Sonntag, 2. Januar 2011

Ausflug nach Tönning und zum Eidersperrwerk

der Hafen von Tönning  ist gezeitenabhängig,

je nach Wasserstand durch Ebbe und Flut fällt und steigt das Wasser
wir hatten aber den Eindruck,
dass der Wasserstand auch durch das Eidersperrwerk reguliert wurde


dazu ein Ausschnitt aus Wikipedia siehe auch Link oben

Frühe Jahre: Tönning und Eiderstedt 

Die Tönningharde (Tunnighen haeret (Harde))[2] wurde erstmals 1187 erwähnt. Sie war Teil der Uthlande. Bereits 1186 wird die künftige St. Laurentius-Kirche gegründet. Man weiß, dass Bischof Waldemar in diesem Jahr von dem Ort die an die Kirche zu leistenden Zehnten forderte. 1414 brannten die Dithmarscher Tönning nieder.

Grundtriß der Fehstung Tonninge. Anno 1651“

Nachbildung des Schlosses im Schlosspark

In den Jahren 1580 bis 1583 entstand unter Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf das Tönninger Schloss. Adolf war erster Herzog des neu gegründeten Herzogtums Schleswig-Holstein-Gottorf, im Rahmen dessen baute er das Schloss vor Husum und etwas später das prächtigere Tönninger Schloss.
Tönnings Blüte als Stadt begann, als Einwanderer aus den Niederlanden für einen starken wirtschaftlichen Aufschwung in den Dreilanden sorgten. Sie führten vor allem die Käseproduktion im großen Stil ein; Tönning wurde wichtigster Ausfuhrhafen. Im Rekordjahr 1610 gingen drei Millionen Pfund Käse durch den Tönninger Hafen. Im Schnitt der Jahre 1607 bis 1624 waren es 2,7 Millionen Pfund jährlich.
Die Kleinstadt Tönning (Stadtrecht seit 1590) war Gerichtsort für den Ostteil Eiderstedts, ab 1630 tagte hier auch die Eiderstedter Landesversammlung. Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottdorf baute die Verkehrswege aus. Während Tönning aus dem Hinterland vorher nur über Kleiwege erreichbar war, die bei Nässe unpassierbar wurden, baute er kleinere Kanäle nach Garding (Süderbootfahrt von Garding nach Katingsiel mit Abzweig nach Tönning), und nach Tetenbüll (Norderbootfahrt), während gleichzeitig bessere Entwässerungstechniken in der Gegend die Erträge der Landwirtschaft verbesserten. Im 17. Jahrhundert passierten jährlich 60.000 Pfund Weizen den Hafen, dazu kamen größere Mengen lebender Tiere, Fleisch und Wolle.
Der Hafen wurde 1613 in seiner heutigen Form gegraben. Er bot einen Anlegeplatz für die Schiffe, die Eiderstedts landwirtschaftliche Produkte nach ganz Westeuropa brachten.


das alte Packhaus ist in der Vorweihnachtszeit
ein Adventskalender mit Weihnachtsmarkt
früher war es Umschlagplatz für  eine Vielfalt von Waren ,
siehe auch Link Tönning
mit einem Blick auf Tönning im Sommer

die Dawarts Werft mit dem Yachtschoner  la Paloma
die  Werft ist bekannt für  traditionellen Holzbau 

 dies Segelboot liegt mehr auf , als im Eis


eine alte Ankerkette als Zaun 
mein Mann stellte gleich fest,
die Pfähle sind aus Kambala, ein besonders hartes Holz


 Blick aus anderer Seite


das Gebäude mit dem Glockenturm ist schon sehr alt von 1625
es war ursprünglich  einmal eine Schifferschule
und ist nun ein Schullandheim der Dänischen Schule 

 Blick auf die Eider und das Vorland , alles unter Eis 
in der Ferne offenes Wasser
 der Tonnenhof von Tönning,
 die großen Tonnen werden vor dem Winter herausgeholt und durch andere  ersetzt,
um sie vor dem Abtreiben durch Eis und Sturm zu schützen

 diese Fischkutter sind auch im Eis eingefroren, 
rundherum wird das Eis regelmäßig aufgeschlagen,
 damit es nicht zu sehr auf den Rumpf drückt und beschädigt
im Sommer liegen die Kutter am Eidersperrwerk

da alles sehr vereist war,
fiel unser Spaziergang nur kurz aus

 wir waren noch   zum Eidersperrwerk gefahren ,
dort werden bei schwerer Sturmflut die Tore geschlossen,
um   an der Eider und den Orten Überschemmungen zu verhindern
ich hätte Euch gerne noch Bilder kleiner Orte gezeigt,
aber
Nebenstraßen haben wir gemieden,
da alles noch sehr glatt war 

Blick in Richtung Tönning, Katinger Watt
links sieht man einen kleinen Wald, 
der erst mit dem Bau des Sperrwerkes gepflanzt wurde
es gibt auch noch viel Rastzonen in einem Schutzgebiet für die Vögel
dazu aber auch kritische Stimmen
und allen eine schöne erste Januarwoche
von Frauke

Kommentare:

  1. Liebe Frauke,
    auch dir ein gesundes Neues Jahr. Herrliche Winterimpressonen zeigst du aus deiner Heimat. Einfach schön - da kommen Urlaubserinnerungen auf, wie wir am Oderkanal saßen und fasziniert die Schiffe beobachteten.
    Liebe Grüße Monika

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  2. Liebe Frauke,
    vielen Dank für diese interessanten Bilder und Informationen - und dir ein gutes, frohes Neues Jahr.
    Ingrid

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  3. Jubel! Endlich mal was, was ich kenne! Du wohnst ja da oben, aber ich kenne Tönning, war schon ein paarmal dort. Aber in letzter Zeit nicht mehr! Eine schöne Erinnerung ...

    Sigrun

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  4. Hallo Frauke,
    das sind sehr schöne Fotos. Ich weiß gar nicht genau, ob ich schon mal in Tönning war. Wenn, dann als Kind.
    Rummelpott bin ich auch noch gelaufen und es gab auch Süßes. Das hat immer so viel Spaß gemacht. Halloween kannten wir damals ja noch nicht. Gut so.

    Ich wünsche Dir ein gesundes neues Jahr
    Margrit

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  5. Danke, dass ich nun endlich auch mal diese Perspektive sehen konnte. Auf dem Weg nach Amrum und zurück, ging es immer nur schnell übers Sperrwerk. Und das liegt nun auch schon über 8 Jahre zurück! Das eine Mal mit Schnee und Eis nach Weihnachten war dann ohnehin so anstrengend, dass wir für die reizvolle Natur kein Auge übrig hatten und nur heilfroh waren, als wir endlich ankamen.
    Doch, ich genieße es immer wieder, Dir auf diese Weise zu folgen! Denn wenn wir irgendwann wieder einmal Urlaub machen, dann werde ich wohl wieder nur vom Sperrwerk Richtung Küste schauen ...
    Liebe Grüße
    Silke

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Danke dass du dir Zeit nimmst, freue mich über Zuspruch, aber auch Kritik und Austausch.
Hoffe, ich habe dazu auch genug Zeit, Euch zu besuchen und zu schreiben.
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Frauke