide
 und das Kraut bleibt bis es verwelkt ist,
 auch wenn es nicht " schön " aussieht.



  und so sieht der " Küchengarten " aus ,
ein schöner Ausdruck für meine bunte Vielfalt


 das Staudenbeet


alles steht nach dem Regen in den Startlöchern


 allen eine schöne Woche von Frauke






Kommentare:

  1. Deine Tulpen sind wunderschön!
    LG
    Brigitte

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  2. Oh, mit der Klette habe ich an der freigelegten Ostseite nun auch wieder meinen Spass ;-) Das Weidenröschen hat bei mir wenig Platz und schafft es meist nur mit ein paar Ausläufern sich auszubreiten. Aber die Saat schneide ich meist rechtzeitig ab. Blühen dürfen sie jedoch erst, wo sie nicht stören ...
    LG Silke

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  3. hallo Frauke, bei mir gibt es das blaue Leinkraut, und den roten Valerian, sie kamen von irgendwo her und ich fand sie erst schoen (finde ich immer noch), aber sie breiten sich mit einer Vehemenz aus, da hilft leider nur noch rupfen.... LG Gudrun

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  4. Hallo Frauke,
    da wirst du in nächster Zeit ein wachsames Auge auf deine Beete haben.
    Gegen ein paar Weidenröschen hätte ich nichts einzuwenden. Sie wachsen hier einfach nicht. Nicht im Garten und nicht im Wald. Es wird wohl am Boden liegen.
    Dafür finde ich immer mal wieder Labkraut zwischen den Stauden. Zum Glück lässt es sich gut entfernen.
    Dein Gemüsebeet ist ja riesig. Da bekommst du ja eine Großfamilie satt.
    Bei deiner großen Tulpenauswahl fällt mir die Weinbergtulpe aus, die ich bisher nicht kannte. Sie wirkt so zierlich.
    Ach, geht es dir auch so? Diese Jahreszeit ist einfach wunderbar.
    Liebe Grüße von
    Anette

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  5. Das Weidenröschen finde ich persönlich sehr dekorativ. Doch da, wo es nich wachsen soll, stört es freilich. Ich mag aber eher das andere einfache Weidenröschen, das eine ausgesprochene Heilpflanze ist. Darüber schrieb ich auch schon in meinem Blog.
    Das Klettenlabkraut hat auch heilsame Eigenschaften. Man kann es aber sehr leicht entfernen - man braucht es praktisch nur leicht aufzunehmen, schon ist es weg. Ich hab es im Waldgarten immer mal gehabt. Später vertrocknete es von selbst und schadete den anderen Pflanzen keineswegs. Es hat gute hautheilende Eigenschaften zum Beispiel ...

    Ja, das Tulpenkraut belasse ich auch stets, denn sonst darf man sich nicht wundern, wenn die Tulpen alle Kraft verlieren. Und die Blütensamen schneide ich dann auch ab, sonst ginge die Energie auch hierüber verloren. Bei mir waren die Tulpen auch alle Jahre immer wieder schön.
    Wunderhübsch sind die Deinen! Auch die Formen!

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Hoffe, ich habe dazu auch genug Zeit, Euch zu besuchen und zu schreiben.
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Frauke