Sonntag, 30. Januar 2011

sonnige Radtour zum Moor und nie wieder Polster nähen ?? ?!!

diese Rolle Polsterstoff  in wunderschönem Blau, 
ein sehr robuster und auch schwer entfammbarerer Stoff, 
wurde von uns beiden ausgesucht und bestellt
für die  Bootspolster im Salon und Ruderhaus

wer die Bezugsquelle wissen möchte, meldet sich bitte bei mir 

und wieder habe ich mich entschlossen, es selber zu nähen

dabei habe ich meine ersten Erfahrungen
damit noch in sehr schlechter Erinnerung:
 ich war als au pair in England ,
 und da überredete mich die Mutter beider Kleinkinder,
die Matrazen für das neue Hochbett zu beziehen!

ich hatte   von meinen Nähkenntnissen
aus dem Praktikum bei erle zf erzählt ,
und auch etwas mitgebracht

nur hatte sie mir nicht erzählt,
dass es eine Handnähmaschine war, die sie sich auslieh,
 für dicksten Posterstoff und Reißverschluss kaum geeignet!
 Ich habe es gut,  mit sehr viel Mühe,  bezogen,
und danach die Nase voll davon

in der Eiche im Garten zwitscherten die Vögel, als wenn es Frühling wär

später folgen viele  Poster im Wohnwagen,
 die aber auch so schrecklich waren, 
dass ich darauf auf keine Fall schlafen wollte ,
 nur das Einnähen der Reisverschlüsse war wieder sehr schwierig,
und vor allem hatte ich die Öffungen zu eng gelassen

diese Amarylis blüht wieder und widerstand der Narzissenfliege  , 
die leider wieder Jungpflanzen befiel


aber meine Tochter überredete mich wieder
ihre Gartenpolster zu beziehen,
 ein Geschenk in schrecklichem Braun Weiß
 und sie wurden in fröhlichen Rot Weiß von Ikea bezogen

aber nun war Schluß damit ,
 nun sollte es nur noch eine Posterer erledigen ----


aber dann   siehe oben


 
die Vliesstoffe hat mein Mann alle abgetrennt
und sie wanderten alle in die Waschmaschine, 
da sie sehr muffig rochen



einfach waren die Rückenlehnen,
da konnte ich die abgetrennten Stoffe als Vorlage nehmen,
 einaml ausschneiden, die Ecken abnähen
und mein Mann tackerte sie dann an,
früher waren sie genagelt
und mit der Hand in den Ecken zusammengenäht worden


einmal hatten wir schon Polster für ein Boot herstellen lassen, 
aber da fehlte auch der Schaumstoff 
und alles mußte genau ausgemessen werden
und war super so geworden
und ich erinnerte mich an den Ausspruch:
"dazu stelle ich die Schablonen her "

so nun wurde von mir eine große Rolle Packpapier verwendet,
 Maß genommen und gerechnet
mein Ergeiz war geweckt!!

in welche Richtung zuschneiden, Fadenlauf, Webrichtung , 
welches  ist die rechte Seite, 
es sah fast gleich aus

da der Stoff da relativ teuer ist,
wird die Unterseite aus Köper genommen 
die Verschlüsse sind aus extrabreitem Klettband von drei Zentimeter


und das war eine besondere Herausforderung :
 unten Briefecken und mit Ober-  und  Untertritt
und vor allem beim Beziehen muß man höllisch aufpassen ,
dass das Klettband nicht auf das Vlies kommt,
wir haben es extra mit dem Gegenband noch geschützt
 denn Klettband läßt nichts mehr los!!!!

es hatten sich anfangs  durch meine Unaufmerksamkeit 
ca 7m  Klettband miteinander verklettet,
nur gemeinsam konnten wir es lösen 
und nun liegt es in getrennten Räumen!!
aber das Ergebnis hat sich gelohnt
rechts das schreckliche Velour Grün 

und links das neue Polster!!!


die " Posterei" meines Mannes im Keller, er trennt ab , 
bezieht mit Vlies und heftet es gut an, 
damit es sich beim Beziehen nichts verschiebt

und die vielen Polster warten noch auf eine Verschönerung
aber es hat auch gesundheitliche Grüne, 
die Poster waren schon zu muffig und verschmutzt, 
runter zum Waschen  mußten sie auf jedem Fall!!

und das war gestern ein wunderschöner Radausflug zum  Rader Moor,
meiner alten Heimat 

