Freitag, 30. Juli 2010

dritte Tasche und Sommerpause


jeden Freitag abend kommt nun die Aida Cara;
sie wird hier  von unserer Terasse aus
und von der  Aussichtsplattform willkommen geheißen



und diese Tasche ist für Ordner Laptop... gedacht ,
die vierte ist noch in Arbeit
und dann ist bei uns auch Sommerpause im Garten, an der Nähmaschine....und Urlaub
und ich hoffe, dann endlich sagen zu können,
ich bin gesund, es dauert ....leider länger als ich dachte

allen auch schöne Tage wünscht Frauke
und Danke für die vielen Grüße



schon zu Reuters Zeiten gab`s es Gedanken zur Zeit!!!

und die Uhr werde ich mal außer Acht lassen 

 

Mit der Uhr in der Hand

Gedicht von Otto Reutter

Wir leben in ´ner eiligen, hastigen Zeit,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
der eine, der schiebt heut den andern beiseite,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir drängen alle vorwärts, ob Hinz oder Kunz,
sind stets außer uns, und wir kommen nie zu uns,
denn wir werden mit uns ja nur flüchtig bekannt,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Der Tag beginnt schon in eiligem Lauf,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
der Wecker, der weckt uns, wir stehen schon auf
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Schnell ziehen wir uns an, und wir schlingen unseren Schmaus,
der ist noch nicht runter, da treten wir aus
und sitzen selbst dort an der hinteren Wand
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir turnen, wir trainieren, zum Masseur gehen wir hin,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
mal sind wir zu dick, mal sind wir zu dünn,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir gehn nie, sind auf dem Laufenden stets,
wenn wir mal wen treffen, dann fragen wir: Wie gehts?
Und eh der es uns sagt, sind wir weiter gerannt,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir fahren in die Ferien und sitzen am Strand,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
erwarten die Post, den geschäftlichen Stand,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Ein Buch mal zu lesen, das wär ein Genuß-
wir lesen den Anfang und schauen nach dem Schluß,
durchblättern den Goethe, druchfliegen den Kant,
mit er Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir machen eine Reise im Automobil,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
wir reisen nicht mehr, wir rasen zum Ziel,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Fragt man uns; die Gegend, die war wohl sehr schön.
Dann sagen wir ja und wir haben nichts gesehen,
denn wir fuhren bloß vorbei ohne Sinn und Verstand,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Die Liebe, die Ehe betreiben wir als Sport,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
wir finden uns, verbinden uns und -pflanzen uns fort,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Will sie ihn mal küssen, dann stellt er sich froh-
und denkt sich: Nun mach schon, ich muß ins Büro-
Und er drückt sie ans Herz und küßt sie galant,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

So eilen wir durchs Leben ohne Freud und Pläsier,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
da, plötzlich steht einer, ist mächtiger als wir,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Der sagt: Du brauchst nicht auf die Uhr mehr zu sehn,
denn meine geht weiter und deine bleibt stehn
und er winkt uns hinüber ins andere Land,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Otto Reutter
 

Mittwoch, 28. Juli 2010

endlich Landregen und Zwiebelernte



nach dem tollen  Rosensommer dürfen die letzten Edenrosen auch gerne nass werden
ich habe die Rosen gestern schon schwach gedüngt
einmal bekommen sie noch Patenkali,
dies enthält kein Stickstoff und die Pflanzen kommen besser durch den Winter,
bisher ist mir auch noch keine Rose so erfroren
und ich häufle nicht oder binde keine Jutesäcker oder Zweige ein;
allerdings habe ich alle Rosen sehr tief gepflanzt!!


die Edeldistel ist in diesem Jahr eine Pracht,
sie hat sich schon für das nächste Jahr wieder ausgesäht, 
da ich nur wenig jäte, beobachte ich jeden Keim, der auffläuft, bevor ich ihn herausziehe!
die Hummeln sind darin erstarrt und warten wohl, bis es wieder trockener wird

eine Schubkarre voll Zwiebeln habe ich geerntet, 
bevor der Regen einsetzte
und diese dann geschützt unter dem Terassendach zu Zwiebelzöpfe gebunden,
hoffentlich halten sie.. ??habe sie noch mit Band umwickelt!
normalerweise warte ich ab, bis das Kraut ganz abtrocknet, 
aber ich wollte vermeiden, dass diese Riesenzwiebeln faulen


so sieht es jetzt im Gemüsegarten aus, 
die erste Reihe Kartoffeln vorne sind auch schon geerntet
hinten das abgeräumte Zwiebelbeet auf das eine Gründüngung kommt
rechts daneben habe ich nochmals Artischocken, Malven und Daslatbänder ausgesäht
und neben den Erdbeeren wächst der Grünkohl auf dem abräumten Erbsenbeet, 
dazwischen kommen noch Erdbeeren, 
aber die Pflanzen sind noch nicht soweit! 
durch die Trockenheit erst später im Verkauf

