Freitag, 22. Juli 2011

Rosmarin Kartoffeln - frisch aus dem Garten - und Schiffe auf dem Kanal

diese wunderbaren Kartoffeln habe ich
bei Regen heute frisch aus der Erde geerntet,
 mit der Gemüsebürste gescheuert
aufgeschnitten, kurz in heißem Öl angebraten 
und im Backofen in der Auflaufform mit Rosmarinzweigen nachgegart

 dazu gab es auch aus dem Garten 
frische Zwiebeln auch kurz angebraten, sowie Brechbohnen und Sauerampfer
und noch Champignons und Tomate aus der Kühlung
da brauche ich kein Fleisch!

 die Aida Cara kam wieder am Freitagabend mit lauter Musik vorbei
an Bord gibt es eine webcamera mit Bildern von der Route
ich möchte nicht tauschen, aber schön sind sie auch
 und diese merkwürdigen Kabelrollen
passierten gestern den Kanal auf einem Ponton,
gezogen von rot weißen dänischen Schleppern
unter diesem Link gibt es sehr schönes Bild 
ich war zu weit weg und nicht schnell genug


mein Mann ist schon mit seinem Bruder unterwegs nach Travemünde
bei Windstärke 6-  7 in Böen 8 bin ich gerne an Land geblieben, 
aber dieses Mal kam der Wind von hinten
und das Boot rollte wohl  weniger als
von Kappeln nach Schilksee, 
aber so richtig seekrank werde ich nicht----
sie sind gut auf ihrem Zwischenstopp in Heiligenhafen angekommen 
und genießen das Fischerfest!
und diese Wäsche wird zur Travemünder Woche gebraucht
allen eine schöne Woche
von Frauke

Donnerstag, 21. Juli 2011

Ackerbohne oder Dicke Bohne, Sau-, Pferde-, Puffbohne,.....

Ackerbohne ist der botanische Namen
aber woher kommen all diese verrückten Namen
Dicke Bohne ist eindeutig, wenn man die dicken Schoten und auch die Bohnen ansieht

aber  Pferdebohne mußte ich auch nachlesen , es kommt von der englischen Bezeichnung horsegram

und dann habe genauer geschaut, es gibt die verschiedensten Variationen
siehe auch den Link von dieser Forschungsarbeit zu Leguminosen  und dort steht unter Ackerbohne sehr viel interessantes

ein wichtiger Eiweißlieferant in der Welternährung
und hier gibt es sie  kaum noch zu kaufen

beim Biogärtner findet man gute Hinweise zum Anbau von Puffbohnen
An den Bohnen war auch ein massiver  Läusebefall,
ich habe nichts gemacht und auf einmal waren sie weg.


jeder kennt doch Puffmais
1.jemanden anstubsen, leicht stoßen,
2] etwas unter Druck erhitzen

und die weichen geposterten Schalen zeigen doch sehr genau,
dass die Bohne auch mal ein Puff, Stoß verträgt



sie sollte man nicht roh verzehren, 
da dies  zu Verdauungsproblemen führen kann

und dies ist die zweite Ernte von grünen Bohnen
 allerdings esse ich seit Kindertagen sehr gerne roh schon beim Ernten
damals macht man sich darum keine Gedanken
und ich habe keinerlei Beschwerden
nur diese größere Menge werde ich kurz abkochen,
sie sind so zart und dann sehr lecker
hier nochmal die ganze Pflanze,
 im nächsten Jahr werde ich mehr anbauen
und Zweige dazwischen stecken,
damit sie nicht umbiegen
und wieder so zart ernten

so nun noch ein paar weitere Bilder
von Kappeln und der Schlei für die Schleswig - Holstein Fans

 die Schleibrücke in Kappeln öffnet sich für die Schifffahrt,
wie Ausflugsschiffe und Boote immer alle Stunde für ca 15 Min.

 ein schönes und eindrucksvolles Bauwerk
berühmt ist  auch der Kappeler Heringszaun ,
ein Fischzaun der  aus Holz geflochten wurde,
dies ist ein kleiner Nachbau
Ansicht auf Kappeln,links oben die Kirche
und rechts  sieht man die drei Räuchertürme der Fischräucherrei Föh

 wenn wir dort Raucherfisch holen,
sind es vertraute Düfte aus der Kindheit nach Buche und Erle
aus der Räucherrei meiner Familie
nur zu empfehlen  , ansonsten werbe ich ja nicht,
aber hier bekommt man sehr frische Ware
Ausfahrt aus der Schlei bei Schleimünde,
an dem Tag war es ruhig und sehr sonnig mit leichtem Wind
viele Boote fuhren hinaus,

und solche schöne Gaube kann man auch bauen,
sie ist doch prachtvoll und passend zum Haus und der Umgebung
allerdings das Dachfenster ist ein Stilbruch
hinter dem Großsegler ist das ehemalige Bahnhofsgebäude , 
auch sehr schön saniert
heute gibt es nur noch eine Museumsbahn in Kappeln
diese aber mit Dampflok 

mein Mann dachte schon bei der Einfahrt es brennt 



das Ufer des Fischereihafens 


hier nochmal die Brücke von der anderen Seite
diese Gegend ist so abwechsungsreich und doch  auch erholsam
allen weiterhin schöne Sommertage
von Frauke