Blick in Richtung Rader Hochbrücke der A7
aus diesen Moorkuhlen wurde Torf gestochen
früher waren sie viel größer
und heute wachsen daruf viel zu viele Bäume


 ein ehemaliges Hochmoor, dass so hoch war, 
dass man  Rendburg sehen konnte
der Torf war Brennmaterial der   11 Ziegelbrennereien in Rade
für die Rendsburger Festung

und natürlich auch für die Umgebung
der Transportweg war damals auch die Eider 
ein Vorfahre von mir war Ziegeler ca 1850
siehe auch unter folgendem Link  

heute war noch sehr viel Wasser in den Kuhlen und Gräben 
und nur bei dem Frost 
konnte ich es am Rand begehen



und dort sah ich auch eine wunderschöne Klette,
die ich leider nicht knipste

und das Polsternähen hat ja Zeit, 
ich werde es nach und nach erledigen bis zur Bootssaison

allen eine schöne Woche
von Frauke



Samstag, 22. Januar 2011

erste Blüten im patchgarden und farbenfrohe Herzkissen


unter der Eiche ist  verschiedener Strauchschnitt,
in dem sich heute ein Zaunkönig tummelte
leider wollte er nicht aufs Bild!!
er war so schnell und huschte durch die Stäucher wie eine Maus
dazu passt folgendes Gedicht


Der Zaunkönig

Man trifft heut manchen Zaungast zwar,
doch der Zaunkönig, der wird rar,
der durch die Gärten, grün umbuscht,
so winzig wie ein Mäuschen huscht.

Eugen Roth (1895-1976), aus "Die Vögel"gefunden bei der Nabu

nun werde ich doch nicht von meinem Mann für ein Osterfeuer abfahren lassen, 
sondern es dort und hinten zur Straße  zu einer Benjeshecke aufschichten

u
und damit habe ich mich in letzter Zeit beschäftigt, 
am Dienstag erhält sie Nora von der Herzkissenaktion in Kiel




es folgen noch weitere in den schönen Karos aus Ikeastoffen

allen eine schöne und hoffentlich bald wieder sonnige Winterwoche
von Frauke

im Moment bin ich sehr eingespannt,
deshalb nur selten Kurzbesuche auf Euren Blogs
Posted by Picasa

Donnerstag, 6. Januar 2011

Taschen in Frühlingsfarben erinnern an Urlaube in ....


heute früh überraschte uns erneuter Schnee mit Eisglätte
ich mußte eine Fahrt verschieben
und so nähte ich diese Taschen fertig
der Stoff erinnert an Urlaube in Frankreich und auch in Dänemark

gefunden habe ich ihn in der Stoffeule in Ostenfeld bei Rendsburg
unter dem Link findet ihr die Adresse , Telefonummer und email adresse


 
auf einem Törn in der
kamen wir an verschiedenen Inseln vorbei u.a. Tasinge mit diesen wunderschönen Kapitänshäusern, bekannt ist auch Troense



 dann der Dampfer Helge für Ausflügler
 und einem Segelboot
der Hafen von Marstal mit seienr imposanten Steinmauer
auf der Insel
und Ærø

dazu ist auch das Buch " Wir Ertrunkenen von Karsten Jensen "
ein wunderbarer , sehr spannender Roman
mit Hintergründen zur Geschichte dieser Stadt und Insel
und zur Seefahrt auf Segelschiffen

ein Muß ist auch ein Besuch im Schifffahrtsmuseum in Marstal

 und typisch dänische Häuser

 auf jedem Ferienhauskatalog ist dies Badehaus abgebildet
leider habe ich selbst kein Bild ,
dies ist von Wikipedia


 und nun darf ich im " Winterschlaf"  weiter träumen,
 leider nur bis Sonntag ...
Frauke

dazu folgendes Gedicht

Der Winter
Wohl ist der Winter die schlimmste Zeit:
Der Frühling, er ist so weit, so weit!

Von Grünen und Blühen keine Spur,
Am Fenster gefrorene Blumen nur.

Und dennoch tröst' ich mich: mir blüht
Ein ewiger Frühling im Gemüth.

Ich kann in Gedanken dem Winter entschweben
Und trotz dem Winter im Frühling leben.

Sonntag, 2. Januar 2011

Ausflug nach Tönning und zum Eidersperrwerk

der Hafen von Tönning  ist gezeitenabhängig,

je nach Wasserstand durch Ebbe und Flut fällt und steigt das Wasser
wir hatten aber den Eindruck,
dass der Wasserstand auch durch das Eidersperrwerk reguliert wurde


dazu ein Ausschnitt aus Wikipedia siehe auch Link oben

Frühe Jahre: Tönning und Eiderstedt 

Die Tönningharde (Tunnighen haeret (Harde))[2] wurde erstmals 1187 erwähnt. Sie war Teil der Uthlande. Bereits 1186 wird die künftige St. Laurentius-Kirche gegründet. Man weiß, dass Bischof Waldemar in diesem Jahr von dem Ort die an die Kirche zu leistenden Zehnten forderte. 1414 brannten die Dithmarscher Tönning nieder.

