Sonntag, 1. März 2026

Kleiner Ausflug zum Danewerk

 Heute besuchte ich meine Enkelin und ihre Familie im Norden Schleswig-Holsteins. Wir hatten es schön zusammen in ihrer neuen Wohnung. Dann gab es noch einen Spaziergang am runden am Feld 


Auf der Rückfahrt nahm ich mir einen langen Spaziergang am Danewerk bei Schleswig vor.
Dies war früher, vor 850 Jahren ein Grenzwall mit einer beeindruckenden Ziegelmauer, der Waldemarsmauer.
Doch es ist noch viel länger und umfangreicher , siehe diesen Link von Wikepedia. 
Überhaupt ist im sogenannten Grenzland zwischen dem Süden Dänemarks, Flensburg und Schleswig die Geschichte sehr wechselhaft. Davon zeugen noch bis in die heutige Zeit die Deutschen und Dänischen Gesellschaften mit ihren Schulen, Kindergärten ,  Büchereien, Vereinen und mehr. Sie pflegen  ihre Sprache, ihre nationale Traditionen pflegen, sind aber nun auch mehr miteinandender im  Austausch, mehr dazu findet ihr im Internet. 
 
 



Dazu gab es folgende Hinweise.  


Phase VI: Waldemarsmauer ,    Text  aus Wikepedia 

Die freigelegte Waldemarsmauer im Archäologischen Park des Danevirke Museums

Der dänische König Waldemar I. der Große veranlasste zwischen 1162 und 1170 den Bau einer etwa vier Kilometer langen massiven Ziegelmauer am Hauptwall. Die Waldemarsmauer war die letzte große Ausbaustufe des Hauptwalls. Ursprünglich war die Mauer zwischen vier und fünf Meter hoch. An ihrer Basis ist sie etwa zwei Meter breit, nach oben hin verjüngt sie sich. Der hinter ihr befindliche Erdwall war aufgehöht worden. Der Graben ist als Sohlgraben ausgebildet mit einer Tiefe von etwa zwei Metern und einer Breite von etwa 22 Metern. Als Besonderheit lag vor dem Graben ein flacher Vorwall.

Die Waldemarsmauer ist nicht nur der älteste, sondern auch der größte weltliche Ziegelbau im nördlichen Europa. Sie ist heute eine Ruine, die größtenteils unter der Erde des Hauptwalls verschwunden ist. Nur ein 80 Meter langer Abschnitt wurde freigelegt. Dieses sichtbare Stück der Waldemarsmauer ist eine der Attraktionen im Archäologischen Park des Danevirke Museums.



Haitabuh , eine Siedlung der Wikingern,  ist nicht weit entfernt. 
Die Mauer und auch ein mächtiger Wall  erstreckt sich über viele Kilometer. 




Nicht weit entfernt von diesen Ausgrabungen  war eine Schanze rekonstruiert worden.  Diese wurde gegen 1864 auf dem mittelalterlichen Wällen angelegt , zur Verteidigung der dänischen Grenze nach Preußen.  Es soll sechsunddreißig Schanzen  davongegeben haben. 






Von da hatte man einen weiten Blick ins die Landschaft. 


Dann fuhr ich mit dem Auto noch weiter nach Westen.  Da war der Wall noch kilometerlang zu sehen.  


Nun lebe ich schon solange  in der Nähe und nun endlich komme ich dazu es mir näher anzusehen. 
das Dannewerkmuseum wird nun neu gebaut, erööfnet wird es lt Museum 2027.   
 
Von der Autobahn Ausfahrt Jagel ist es nicht weit entfernt.  

Haitabu und das Danewerk sind nun Weltkulturerbe der Unesco. Die einzelnen Abschnitte sind hier in einer guten Übersicht erklärt.  

Selbst merke ich immer wieder,  es ist für mich ganz wichtig,  mir täglich etwas  Schönes vorzunehmen und aktiv zu sein. Das hilft mir sehr gegen meine Schwäche,  Übelkeit und mehr....

Liebe Grüße von Frauke 





4 Kommentare:

  1. Liebe Frauke
    Danke für diesen schönen und interessanten Beitrag.
    Ich war zwar vor ein paar Jahren in der Nähe von Schleswig-Holstein in Urlaub, aber von diesem Danewerk habe ich tatsächlich noch nie gehört.
    Ein weiterer Grund nochmal in Deine tolle Gegend zu kommen.
    Es ist so schön zu lesen, das Du auch alleine so wunderschöne Ausflüge machst.
    Liebe Grüße
    Karin

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Frauke,
    eine geschichtlich sehr interessante Gegend.
    Hab eine gute Zeit!
    Elke

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Frauke,
    immer wieder schön, wenn Du uns zu so besonderen Fleckchen im Norden mit nimmst.
    Und mit den sich täglich was schönes Vornehmen, liegst Du genau richtig.
    Liebe Grüße
    Manu

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Frauke
    Vielen Dank für die schönen Fotos und den tollen Ausflug in die Geschichte dieser schönen Gegend
    und auch für die zeit die du für uns aufbringst. Es ist immer eine Freude bei dir vorbei zu schauen 🥰.
    Alles Gute
    Jeannine

    AntwortenLöschen

Anonyme Kommentare werden nur veröffentlicht, wenn ich diese einer mir bekannten Person zuordnen kann. Bitte daher den Namen nennen und sich kurz vorstellen. Auch müssen sie der Netiquette entsprechen.
Anonyme Kommentare ohne Namen werden nicht veröffentlicht. Man kann man mich per Mail erreichen, bitte dann mit persönlichen Daten.
Werbung ist nicht gestattet .
Frauke


Datenschutz ist eine wichtige Sache. Bitte lies meine Datenschutzbestimmungen, bevor du bei mir kommentierst. Diese Seite ist mit Blogspot, einem Google-Produkt, erstellt und wird von Google gehostet. Deshalb gelten hier immer auch die Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen von Google-Produkten.


Alternativ kannst Du mit über meine E-Mail-Adresse kontaktieren. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.

Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet
Wenn Du auf dem Blog kommentierst, werden die von Dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. Deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest Du in der Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.