Freitag, 28. November 2025

Meine Backstube zum Advent

  Viele backen ja eine große Auswahl an Kleingebäck, Plätzchen und Lebkuchen in der Vorweihnachtszeit.  Mir ist es zu mühsam und auch aufwendig.  Auch ich verlor auch die Lust daran, nun habe ich früher mit meiner Familie und auch im Unterricht genug davon hergestellt.   Da war es etwas anderes,  wenn man nicht allein dies backt. Da wurde eine Vielzahl hergestellt und auch gefuttert.  Nur darf ich davon nur noch wenig verzehren.... da kaufe ich mal etwas oder verzichte auf den vielen Zucker....

Doch auch in diesem Jahr traute ich mich wieder an die Quarkstollen für mich und die Familie.  Eigentlich sollten es max vier werden. Doch dann hatte ich genug Zutaten für sechs Stollen da, von 1,5kg Mehl.  

Das Rezept ist von Dr. Oetker, doch ich habe es abgewandelt.  So nehme ich kein Backpulver sondern  frische Hefe . Auch reduzierte ich Butter und Zucker... Auf ca 1,5 kg Dinkelmehl kamen 2 zwei Würfel.  Sie geben den typischen Stollengeschmack.  
 Folgende Backgewürze nahm ich:
 drei Beutel geriebene Zitronen- und Orangenschale und Vanillezucker, 
etwas Zimt und Kardamom. Kardamom wird gerne in nordischen Ländern verwendet.  
 Dagegen ließ ich die Gewürze Muskat, - blüte,   Nelke , Ingwer lieber weg. Sie sind mir zu kräftig für den Stollen.
  

In die alte große Rührschüssel von Ikea  passten dann noch  1kg Magerquark,  500g weiche Butter,  300g Zucker und ca 250ml  warme Milch.

Das alles knetete ich mit dem Handrührgerät durch, mischte es aber auch zwischendurch mit einem Kochlöffel gut durch.  Meine große Küchenmaschine ist defekt und nun entsorgt.  Da vermisse ich sie schon mal, aber es geht auch mit Pausen per Hand ..., denn ein Handrührgerät kann auch überhitzen.  

Während die Hefe es mit der Butter und den vielen Zutaten schwer  hatte, sich zu entwickeln,  nutzte ich die Wartezeit. Es waren sehr viele ganze Mandeln, 600g,   abzuziehen.   Dazu kommen sie in kurz in kochendes Wasser,  müssen ca 5 min ziehen , werden kalt abgespült und werden abgezogen.  Das mag ich lieber als fertig gemahlene Ware. Sie sind so nicht so fein und schmackhafter. 



Zum Zerkleinern habe ich einen patenten Zerkleinerer von Rommelsbacher mit größerer Glasschüssel und vier sehr scharfen Messern.  
Im letzten Durchgang zerkleinerte ich mit den Mandeln auch noch Sukkade und Orangeat.  So beißt man nicht auf Stücke oder hat aber den guten Geschmack.  

1/3 des Teiges war auch ohne Rosinen und Orangeat und Zitronat.   Diese Zutaten mag die Jugend nicht, es wird gerne berücksichtigt!



Dann kam ich dazu meine Küche aufzuräumen.  

Inzwischen vergrößerte sich das Teig Volumen,  die Hefe war in Arbeit gekommen. 

Nach dem Aufräumen und dem Abwasch...ect.. habe ich das viele Marzipan ausgepackt. Für sechs Stollen brauche ich je sechsmal je 200g Marzipan.  Daran wird nicht gespart!!

 
Hier sieht wie der Teig aufgeht und sich vergrößert. 



Den Teig  teilte ich ein. Dann wurde er nochmals kurz geknetet,  zu einer längeren  Rolle geformt . Diesen drückte ich mit der hand flach, eine seite noch flacher. Dies Teilstück schlug ich über das Marzipan und fertig... geformt.



Je zwei Stollen kamen längs auf ein Backblech. 
Die Backzeit war ca 35 min bei ca 16 bis 189 Grad. Zum Schluss schon kühler,  damit er nicht zu dunkel wird. 


Dies sind die Stollen ohne Rosinen und...
Anschließend habe ich sie noch gebuttert und mit Puderzucker bestreut. 
Welch ein Duft in meiner Backstube. 




Morgen schneide ich sie durch und verpacke sie portionsweise.  Ein Teil geht zum 1. Advent an die Familie,  der Rest wird eingefroren.  Die Adventszeit ist lang, das Backen  hat mich zwar gefordert, aber es tat mir auch gut. Mit den Pausen war es gut zu schaffen. 

