Freitag, 14. Januar 2022

Altes gut pflegen und schätzen

 In den letzten Wochen hat sich viel an Tischwäsche zum Glätten angesammelt.
So habe ich noch meine Bügelmaschine aus meinen Ausbildungszeiten als Meisterin.
Zeitweise benutzte sie meine Mutter auch sehr gern als Seniorin.
Da gab ich die wenige Tischwäsche in die Heißmangel.
 
Heute hatte ich Lust zum Bügeln der Tischwäsche mit der Bügelmaschine.
So ging gut und flott voran.
Viele verschiedene  Sets, kleinere Tischtücher,
 aber auch lange Tafeltücher wurden schön glatt.
Leinen darf gerne edel knittern, da bin ich nicht mehr pingelig!
Es ist nicht  so perfekt wie mit der Heißmagel mit dem hohen Anpressdruck.
Nun stärke ich auch nur noch selten Wäsche, mag es auch mal weicher.
Weichspüler verwende ich überhaupt nicht.
Den Duft vertrage ich überhaupt nicht, ich bekomme davon Atemnot!
Auch mir fehlt der feste Griff und die Saugfähigkeit der Wäsche.
 
Das ist das  Schätzchen schon über 50 Jahre alt und immer noch gut in Funktion.
 Dabei bügelte ich auch ein Überwchlaglaken noch aus dem Erbe meiner Großeltern.
Es ist feines altes Leinen und es hat viel Knopflöcher.
Ich erinnere noch die  farbigen Steppdecken dazu 
 und die dicken Plumeaus / Plümo auf ihren Betten. 
Das war noch so im Rheinland, daheim gab es das nicht!
Diese wurden früher mit Doppelknöpfen verschlossen wurden,
 so störte es nicht beim Mangeln.
 
aus Wikepedia  Geschichte

Plumeaus kamen ab dem 18. Jahrhundert zuerst bei der gesellschaftlichen Oberschicht, insbesondere dem Adel, in Mode. Sie galten als luxuriös, da sich nur diese Personengruppe solch kostspielige Materialien leisten konnte. Um weich zu liegen, benutzte man die Federbetten auch als "Unterbetten". So konnte der Liegekomfort auf den harten, mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllten Säcken, die bis in die frühe Neuzeit als Matratzen dienten, verbessert werden. Der Ausdruck "in die Federn gehen" zeugt heute noch davon.

Die Bezeichnung "Plumeau" stammt aus der höfischen Welt des Barock und Rokoko, in der Frankreich kulturell führend war. Der Begriff "Plümo" hat sich bis heute im Rheinland, in Süddeutschland und in Österreich erhalten. Speziell im Wienerischen ist „Plümo“ auch heute noch gebräuchlicher Begriff für Bettdecke.

 
schön gestärkt könnte es auch feines Leinentischtuch werden für die Jugend in meiner Familie,
ob sie daran Interesse noch haben....
Es wird inzwischen teuer gehandelt auf Oneleinmärkten.
Zerschneiden werde ich dies nicht!
Nun liegen wieder frische Decken und Sets auf den Tischen.
 
 Meine kleine  Lampe über dem Esstisch funktionierte gestern plötzlich nicht mehr!
Heute reinigte ich die Aufhängung, die auch den Strom leitet.
Dazu überprüfte ich auch noch die Birne, nun leuchtet sie wieder.
An der Auszugslampe hänge ich sehr, 
denn sie war unser erste Anschaffung vor über 25 Jahren im gemeinsamen Reihenhaus.
Da kam diese Art der Beleuchtung erst auf .
 
Bettwäsche wird nicht mehr bei gemangelt oder gebügelt,
 auch nicht für meine Hausgäste.
Dafür sind die Kosten zu hoch, gut glattgestrichen , 
evt. noch draußen luftig im Wind getrockenet,
sind sie glatt genug. Dann müßte ich Hotelpreise nehmen. 

Nun gehts gleich raus in die Sonne zum kleinen Walking am NOK.
Der trübe Tag konnte mich erst nicht locken,
 doch die tägliche Bewegung  bringt mich nur  voran.

Wie  war es früher beim Lauftreff:
" Laufen lernt man nur vom Laufen!"
Da steigert ich mich von der 3 Min Gruppe  auf 1 Std. Gruppe
  in zwei Jahren mit täglichem Training.
Daran denke ich immer, wenn ich mal keine Lust habe!
 
Grüße von Frauke



4 Kommentare:

  1. Liebe Frauke, ja altes muss man pflegen. Ich hab auch noch viel ererbten Tischwäsche. Eine Tischdecke ist dabei von einer Entfernten Anverwandten. Sie gab sie mir mit den Worten die ist von meiner Mutter handgestickt. Ich möchte das sie erhalten bleibt ich habe kein Kinder. So etwas könnte ich auch nie zerschneiden oder weggeben. Deine Sets sehen frisch und fröhlich aus.
    Liebe Grüße Marita

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  2. Hallo,
    diese Bügelmaschine kenne ich, die hatte meine Mutter auch in den 70er Jahren und ich konnte damit auch ganz gut umgehen. Sehr schöne Wäsche hast du da. So ein Überschlaglaken konnte ich einmal auf einem Flohmarkt erstehen und überlege ob ich sie für einen Quilt verwenden soll - so als Ersatz für eine Bettdecke im Sommer.
    lg
    Christina
    PS: Übringends kann ich dir versichern,das ich den Begriff Plümo als geborene Wienerin noch nie gehört habe.

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  3. Liebe Frauke,
    solche Knöpfe habe ich bestimmt auch noch. Aber die Wäsche gibt es wohl nicht mehr, höchstens auf dem Boden in einer Weißwäschekiste...
    LG
    Elke

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  4. Die Zeiten ändern sich einfach auch und meine eine Oma z.B. schlief nur in ganz weißer Bettwäsche. Meine andere Oma hatte da schon Bunte.

    Nana

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