und es kommt wieder Mulch dazwischen


im Hintergrund wachsen noch die Bohnen und Zuchini




diese Kürbisse werden Riesenkürbisse,
ich werde das Gestell noch versetzen müssen

der untere Kürbis reift früher ist aber auch viel kleiner

noch mal ein Blick auf das Kürbisgestell am Kompost 
und die Malven als Zaungucker zu den Nachbarn

und die Weinbergschnecken dürfen bei mir überleben, 
deshalb verwende ich kein Schneckenkorn mehr
sondern habe täglich ,
unter den ausgelegten großen Holzbrettern,
viele Nacktschnecken abgesammelt

allen auch Freude am Landregen

Frauke
und zum Schluss mein geliebter W Busch
von diesem Link

Die Schnecken

Rötlich dämmert es im Westen,
Und der laute Tag verklingt,
Nur daß auf den höchsten Ästen
Lieblich noch die Drossel singt.

Jetzt in dichtbelaubten Hecken,
Wo es still verborgen blieb,
Rüstet sich das Volk der Schnecken
Für den nächtlichen Betrieb.

Tastend streckt sich ihr Gehörne.
Schwach nur ist das Augenlicht.
Dennoch schon aus weiter Ferne
Wittern sie ihr Leibgericht.

Schleimig, säumig, aber stete,
Immer auf dem nächsten Pfad,
Finden sie die Gartenbeete
Mit dem schönsten Kopfsalat.

Hier vereint zu ernsten Dingen,
Bis zum Morgensonnenschein,
Nagen sie geheim und dringen
Tief ins grüne Herz hinein.

Darum braucht die Köchin Jettchen
Dieses Kraut nie ohne Arg.
Sorgsam prüft sie jedes Blättchen,
Ob sich nichts darin verbarg.

Sie hat Furcht, den Zorn zu wecken
Ihres lieben gnädgen Herrn.
Kopfsalat, vermischt mit Schnecken,
Mag der alte Kerl nicht gern.
Wilhelm Busch

Sonntag, 25. Juli 2010

Strandtasche , -decke und Strandbilder

dise Strandtasche entwarf meine Enkelin
und sie nähte sie auch allein mit ein wenig Anleitung
die Stranddecke hatte ich nun fertig gequiltet
und so schön sieht sie im Sand aus
leider war so viel Wind, dass sie kaum liegen blieb
Posted by Picasau
und so schön war es gestern am späten Nachmittag in Stein an der Ostsee
wir haben herrlich in der Brandung und in den Wellen gebadet

allen weiterhin schöne Sommertage
im Garten ernte ich nun Bohnen , Rettich...und immer noch Himbeeren
Frauke

bitte habt Verständinis,

und nur gelegentlich mal in Eure Blogs schaue und kommentiere,
ich freue mich auch, wenn ich schon Leser habe

und zum Schluss ein Wilhelm Busch Gedicht

Im Sommer

In Sommerbäder
Reist jetzt ein jeder
    Und lebt famos.
Der arme Dokter,
Zu Hause hockt er
    Patientenlos.

Von Winterszenen,
Von schrecklich schönen,
    Träumt sein Gemüt,
Wenn, Dank der Götter,
Bei Hundewetter
    Sein Weizen blüht.
Wilhelm Busch, 1909
Aus der Sammlung Schein und Sein



Montag, 19. Juli 2010

Sommerpause auch am Meer

diese  die Decke war im Frühling  ein Geschenk für meine Schwester
im Flaggenapabeth
die nun auf der Insel Röm so schön wärmt bei leichtem Wind

Frauke

allen schöne Ferientage
es fällt schwer ohne Blog , aber der Pc nimmt zuviel Zeit in Anspruch!!!

Samstag, 17. Juli 2010

Futterpflanzen für Insekten und Menschen und Sommerpause

Hummeln und viel andere Schwebfliegen und Nachtfalter umschwirren die vielen Blüten
dies oben ist Porree vom Vorjahr
Ebenso die Möhre hat schöne Doldenblüten
der Berretsch säht sich selbst aus und beschahttet die Kartoffeln bei der Hitze
einjähriger Rttersporn

Malven
und in die andere Richtung viele Himbeeren ,
die Bohnen reifen, der neugeplanzte Grünkohl und eine erste Sonnenblume  

ein Nachtfalter flog wie ein Kolibri in die Phloxblüten


Alant und Kürbis und Malven
am Komposter
und Currykraut  werden besonders angeflogen






aebenso die Diestel
und die normalen Sonnenblumen sind auch Pollenspender 
damit verabschiede ich mich in die Sommerpause 
allen schöne Ferien
Frauke


Posted by Picasa

Freitag, 16. Juli 2010

Gartenspielzeug ist meine Deko

der alte Emaille - Trichter von der Ururoma wird nicht nur in der Küche gebraucht,
auch im Garten wird er ausprobiert,
aber die Öffnung ist zu eng

das abgeernte Gemüsebeet ist viel interessanter als die Sandkiste ,
in diese habe ich diverse Wiesenblumen ausgesäht,
so dass sich die Katzen aus der Nachbarschaft  darin nicht mehr wohlfühen,
unter einer Plane waren die Ameisen sehr aktiv
und selbst auf die Netze haben Besucherkatzen ihr Geschäft gemacht!!!
anderseits sind sie als Mäusefänger willkommen


die alter Emailleschüssel meiner Mutter, ihrer Uroma,
fängt aus den undichten Verschlüssen das Wasser zum Begießen der Gurken



