Samstag, 30. Januar 2010

Eiswinter am Kanal, warmes Hemdenflanell , Narzissenfliege

dieser Schlepper liegt schon zwei Tage in Wartestellung an den Fähren,
entweder er hält die Fahrrinne der Fähren eisfreier
oder er hilft in kritischen Lagen
oder übernimmt evt. den Personenverkehr,
früher hier schon erlebt
wieder ein Küstenschiff voller Eis
ein weiteres Schiff kommt
dies ist schon von der Besatzung eisfrei geschlagen und geschaufelt worden 



 die Blüten werden immer prächtiger 
und es schieben noch weitere nach,

aber leider sind die kleinen Zwiebeln, 
Geschenke meiner Enkel aus dem letzten Jahr,
nicht mehr ausgetrieben, 
sie waren von innen richtig ausgehöhlt und ich vermute,  
folgendes Insekt ich dafür verantwortlich, 
deshalb bleiben die Amarylis in Zukunft im Haus
und sie kommen nicht mehr in den Garten

heute habe ich meine Hemden durchsortiert und aufgeräumt

 
und die ersten Blöcke mal zusammengelegt,
aber ich bin noch am Probieren,
evt. lege ich auch nicht so in Reihen....
und ich plane weitere Quilts,
das lenkt ab von meiner Krankheit
Frauke

Donnerstag, 28. Januar 2010

mein heutiger Spaziergang

heute kam der Wind aus Richtung Norden,
danach wähle ich meine Route
in der Ferne kam ein Schiff mit viel Fahrt

dies war auch nötig,
denn der Ostwind hat die Schollen alle wieder in die Enge getrieben
ob es noch seinen Heimathafen in Polen erreicht ?

ein Schiff aus Holland


noch ein kleines Schiff auch für die Binnenschifffahrt

bei der starken Sonne  und dem Gegenlicht
sind die Bilder etwas  dunkler als in Wirklichkeit geworden,
 auch war das  Akku fast leer 



so hell war es in Wirklichkkeit 


und zum Schluss noch ein Binnenschiff auch in voller Fahrt ,
 den Heimathafen konnte ich nicht erkennen
so nun geht es wieder an Flanell

und so sieht ein Fotograph die Eiswelt aus der Luft 
Eiswelt anklicken
Frauke

Eis auf der Obereider und Flanellnachschub


gestern setzte Schneefall und Westwind ein, brrr..


die täglichen Spaziergänge sind für meine Gesundheit sehr wichtig  ,

da ich im Augenblick Gegenwind meide ,
bat ich meinen Mann mich im Auto mit zum Boot mitzunehmen

durch die Schiffbewegungen im Kanal und lange Leinen
hat sich um das Boot eine Wasserrinne gebildet,






 dennoch schlägt er zuviel Eis weg

alles ist gut verpackt 


bei dem Wind und Schnee von hinten war der Rückweg passabel



die Eisschollen an der Fähre waren schon  weicher und kleiner,
aber es wurde nur langsam angelegt,
damit sich die Schollen nicht das Anlegen behindern


daheim warteten schon Flanellhemden zum Trennen
sehr günstig erstanden


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und diese Blumen erfreuten mich heute früh in der Küche

Dienstag, 26. Januar 2010

Eiszeit Teil 2

heute früh war ich noch zu unserem kleinen Supermarkt gegangen mit einem Umweg am Kanal entlang
dicke Eisscholen haben sich über Nacht gebildet

noch behindern sie nicht die Schifffahrt,
aber wenn es  mehr Eis wird wird auch der Fährverkehr eingestellt,
 früher schon mal erlebt, dann werden nur Personen mit einem Schlepper übergesetzt






 

deshalb war ich Einkaufen,
Vogelfutter und Rindertalg,
da ich keine Tontöpfe habe, nahm ich Kunststofftöpfe
darin wurden Zweige aus dem Garten gesteckt und festgebunden
bei dem Frost erstarrte die Masse sehr schnell draußen 



nun sitzen schon die Meisen daran

diese Forsythienzweige hatten schon so dicke Triebe,
  und sie kamen noch in die Vase zum Vortreiben
Frauke

Eiszeit auch am Kanal - 13 °C


diese Bilder sind nicht aktuell, denn es hat sich auf dem Kanal schon viel Eis gebildet-
 auch auf der Obereider , dor liegt unser Holz Kutter  auch im im Wasser im Wasser
 durch die Schiffsbewegungen im Kanal, aber ist es noch direkt rund um das Boot eisfrei
dennoch muß mein Mann schon Eis rundherum zerkleinern


heute freue ich mich schon auf meinen Spaziergang in der Sonne, die sich schon ankündigt

die Amaylis werden immer prächtiger, ein schöner Kontrast zum Schnee draußen

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allen einen schönen Tag wünscht Frauke