Da gab es zwischendurch Brötchen und mal Kaffee.  Das alles lenkt mich ab und tut mir gut!!

Morgen werde  ich nun etwas schon dekorieren zur Adventszeit, aber alles in Maßen.  Alles was ich aufhänge oder  hinstelle muss auch wieder zurück...
Dazu werde ich einiges aussortieren. 

Ich habe nun einige Herzkissen genäht,  die sind heute abend zu füllen.  Dazu auch noch etwas für den Julklappp gefertigt.  


So komme ich wieder in den  Nähtritt und bin froh,  dass es etwas  besser geht.

Doch brauche ich auch viele Pausen,  so meide ich noch lange Veranstaltungen, oder ich kann evt. früher gehen.  Es ist alles mühsam bisher  gesund zu werden.  Nun habe eine ganz andere Sicht auf Senioren,  die nicht mehr so leistungsfähig sind. 

Liebe Grüße von Frauke 











Mittwoch, 26. November 2025

Novembernebel

 Heute war es tagsüber erst noch sonnig und zeitweise diesig.
So ist dies grüne Schiff  in der Ferne nur  schwer zu erkennen. 


Dann zogen   ab ca 15.00 Uhr Nebelschwaden über den NOK.  Es war richtig unwirklich.  

Es kam vorher  überraschend Besuch , meine Enkelin mit der Familie vorbei.  Das tut mir immer so gut und lenkt mich von meinen Beschwerden ab.  
So geht mir das Herz auf,  wenn ich erlebe wie meine Urenkelin, 1,5 Jahre alt, so aktiv und auch vorsichtig ist.  Sie sucht auch meine Nähe und fühlt sich hier im Haus vertraut und so sicher. Dazu entdeckt sie vieles und beginnt vieles nachzusprechen.  Ich bin dankbar, so ein kleines Wunder zu erleben.  

Nach ihrer Abfahrt brachte ich zu Fuß einen Brief zum Postkasten.   Auch wollte ich  wieder eine längere Runde mit meinen Walkingstöcken gehen.  Von der Ortsmitte ging es dann zum NOK.  

- Es gibt Tage da fällt es mir leichter, so auch heute.   Und ich bin froh , dass meine Strecken und auch die Dauer wieder länger werden. Dies zeigt mir, dass es sich lohnt, an sich zu glauben und nie aufzugeben.  Bewegung hat mir schon so oft geholfen,  gestärkt und meine Kondition verbessert.  Das werde ich weiterhin regelmäßig machen.  

Und es war so schönes Licht und dazu  zog immer mehr Nebel auf.
Davon nun Photos.  

















Wenn ich unterwegs bin, Photos mache und verzaubert bin,  vergesse ich auch meine Einschränkungen.  Es geht mir dann besser und ich bin glücklich.  
Mir hilft es sehr draußen zu sein, auch wenn ich dann  allein bin, vermisse ich dann nichts. 
Danach brauch ich daheim einen heißen Tee mein Sofa und etwas Pause.  Aber es tut einfach gut. 

Aber auch eure Kommentare und lieben Mails tun mir sehr gut. Danke euch sehr dafür. 

Liebe Grüße von Frauke 

Montag, 24. November 2025

Heinzelmännchen zum Wintereinbruch

Gestern abend setzte hier im Norden dickes Schneetreiben ein. Schon lange wurde dies  angekündigt und gewarnt  und dennoch gibt es immer wieder schwere Unfälle durch Sommerreifen. 



Heute morgen war nun viel Schnee gefallen.  Schon früh hörte ich meinen Nachbarn räumen.  So kenne ich nicht von ihnen.  Früher war ich immer schon zeitig hoch und übernahm die Fußwege.

Und dann die schöne Überraschung: er hat nicht nur den  gemeinsamen Weg und den Fußweg an der Straße geräumt, sondern auch den Weg zu meinem Haus.  
In meiner Kindheit gab es ein sehr schönes altes Kinderbuch von den Heinzelmännchen aus Köln. Die schönen verse und Bilder habe ich noch vor Augen. Das schenkte ich meiner Tochter Inke, die nun schon lange mit ihrer Familie in Köln lebt. So zeigte sie mir mal den Heinzelmännchenbrunnen. Und auch da gibt es echte Heinzelmännchen die gerne helfen, so erzählte sie von vielen die nach der Ahrflut unentgeltlich mit viel Ausdauer halfen. 