Posted by Picasa
und dieser Zug aus Körben und Puppenwagen war eine Idee meiner Enkel 
und der Tisch mit vielen großen Patchworkendecken verdunkelt, 
der Tunnel und Höhle

allen ein schönes Wochende
von Frauke

Mittwoch, 14. Juli 2010

Himbeerrot, ......und andere Sommerfarben und Strandquilt

in einer Nähpause gab es leckerste Himbeern aus dem Garten,
die schönsten kommen auf Eis,
die anderen in eine Tüte  inden  Gefrierschrank zum späteren Entsaften für Gelee und rote Grütze und Winterpunsch!!!
der erste Plox blüht , aber bei der Sonne braucht er wieder Wasser
mein Mann brachte für den Enkelkinderbesuch am Abend
eine Zweite Gartenspritze wie eine Pistole mit, damit beide gleichzeitig wässern können




diese Kletterrose verschönt einen einzelnen Sichtschutzflechtzaun,
ansonsten kommen keine Flechtzäune an unsere Gartengrenze,
 ich will mich nicht zubrettern, wie ich es oft in Neubaugebieten sehe,
"furchtbar,mit so einem Brett vor dem Kopf! "

stattdessen lassen wir lieber Wein wachsen und haben es noch schön Grün
die Tomaten lieben auch die Sonne
so nun geht es wieder zum Quilten an die neue Stranddecke
in den schönen kühlen Keller
, dort sind nur 21,8°
 bekommt ihr schon mal einen Eindruck
 der Leuchtturm von....Amrum leider nicht



allen auch so schöne Sommertage von Frauke
 

Sonntag, 11. Juli 2010

bequemes Pflücken der Beerenschwemme und Küchenschlacht!!!!

heute früh war ich schon um 5.30 Uhr wach
es gab Frühstück auf der Terasse und
es hatte sich  im Haus kaum abgekühlt , aber nur noch 26°
und dann kam ein böiger Wind
und ich mußte die sehr große Deutschlandflagge vom Flaggenmast
und das Dach von unserem Pavillion retten, bevor es noch einriss

und es kühlte auf 22 Grad ab
und alles im Haus wurde schön durchgepustet!!

 da habe ich meine große Gartenschere genommen und geerntet,
gestern war es dazu viel zu heiß
von den Stachelbeeren schneide ich die unteren Zweige einfach ab
und pflücke sie gemütlich im Sitzen
die oberen Zweige waren ja schon teilweise geerntet

und dann noch die Himbeeren geplückt,
die nicht so schönen für Saft,
die makellosen für Eis oder ganz in die rote Grütze


restliche Erdbeeren fand ich auch noch,
nur die Sauerkirschen pausieren,
die hatte ich auch mal kräftig zurückgeschnitten,
weil sie so Zweigendürre, Monilia eine Pilzerkrankung, hatten


uns sah meine Küche aus,
nachdem ich zwei Kuchen
einen mit Stachelbeeren und einen mit Johannisbeeren gebacken hatte
und ganz viel Stachelbeer - Grütze
und rote Grütze mit Johannis - und Himbeeren gekocht hatte

uns so alle sich dank meiner Minna / Spülmaschine,  schnellem Hand Abwasch
und Mikrofasertüchern alles wieder sauber hatte 

 nun kühlt alles ab und ich genieße die Pause am PC,
da es nun auch endlich ein wenig regnet

dazu das Gedicht von
von Hermann Claudius :

Roodegrütt

Roodegrütt! Roodegrütt!
Kiek mol, wat lütt Hein hüt itt.
Allns rundüm hett he vergeten.
Roodegrütt, dat is en Eeten!
Roodegrütt!

In de Schol de letzte Stünn
Kunn he sick ob nicks besinn,
un in Bookstabeern und Lesen
is he lang so dumm nich wesen.
Man he keem bi dat un düt
Jümmer mank de Roodegrütt,
Roodegrütt!

"Na, lütt Heini, noch en beten?"
Mutter het hüt veel to möten.
Hans un Hein un Stin und Gret
Eet, as güng dat üm de Wett,
Roodegrütt!

Leddig is de grote Grapen -
Greten ilt, em uttoschrapen.
Heini man, de lütte Deef,
hölt mit beide Hann den Sleef:
Wat dor allns noch binnen sitt!
Roodegrütt!
wissenwertes dazu  unter diesem Link zu Graupen,
das früher verwendet wurde 
ich habe aber nur Speisestärke kennengelernt, andere nehmen Sago zum Binden

Graupen esse ich allerdings gerne mit Gemüse
so und zum Schluß noch ein Sommergelb im Garten


allen eine schöne Woche von Frauke











Posted by Picasa