Mittwoch, 15. Januar 2020

die Morgensonne, erste Winterlinge und wieder genäht


 Beim Frühstück in der Ferne diese Bäume,
die die Morgensonne so intensiv färbte,

Da war mir das Herz nicht mehr so schwer
 und ich war nicht mehr so traurig;
so nahm ich  den Photoapparat
 und knipste draußen von der Terasse weitere Bilder 

 dies ist  am NOK die Fähre Nobiskrug 
im Hintergrund entsteht eine neue Wohnanlage 

im Rosenbeet an der Terasse sind die ersten Winterlinge zu sehen
bei den milden Temperaturen


gestern abend nähte ich einen zweiten Sorgentröster- räuber,
dooch heute muss ich ersteinmal weitere Reißverschlüsse 
und vor allem Schlitten holen 

die nehme ich heute noch nicht mit zu unsererm Treffen, 
denn eine Freundin soll erst noch einen aussuchen 
für ein krankes Kind

ich bin sehr  dankbar für eure vielen lieben Kommentare
auch zu meinem letzten Post ,
ich spüre, jede hat dazu ihre persönliche Einstellung,
für mich reicht es am Meer zu sein,
einen festen Ort brauche ich nicht.
Ich habe ihn nah bei mir,
 wenn ich im Haus werkel und draußen gärtnere

heute früh weckten mich
die  schlagene Flaggenleinen am Flaggenmast,
der Wind war aufgefrischt.
Ich vergaß sie neulich um den Mast zu drehen, 
als ich die Lichterkette abnahm...
eigentlich weiß ich es, doch da war ich zu schnell...  
Im Hafen an Bord sind schlagende Sailings 
immer sehr ärgerlich für die Nachtruhe...
tja das passiert  .... 

allen eine schöne Woche wünscht Frauke

Kommentare:

  1. Dein Mann hat Spuren hinterlassen, Gott sei Dank machen wir das und so wird er nie ganz fern sein von Dir und den anderen.

    Tolles Rot!

    Nana

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  2. Winterlinge, wie schön. Ich konnte bisher noch keine im Garten etablieren.
    Das wichtigste sind Erinnerungen und nicht unbedingt ein Ort.
    Winkegrüße Larissa

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  3. Was für ein Rot die Bäume haben, so schön am frühen morgen und der Wind hat gepustet aber die Sturmflut ist bei uns ausgeblieben in der Nacht wie sie gemeint haben im Radio.
    Schön die fertigen Seelentröster!Die Winterlinge sind da, ja war ja über nacht so warm gewesen schon.
    Lieben Gruss Elke

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  4. Guten Morgen liebe Frauke,
    genau dieses besondere Rot an den Bäumen hatte ich vorgestern früh an der Eiche im Nachbargarten gesehen. Bisher hatte ich das noch nie so wahrgenommen.
    Und Winterlinge blitzen dort auch schon unter dem riesigen alten Walnussbaum. Bei uns werden sie ja leider immer von den Schnecken gefressen … Aber dafür hat eines Deiner gefüllten Schneeglöckchen am Wiesenrand schon einen kleinen weißen Kopf. Sie haben sich im Laufe der Jahre wohl gut vermehrt und danken mir das Kaffeesatz-Gießwasser …
    Immer wieder bewundere ich Deine Sorgentröster - die Stoffkombinationen und die Fertigkeit. Ich würde spätestens am Reißverschluß verzweifeln!

    Und ja, ich brauche auch kein Grab für die, die mir auch nach Jahren noch immer viel bedeuten. Es sind so viele kleine und teils scheinbar so belanglose Erinnerungsstücke und Erlebnisse, die mir immer wieder einfach begegnen. Dafür muss es noch nicht einmal ein besonderer Tag sein … Allerdings haben wir für meinen Großvater damals ein Röschen an den Hauseingang gepflanzt, dass meine Großmutter beim Türöffnen dann immer sofort sah, und uns nach nun fast 40 Jahren immer noch erfreut. Und das, obwohl es so manches Mal schon unter den Sommer litt und einzugehen drohte. Auch meine Großmutter erhielt ein kleines weißes Röschen in ihrem Garten. Und mir bedeuten die Schneewittchen und Swany, für die wir zu unserer Hochzeit Geld von ihr bekamen, als Erinnerung sehr viel. Leider sind sie gerade in dem Winter erfroren, als sie verstarb. Aber ich habe danach beide wieder angeschafft, und nun sind das 'Ihre' Rosen in unserem Garten. Ebenso hatte ich zufällig nach der Urnenbeisetzung meines Vaters in Dresden in einem Baumarkt ganz in der Nähe seiner Wohnung eine Climbing Schneewittchen entdeckt. Sie steht seitdem bei uns am Teich. Davon habe ich viel mehr als von einem Grab in Dresden. Aber ich kann gut verstehen, dass es der Freundin meines Vaters damals viel bedeutete sein Grab aufzusuchen. Und viele Jahre übernahm sie selbst gern die Grabpflege. Aber ich pflege lieber 'seine' Climbing-Schneewittchen. Denn eine Schneewittchen war die allererste weiße Strauch-Rose, die er uns in den 70ern einmal für den Garten schenkte. Und so 'lebt' er auch dort - im braunschweiger Garten - einfach weiter …
    Daher habe ich auch keine Probleme mit einer Beisetzung im Friedwald in einer vergänglichen Urne. Nur, soweit ich informiert bin, liegen die meisten Friedwälder immer noch recht weit entfernt außerhalb von Städten - sind also ohne Auto schwer erreichbar. Aber ich hoffe, das ändert sich in naher Zeit.
    Für Deinen Mann ist das sicherlich der beste Ort - dem Meer und damit auch Dir so nah …
    Liebe Grüße schickt Silke

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    1. Liebe Silke du triffst es genau, auch ich verbinde mit Rosen und Blumen viele Erinnerungen an meine verstorbene Mutter, Geschenke Jubiläen....
      So kauften wir einige gemeinsam und ich denke dann auch geren an sie und die Liebe zu Blumen, die sie mir schenkte.
      Sie hatte auch viele Verluste durch meine sehr jung verstorbenen Brüder zu verkraften. Und sie war dann am liebsten draußen und im Garten und hatte einen für damalige Zeiten ungewöhnlichen schönen Blumengarten. Lg von Frauke

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    2. Guten Morgen liebe Frauke,
      so schön zu lesen, dass es bei Dir nun das Apfelbäumchen ist, dem es nicht an den Kragen gegangen ist! Ihn zu sehen und zu schneiden, das ist halt auch eine besondere Nähe …
      Und auch, wenn der Verlust eines Tieres nicht mit dem eines Partners gleichzusetzen ist, so tat es gestern - nachdem ich in 5 Stunden den Teich geschnitten hatte - unheimlich gut auf der Bank zu sitzen und mich an die letzten Tage im März zu erinnern, als ich mit der totkranken Maus dort vor fast 3 Jahren noch einige Frühlingstage einfach im Sonnenschein saß. Und da kam mir mal wieder in den Sinn: wer nicht trauert - egal ob still und allein oder öffentlich - der hat nicht geliebt … Ich bin jedenfalls dankbar für all' die Erinnerungen, die sich so im Laufe des Lebens angesammelt haben, denn irgendwann lässt der Schmerz nach, aber die liebevolle Erinnerung bleibt.
      Ich wünsche Dir heute noch einen so schönen Frühlingstag! Es soll ja wieder etwas kälter werden …
      Liebe Grüße
      Silke

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