So schön sieht es hinten im Garten aus .  Leider taut es schon wieder!
Die Vögel haben schon ihr Futter erhalten.  Zur Zeit sind meist sechs bis acht Meisen,  Buchfinken... Da. 


So musste ich nur noch meine Treppe und den Weg zum Carport räumen und fegen . Und das ging schon mühsam,  da schon Tauwetter einsetzt.  Nochmals danke auf diesem Weg.  Doch ich habe mich auch schon anders bedankt.   

Schaut auf euren Nachbarn,  Hilfe ist immer gern willkommen.  Und es beruht auf Gegenseitigkeit.  So nimmt jeder immer eine Mülltonne mit, wenn eine hand frei ist. Mein Sohn schneidet die Hecke am Weg zum Nachbarn ohne viele Worte.  

Heute zum Handarbeitskreis hole ich zwei Freundinnen aus der Nachbarschaft mit dem Auto ab. Die Gehwege sind nicht gut geräumt, und es muss einen Unfall in unserem Alter geben. Normalerweise ist es unser Ehrgeiz noch viel zu gehen oder zu radeln,  aber nich bei jedem Wetter!

as Walken pausiert heute,  so sehe ich die Schiffe mit der jetzigen Saisonsicht. 



Liebe Grüße von Frauke 

Freitag, 21. November 2025

Die Schwebefähre fährt...wieder

 

Sie hängt an der Eisenbahnbrücke bei Rendsburg.  Es ist der Verbindungsweg für Radfahrer , Fußgänger und auch Pkws vom Südufer auf das Nordufer des Nord-Ostsee Kanals.  Das las ich heute in den sozialen Medien.  Über  acht Monate stand sie still und wurde aufwendig repariert.  Vieles wurde ausgetauscht und geändert. 
So war sie mitten über dem NOK stehen geblieben.  

Dann kam auch noch die Mitteilung,  dass es auf dem Wochenmarkt am Freitag an und in  der Nordmarkhalle frische Krabben zum "Pulen" gibt. 

 Erst war ich noch zu unsicher,  doch dann habe ich mich aufgerafft und ermutigt. Es kann mir nur wieder besser gehen, wenn ich noch aktiver werde. Bewegung hat mir immer sehr gut geholfen. 

Und so war ich froh so warm angezogen zu sein, sehr  warme Fahrradhandschuhe, lange Elly (unterhose), unterm Helm einen Schlauch...dicke Jacke.  Doch alles nicht zu sperrig sein, ich muss auch noch schnell reagieren können.  

Die Fähre wartete länger auf ein Schiff von Westen,  dazu fährt sie nur alle 15 Minuten von einer Seite.  So konnte ich noch drauf fahren,  obwohl sie schon so lange auf der Südseite lag.

Davon nun Photos. 


Hier kommt ein Kümo aus Dänemark 


Die Schranken schließen 



Hier fährt sie wieder zurück 


Mein Ziel war das Nordmarkfeld mit der Nordmarkhalle . Ursprünglich war es mal gebaut als Viekauktionshalle. Nun ist es eine Veranstaltungs-  und auch Markthalle. 

Ideal, Parkplätze gibt es reichlich, innen ist es trocken und  etwas wärmer, dazu viele Verkaufsstände von Fisch, Käse, Obst, Gemüse, Kartoffeln,  Brot, Fleisch,  Geflügel und Blumen.... Das war nicht das letzte Mal, dass ich dort mal einkaufen gehe.
Dieses Mal waren es nur die Krabben,  die ich gleich noch auspulen werde. Sie könnten allerdings gerne etwas größer sein.  


Lange gab es ja kaum Krabben an der Westküste und nun gibt es sie endlich wieder reichlich. So kommen auch schon holländische Fangschiffe!!

Diese sind nun ausgepult,  ca 45 Minuten. dauerte es,  gewogen habe ich es nicht.  Es waren 500g,  einige wanderten beim Pulen in den Mund!!

Die Abwechslung tat mir gut, forderte mich und es ging mir besser...

Zurück nahm ich die Fähre hier. 


Nun gibt's Tee Obst und zwei 🍪.  

Und so schön blüht der kleine Adventskaktus vom letzten Jahr.  Er stand länger trocken,  weil ich da zu krank war. 


Es tat mir gut,  diese kleine Radtour unternommen zu haben. Es waren etwa acht Kilometer und an reiner Fahrtzeit ca 40 min.   Doch das war dann auch genug für mich. Früher waren es 40km,  doch dies ist eine weitere kleine Steigerung.  

Viele Grüße von Frauke