Sonntag, 28. Februar 2010

Fahrradträume und wieder Pläne schmieden



 mein Traum für die nächste Zeit,
ein Böttcher Rad

oder dieses ...in anderer Farbe



 wenn es mir besser geht, werde ich mit meinem Mann 
mich umschauen und probieren

denn es prüfe, wer sich ewig bindet

mein altes Rad war erst günstig, 
doch dann mußte mit der Zeit fast alles ausgetauscht werden,
 nun werde ich noch weiterhin zum Brötchenholen verwenden

da ich wegen meines  Knies einen tieferen Einstieg brauche 
und ich  auf Kettenschaltung nicht verzichten möchte,
dies ist bei Steigungen immer hervorragend,

kommen mir die Räder von diesem 
Schleswig Holsteinischen Produzenten   Böttcher  
wie gerufen

aber gut Ding will Weile haben

und es ist mein Wunsch zum 60. Geburtstag im April

Frauke

und so täume ich von einer Radtour im Sommer 
Sommertag


Mit dem Fahrrad durch die Felder,
Raps rollt seinen Teppich aus,
Klatschmohn lädt zum Augenschmaus,
scharlachrot wie Feuermelder.

Himmel führt kornblumenblau
ein verirrtes Wolkenschaf.
Du erntest eine Handvoll Schlaf
im Gras hinter dem Backsteinbau.

Ein Schmetterling zeigt Farbenflügel
und gaukelt übers Blumenmeer,
du winkst auf Nimmerwiederkehr
und bleibst Begleiter bis zum Hügel.

Am Dorfteich strampelst du vorbei,
begrüßt von einer Gänseschar
mit lautstarkem Vokabular,
du hältst zu einer Plauderei.

Ein Pfad lenkt deine Reifenspur
zu einem stillen Hinterhof,
Unkraut wächst hier zum Philosoph
und definiert neu die Natur.

Die Fahrt geht weiter querfeldein,
ein Bach kühlt dir die Füße,
zwei Kühe kauen Grüße,
es perlt die Flasche roter Wein.

Die Sonne legt ihr Hemdchen an,
die Knie werden dir kalt,
ein Stück noch durch den Wald,
die Lichtung riecht nach Thymian.

Von ferne nickt das rote Dach,
mit jedem Fußtritt wächst dein Haus,
du schenkst dir einen Krug Applaus
und weißt, lang bleibst du nicht mehr wach.


Beate Bonifer

und mein Mann ist aktiv für die Bootssaison , 
er macht gerade neue Holz Schilder,
die Klebebuchstaben waren nicht das Richtige für einen Holzkutter


  und um diese große Werkstatt beneiden ihn alle Handwerker ,
die ihn besuchen
leider fehlt immer die Zeit zum Aufräumen,
aber ich sage nichts mehr, 
da er mich jetzt ja viel im Haushalt unterstützen muß



und dies ist ein Einblick in eine weitere Decke 
Nähen geht schon wieder 

aber frei  nach dem Motto
 mehr als 14 Tage war die Frauke krank
nun pfeift sie nur noch,
Gott sei dank

frei nach Wilhelm Busch


Samstag, 27. Februar 2010

Danke für das Frühlingserwachen

die Sonne tut allen gut, ob der Rosmarin auch mit Stohmantel überlebt hat?

in der Sonne können wir hoffentlich bald wieder sitzen... und diesen Ausblick genießen
der Primel bekam des Stroh und sie dankt mit einer Blüte
die ersten Schneeglöckchen schieben sich aus dem Schnee
und Dir liebe Ingrid, von allerleisocken,, nochmals Danke für die lieben Geschenke und Grüße
das war eine gelungene Überraschung


Frauke



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Donnerstag, 25. Februar 2010

Schneeräumen und erste Frühlingsfarben

endlich Tauwetter mit viel Regen

da sich  alles  staut , war freilegen angesagt


mein Mann legte heute die Abflüsse auf den Zuwegen und auf dem Dach frei,

durch den Regen wird der Schnee immer schwerer und das Eis darunter taut viel zu langsam;
bis der schwere Schnee taut, hat er ihn lieber weggeschaufelt

und ich entdeckte noch den Frühlingskranz vom letzten Jahr,
immer noch alktuell
und ein erster Farbtupfer am Eingang
noch kann ich dies nicht selbst herstellen,
dazu bin ich noch zu schnell schlapp