Dienstag, 19. Juli 2011

Phloxvielfalt, Insektenpflanzen und Bilder von der Schlei


nach dem Regen ist es ein  Phloxjahr
und auch am Abend leutet es noch so sehr in der Ferne
in den Malven sitzen auch die Hummeln

 diese Distel säht sich wunderbar aus und blüht zwischen den Rosen
und wird auch gut besucht von der Hummel

 diese Möhren habe ich im letzten Jahr ausgesäht,
da sie so wurmstichtig waren, nicht geerntet
und nun sind sie Futterpflanzen für die Schwebfliegen und andere Insekten
dazwischen noch der Borretsch

und Heidelbeersträucher
die Vögel haben sie noch nicht entdeckt
eine Porreblüte, auch eine Pflanze vom letzten Jahr
ein wunderschöner Lauch!!
 die Steckzwiebeln haben auch zum Teil Blüten,
 in diesem Jahr lasse ich sie auch ausblühen
rechts davon schießt der Schnittsalat und die Rauke zu Blühpflanzen auf
dazwischen kommt die Kosmea
 dieser einjähriger Rittersporn hat sich auch selbst versamt 
und weiteren sähe ich immer gerne wieder aus ,
aus Saattüten oder selbst abgenommener Saat

die Pferdebohnen waren so voller Blattläuse,
nie hätte ich gedacht, dass sie sich erholen
und nun sind die Pflanzen gesund ohne Befall
 wer waren da meine Helfer, 
Marienkäferlarven, Schebfliegen, Florfliegen, Ohrenkneifer....
oder der Gartenrotschwanz und die Meisen...
 es wird wie die Buschbohne,
dank des Regens eine super Ernte
und so knackig zart

die Erbsen habe ich heute herausgerissen, 
das Kraut aber auf dem Boden gelassen mit dem Strohmulch 
und den Beikräuerten eine hervorragende Mulchdecke
darauf sähe ich noch Phaceliea und Buchweizen,
später sollen da die Erdbeeren wachsen

 rechts davon ernte ich schon wunderschöne gelbe festeKartoffeln, 
keine Krautfäule, obwohl es so nass war.,
aber Dank Strohmulch und hohen Dämmen sind die Pflanzen wunderbar gewachsen
ein Eimer Kartoffeln ging mit nach Köln
und meine Tochter rief eben begeistert an, sie wären so lecker


 auch ein wunderschöner Hingucker die Verbenen in Weiß und Blau

wie meine Mutter konnte wie  ich und auch meine Schwester
bis in den Abend im Garten tätig sein,
und es erfüllt mich mit so viel Ruhe und Freude,
wenn die Pflanzen  sich so entwickeln und der Boden so prächtig voller Leben ist

und ich bekam von unserem Besuch aus Köln
auch sehr viel Lob und Wertschätzung
ein Garten; wo nicht alles in Reih und Gliedwächst!!
mit vielen Blüten
und so viele Früchte zum Naschen,
Sauerkirschen, Stachelbeeren, letzte Erdbeeren ,  Himbeeren

erster Augustapfel, Blaubeeren und letzte Johannisbeeren..
und so eine Gemüsevielfalt

das tat richtig gut...
Frauke

und zum Schluss noch Urlaubsbilder von der Schlei
der Museumshafen frühmorgens, alles noch diesig
ich auf dem Weg zum Waschgebäude 


 gegenüber vom Museumshafen ist das frühere Glückskleewerk
das gehörte früher dem Vater von Karl Lagerfeld
die Backsteinmauer  und das Dach  zeigen auch,
dass schlichte Fabriken schön sein können,


viel nette Begegnungen und gute Gespräche mit  Besuchern und Liegeplatzinhabern


die Schollen, Goldbutt, gab es bei diesem kleinen Fischerboot

sie zappelten noch
Schlachten und Ausnehmen
sind kein Problem für mich, eine Fischertochter
oder meinen Mann, der auf einem Forschungsschiff gearbeitet hat


wir hatten  mit unserem Familienbesuch  eine Bootstour gemacht und
auf der Schlei,  im breiteren Teil  westlich von Arnis, geankert.
die Kinder angelten leider vergblich---
Ich habe dann gekocht : Salzkartoffeln und Püree 
sowie die vier Schollen paniert und gebraten
Dank Gas -Backofen konnte ich sie gut nacheinander
in zwei Pfannen braten und warmhalten


und sie waren so lecker ,
so frisch schmeckt Fisch wunderbar köstlich
den Preis verrate ich lieber nicht, die Kartoffeln waren teurer!!

dieses Arbeitsboot machte kurz fest,
die Arbeiter sahen zu nett aus,
richtig kleine Persönlichkeiten mit Schipper- und Pudelmütze


auf dem Segelschiff Pipilotta habe ich auch schon zwei Klassenfahrten begleitet
die Jugendliche waren zu den verschiedensten Diensten, an und unter Deck, eingeteilt 
und wuchsen zu einer Gemeinschaft zusammen

und wir haben in kleinen Gruppen sehr abwechslungsreich
nach gemeinsamer Planung und Provianteinkauf gekocht und auch  gebacken,
Backschaft gemacht ( Abwasch , Küche aufräumen )
 nette gemeinsame Stunden verbracht
und viel über Segeln gelernt

unvergessen, wie sehr sie erst unbedarft die Sonne an Deck auf der ruhigen Schlei genossen 
und dann beim Auslaufen aus Schleimünde 
nach den ersten heftigen Wellengang nur noch abgeholt werden wollten, 
aber wir wußten ja nicht, 
wo wir später anlegen würden....
mit dem Segelsetzen wurde aber allen wieder besser zumute

Schleimünde
mit dem Auslauf kamen auch wir in eine tolle Welle aus Süden
und es rollte heftig
da wir bei Gegenwind nicht noch lange Kreuzen wollten
doch es ist nur selten so...
allen noch schöne und auch so ereignisreiche Sommer -und Uraubstage
von Frauke