Donnerstag, 13. Januar 2022

frischer Fisch und Waldtiere

In meiner Kindheit gehörte frischer Fisch zu meinem Leben.
Mein Vater war Fischermeister für Binnengewässer und so gab es viel Fisch auf dem Teller.
Meist waren es aber sehr grätige Brassen, die in Sauer gekocht wurden.
Dann waren die Gräten weich genug, um sich daran nicht zu verletzten.
Oft auch gab es Hering gebraten und in Sauer.
Seltener gab es mal Scholle oder  Zander oder Aal, denn diese Fische wurden verkauft. 


So kaufte ich heute mal wieder  frisch gefangenen Fisch in dem kleinen Fischladen in Rade.
Es ist für mich immer ein Vergnügen diese Auswahl zu haben,
auch  für meinen Vorrat und für mein Abendessen.
Erstaunt war ich dass es schon die ersten, noch kleinen, Heringe gab.
 

Es war ein unerwarteter Beifang,  das war wohl ein Versehen des Schwarms!
Damit ist noch nicht dauerhaft zu rechnen.  Es ist noch zu früh im Januar.
Mich freuts so gibt Bratheringe, hmmm.
Nun sind sie mit Zitronensaft gesäuert im Kühlschrank.

die beiden Struvbutts und auch das große Stück Zanderfilet kamen portiniert in den Froster.
 
Das ist heute schon eine Besonderheit frischen Wildfisch zu bekommen 
und zahle ich gern den erforderlichen Preis.
Dafür sind die Fische aber alle ausgenommen, gewaschen, geschuppt und evt. noch filiert.
Das ist sehr viel Arbeit und auch mit viel Abfall verbunden.
Für die Arbeiten wurde vor einigen Jahren das neue Betriebsgebäude mit dem kleinen Fischladen gebaut.
Ich war bei der Einweihung und Führung erstaunt über die so vielen verschieden Kühlräume.
So wird alles nach Verarbeitungsschritten getrennt kühl gelagert.
Selbst die Mülltonne mit Fischabfall hat einen Kühlraum!

Freue mich nun auf die Mahlzeiten und den gesunden Fisch. 

Der junge Fischer ist Vater geworden,
 so gab es heute noch ein Geschenk für die kleine Familie.
der Kinderquilt war noch nicht verschenkt, 
so hatte die Gruppe in Kiel nicht so die Verwendung als ich nachfragte.
So hoffe ich er gefällt nun und wird gebraucht.
Diese Quilts nähe ich auch so, dass sie auch heiß gewaschen werden können,
der Rückseitenstoff ist kleiner grauer Karostoff aus Baumwolle.





 
Nun werde ich mir wieder ein schönes Feuer im Kamin machen,
ich holte gerade viel Brennholz rein.
Mit dem Tragen dreier Körbe  bin nun da schon gut gefordert worden.
 
Freu mich nun auf den heißen Tee und 
meinen kleinen Imbiss mit Orangen, Jogurt und Müsli, das eben  gut durchzog.
Mir fällt auf, dass nur noch selten frische Orangen verzehrt werden,
 meist werden sie entsaftet oder in Gerichten verarbeitet.
Nun vertägt auch nicht jeder die frische Säure.
Für mich ist es immer noch ein Genuss. 

Grüße aus dem Norden von Frauke

2 Kommentare:

  1. Hallo liebe Frauke,

    seit einiger Zeit esse ich auch sehr gerne Fisch, früher konnte man mich damit jagen. Hier am Bodensee ist ganz anderer Fisch zu bekommen als bei Dir. Es gibt Felchen, Kretzer, Forellen oder Saibling, Zander, Hecht und noch einige weitere Sorten, die ich meistens direkt beim Fischer auf der Insel Reichenau kaufe. Guter Fisch ist teuer aber dafür ist er auch fangfrisch.

    Liebe Grüße
    Burgi

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  2. Oh die Kindermotive sind ja hinreißend.
    Hm, Fisch, den esse ich wirklich gern. Leider fehlen mir da absolut die Kenntnisse zu den Fischarten.

    Herzlichst, Petruschka

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