Frauke
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für Seefeste

mein Cousin und seine Frau sind auf einer besonderen Kreuzfahrt auf der Südhalbkugel

deshalb habe ich den Blog mvfram aboniert
eigentlich sind diese Schiffe sonst auf der Hurtiglinie im Nordatlantik 
aber auch dort sturmerprobt

Frauke

Mittwoch, 24. Februar 2010

Frau Holle schüttelt ihre Betten aus

hinter der Hochstammrose versinkt die rote Bank immer tiefer im Schnee
super dicker Schnee fiel eben
unsere Auffahrt ist wieder verschneit, und es friert wieder
da erfreuen mich die Pflanzgeschenke im Haus
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Dienstag, 23. Februar 2010

und täglich grüßt der Schnee und Rehe

so ist mein Mann jeden Morgen erst einmal beschäftigt,
die Berge werden immer höher, er kart auch schon Schnee in den Garten





gestern abend wechselte wieder ein Reh
zwischen den Häusern und dem Carport auf Futtersuche
unser Garten hat deshalb einen hohen  Wildschutzzaun
junge Obstbäumeund -sträucher  sowie Rosen, Gemüse möchten wir selbst beernten 

ich ich bin sauer, dass die Jäger ihr Wild nicht mit Futter versorgen
nur Brombeerblätter und Weiden  reichen nicht

Frauke

und davon kann man schon mit Wilhelm Busch träumen

Immerhin


Mein Herz, sei nicht beklommen,
Noch wird die Welt nicht alt.
Der Frühling ist wiederkommen,
Frisch grünt der deutsche Wald.

Seit Ururvätertagen
Stehen die Eichen am See,
Die Nachtigallen schlagen,
Zur Tränke kommt das Reh.

Die Sonne geht auf und unter
Schon lange vieltausendmal,
Noch immer eilen so munter
Die Bächlein ins blühende Tal.

Hier lieg ich im weichen Moose
Unter dem rauschenden Baum,
Die Zeit, die wesenlose,
Verschwindet als wie ein Traum.

Von kühlen Schatten umdämmert,
Versink ich in selige Ruh;
Ein Specht, der lustig hämmert,
Nickt mir vertraulich zu.

Mir ist, als ob er riefe:
Heija, mein guter Gesell,
Für ewig aus dunkler Tiefe
Sprudelt der Lebensquell.


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Sonntag, 21. Februar 2010

Ausblicke und weitere Blogpause

das erste Mal seit langem mal kurz vor der Tür

sonst habe ich den Ausblick nur von der Diele und dem Wohnzimmer





mein zweites Paar Socken ist fertig gestellt, 
da ich so  viele Erinnerungen,  wie Bootstour nach Aerö /Dänemark 
und meine Krankheit hineingestrickt habe , 
bleiben sie in meiner Sockenschublade


mein Mann mußte die Vögel füttern und gleich bedankte sich das Rotkehlchen


nach dem Krankenhausaufenthalt plagt mich noch eine schwere Krankheit mit Husten,

 deshalb eine weitere Blog-, Krankheits- und hoffentlich bald Genesungspause
mit schönen Ausblicken
und Einblicken in Eure Blogs,
Herzliche Sonntagsgrüße von Frauke
 allen herzlichen Dank für die lieben Wünsche

zum Februar ein Gedicht von Theodor Storm
Februar

Im Winde wehn die Lindenzweige,

Von roten Knospen übersäumt;

Die Wiegen sind's, worin der Frühling

Die schlimme Winterzeit verträumt.


und zum Winter noch ein schönes Gedicht von Klaus Groth

Dat Dörp in Snee
Still as ünnern warme Dek
Liggt dat Dörp in witten Snee,
Mank de Ellern slöppt de Bek,
Ünnert Is de blanke See.

Wicheln stat in witte Haar,
Spegelt slapri all de Köpp,
All is ruhi, kold un klar,
As de Dod, de ewi slöppt.

Wit, so wit de Ogen reckt,
Nich en Leben, nich en Lut;
Blau na'n blauen Heben treckt
Sach de Rok nan Snee herut.

Ik much slapen, as de Bom,
Sünner Weh un sünner Lust,
Doch dar treckt mi as in Drom
Still de Rok to Hus.