Grundtriß der Fehstung Tonninge. Anno 1651“

Nachbildung des Schlosses im Schlosspark

In den Jahren 1580 bis 1583 entstand unter Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf das Tönninger Schloss. Adolf war erster Herzog des neu gegründeten Herzogtums Schleswig-Holstein-Gottorf, im Rahmen dessen baute er das Schloss vor Husum und etwas später das prächtigere Tönninger Schloss.
Tönnings Blüte als Stadt begann, als Einwanderer aus den Niederlanden für einen starken wirtschaftlichen Aufschwung in den Dreilanden sorgten. Sie führten vor allem die Käseproduktion im großen Stil ein; Tönning wurde wichtigster Ausfuhrhafen. Im Rekordjahr 1610 gingen drei Millionen Pfund Käse durch den Tönninger Hafen. Im Schnitt der Jahre 1607 bis 1624 waren es 2,7 Millionen Pfund jährlich.
Die Kleinstadt Tönning (Stadtrecht seit 1590) war Gerichtsort für den Ostteil Eiderstedts, ab 1630 tagte hier auch die Eiderstedter Landesversammlung. Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottdorf baute die Verkehrswege aus. Während Tönning aus dem Hinterland vorher nur über Kleiwege erreichbar war, die bei Nässe unpassierbar wurden, baute er kleinere Kanäle nach Garding (Süderbootfahrt von Garding nach Katingsiel mit Abzweig nach Tönning), und nach Tetenbüll (Norderbootfahrt), während gleichzeitig bessere Entwässerungstechniken in der Gegend die Erträge der Landwirtschaft verbesserten. Im 17. Jahrhundert passierten jährlich 60.000 Pfund Weizen den Hafen, dazu kamen größere Mengen lebender Tiere, Fleisch und Wolle.
Der Hafen wurde 1613 in seiner heutigen Form gegraben. Er bot einen Anlegeplatz für die Schiffe, die Eiderstedts landwirtschaftliche Produkte nach ganz Westeuropa brachten.


das alte Packhaus ist in der Vorweihnachtszeit
ein Adventskalender mit Weihnachtsmarkt
früher war es Umschlagplatz für  eine Vielfalt von Waren ,
siehe auch Link Tönning
mit einem Blick auf Tönning im Sommer

die Dawarts Werft mit dem Yachtschoner  la Paloma
die  Werft ist bekannt für  traditionellen Holzbau 

 dies Segelboot liegt mehr auf , als im Eis


eine alte Ankerkette als Zaun 
mein Mann stellte gleich fest,
die Pfähle sind aus Kambala, ein besonders hartes Holz


 Blick aus anderer Seite


das Gebäude mit dem Glockenturm ist schon sehr alt von 1625
es war ursprünglich  einmal eine Schifferschule
und ist nun ein Schullandheim der Dänischen Schule 

 Blick auf die Eider und das Vorland , alles unter Eis 
in der Ferne offenes Wasser
 der Tonnenhof von Tönning,
 die großen Tonnen werden vor dem Winter herausgeholt und durch andere  ersetzt,
um sie vor dem Abtreiben durch Eis und Sturm zu schützen

 diese Fischkutter sind auch im Eis eingefroren, 
rundherum wird das Eis regelmäßig aufgeschlagen,
 damit es nicht zu sehr auf den Rumpf drückt und beschädigt
im Sommer liegen die Kutter am Eidersperrwerk

da alles sehr vereist war,
fiel unser Spaziergang nur kurz aus

 wir waren noch   zum Eidersperrwerk gefahren ,
dort werden bei schwerer Sturmflut die Tore geschlossen,
um   an der Eider und den Orten Überschemmungen zu verhindern
ich hätte Euch gerne noch Bilder kleiner Orte gezeigt,
aber
Nebenstraßen haben wir gemieden,
da alles noch sehr glatt war 

Blick in Richtung Tönning, Katinger Watt
links sieht man einen kleinen Wald, 
der erst mit dem Bau des Sperrwerkes gepflanzt wurde
es gibt auch noch viel Rastzonen in einem Schutzgebiet für die Vögel
dazu aber auch kritische Stimmen
und allen eine schöne erste Januarwoche
von Frauke