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Mittwoch, 17. Februar 2010

Fastenzeit und wieder daheim

nach einer Woche im Krankenhaus bin ich wieder daheim,
auch dort hatte ich einen wunderschönen Blick in einen Park und auf einen Alsterarm
dieser Blick heute früh ist mir aber viel lieber!!

 nach der Op noch matt gesetzt,  bin ich doch frohen Mutes
  und hoffe sehr, dass auch meine Schwäche sich bald bessert

nach dem Kostaufbau mit Füssigkeit , Suppen und Schonkost im Krankenhaus geht es auch wieder besser
daheim genieße ich jetzt jeden Happen meiner nun leichten Vollkost in sehr kleinen Portionen

leider plagt mich noch eine Bronchitis,
so sehe ich die Welt nur durch die Scheibe.... 
und durch die wunderschönen Blogs



und  Fastenzeit bedeutet für mich einen positiven  Verzicht mit  Blick
auf wichtigeres im Leben;
da ist der Fastenkalender der evangelischen Kirche immer sehr willkommen

und dies ist  ein Blick auf schöne Stoffe für den Sommer, Strand....

ich kann noch nicht solange sitzen,
lese deshalb nur einzelne Blogs und freue mich sehr über eure Aktivitäten
Herzliche Grüße von Frauke

und noch ein Ringelnatz


Frühling


Die Bäume im Ofen lodern.
Die Vögel locken am Grill.
Die Sonnenschirme vermodern.
Im Übrigen ist es still.

Es stecken die Spargel aus Dosen
Die zarten Köpfchen hervor.
Bunt ranken sich künstliche Rosen
In Faschingsgirlanden empor.

Ein Etwas, wie Glockenklingen,
Den Oberkellner bewegt,
Mir tausend Eier zu bringen,
Von Osterstören gelegt.

Ein süßer Duft von Havanna
Verweht in ringelnder Spur.
Ich fühle an meiner Susanna
Erwachende neue Natur.

Es lohnt sich manchmal, zu lieben,
Was kommt, nicht ist oder war.
Ein Frühlingsgedicht, geschrieben
Im kältesten Februar.


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Dienstag, 9. Februar 2010

Danke und weitere Blogpause...

allen lieben Grüßen und Wünschen Danke
mit den  ersten Forsythien aus dem Garten ,
im Haus vorgetrieben


 
die Sonne lockt mich hinaus

heute kamen nur blaue Schiffe bei meinem Spaziergang,
nach all den Untersuchungen bin ich noch sehr langsam
und da sind die Fotopausen sehr willkommen


Blick von der Aussichtsplattform

 
und es gab und gibt wieder Schnee
dazu ein Gedicht 

Schnee

Zwischen den Bahngeleisen
Vertränt sich morgenroter Schnee. - -
Artisten müssen reisen
Ins Gebirge und an die See,
Nach Leipzig - und immer wieder fort, fort.
Nicht aus Vergnügen und nicht zum Sport.
Manchmal tut's weh.

Der ich zu Hause bei meiner Frau
So gern noch wochenlang bliebe;
Mir schreibt eine schöne Dame:
"Komm zu uns nach Oberammergau.
Bei uns ist Christus und Liebe,
Und unser Schnee leuchtet himmelblau." -
Aber Plakate und Zeitungsreklame
Befehlen mich leider nicht dort-,
Sondern anderwohin. Fort, fort.

Der Schnee ist schwarz und traurig
In der Stadt.
Wer da keine Unterkunft hat,
Den bedaure ich.

Der Schnee ist weiß, wo nicht Menschen sind.
Der Schnee ist weiß für jedes Kind.
Und im Frühling, wenn die Schneeglöckchen blühn,
Wird der Schnee wieder grün.

Beschnuppert im grauen Schnee ein Wauwau
Das Gelbe,
Reißt eine strenge Leine ihn fort. -
Mit mir in Oberhimmelblau
Wär's ungefähr dasselbe.
Joachim Ringelnatz

  und ich tauche wieder ab in eine erneute Blogpause
Frauke

Montag, 1. Februar 2010

Blogpause



die ersten Distelfinken sind wieder am Futterhaus,
aber noch sehr scheu


so schöne Sonne haben wir nicht mehr, 
aber noch viel Schnee und tagsüber Tauwetter
nachts wieder Frost und richtig gefährliches Glatteis
 Schneematsch


 allen schöne Tage in meiner Blogpause aus Krankheitsgründen
Frauke