Sonntag, 24. Januar 2010

alles in der Waage


meine Enkelkinder waren zu Besuch,
nach dem Frühstück folgende Frage:
Oma darf ich mit der Waage spielen?

diese Waage begleitet mich schon so viele Jahre ist mit besonderen Erinnerungen verbunden
und alle Kinder wiegen zu gern damit 
also nicht nur nur Spielen war gefragt !!

  sondern es wurde gewogen für Waffeln
und mit Hilfe des Bruders
und meiner Tochter viele Vanille -Waffeln gebacken,
dann gab es zum Mittag leckeres Kartoffelpürree
und so schaut es nun aus .......
aber es hat viel Spaß gemacht und mich sehr abgelenkt



obwohl sie daheim auch eine Holzeisenbahn haben
wurde diese mit Begeisterung aufgebaut und viel gespielt,
es ist zu schön, wenn sich beide so gerne hier sind
 Danke

und diese Tasche entstand gestern für mein Strickzeug,
auch aus den alten Sommerhosen 
dann kann ich dies besser überall mitnehmen



und nun geht wieder hinaus in den Schnee
und es gibt dann auch rote Backen  wie im Gedicht

Winter

Æwer dat Feld hin jagt en Slerrn:
Kumm wullt du mit?
De Snee is witt,
Din Backen sünd roth
As Melk un Blot,
Un frisch as Appeln un Bern.

Über das Feld hin jagt ein Schlitten:
Komm willst Du mit?
Der Schnee ist weiß,
Deine Backen sind roth
Wie Milch und Blut,
Und frisch wie Äpfel und Birnen.
Klaus Johann Groth
Aus der Sammlung Voer de Goern


und noch ein Mutmacher auch bei -8°C von Frauke

Januar

Wohin man schaut, nur Schnee und Eis,
Der Himmel grau, die Erde weiß;
Hei, wie der Wind so lustig pfeift,
Hei, wie er in die Backen kneift!
Doch meint er’s mit den Leuten gut,
Erfrischt und stärkt, macht frohen Mut.
Ihr Stubenhocker, schämet euch.
Kommt nur heraus, tut es uns gleich.
Bei Wind und Schnee auf glatter Bahn
Da hebst erst recht der Jubel an!
Robert Reinick
Aus der Sammlung Der Jahreslauf im Kinderleben
 
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Donnerstag, 21. Januar 2010

die Wintersonne bei -5° lockt hinaus


jeden Tag gehe ich meine Runde,
heute viel länger, denn  bei der schönen Sonne spürt man die -5° nicht

Kunst für einen Sitzplatz, gefertigt von Auszubildenen der Krögerwerft

ein Segellboot  in Richtung Rader Insel

eine Fähre mal aus Richtung Westen
und sie  hat auch ein Auto mitgebracht 



Blick auf unser Haus im Sonnenschein

 

die Regenrinne ist voller Eis nach dem Tauwetter
nun haben wir auch Eiszapfen,
darunter stehen Eimer,
damit die Terasse nicht zu sehr vereist


 die Rehe kommen seitlich über das Nachbargrundstück,
 es darf nicht mehr gefüttert werden von den Jagdpächtern!!!
und da sind die jungen Obstbüme gerade recht!!



dorthin haben wir noch keinen Wildzaun,
sind aber am Überlegen das Spalier am Kompost zu verlängern
..... wenn es weiter so bleibt
mit den  Stangen habe nun erst einmal Erfolg gehabt

und für die Schifffans noch ein Schiff
Ausblick von der Terrasse
- wenn ihr das Bild anklickt,  wird es viel größer -


dazu ein Gedicht von der ersten Sonne im Winter

Erste Sonne

Wie gerne lass' ich von der ersten Sonne
Mich bescheinen! – Wenn der Januar
Mit seiner Atemzüge Eishauch wich
Wenn in der Monde Schnur die zweite Perle
Sich übertropfen läßt von Goldreflexen
Der Winternebel Vorhang in zwei Stücke
Geborsten ist ... und ihrer Gnaden Truhe
Nach träumerischer Rast die Sonne leert
Den ganzen Köcher ihrer funkelnden Pfeile:
Wie gerne lass' ich mich von dieser Sonne,
Von dieser Sonne sanft verkühltem Licht
Bescheinen! Leise kommt auf leichten Sohlen
Ein Sinnen über mich ... ein dunkles Suchen
Und doch, wie so klar und wunschlos still ...
All' Winterunrast hab' ich abgetan
Als schritte ich auf Wolken, treib' ich hin ...
Die Augen halb geschlossen ... seltsam müde
Und an den Sonnenstrahl, der mich berührt ...
Leise, ganz leise meine Wange streift,
Möcht' ich mich lehnen ... und in seiner Goldspur
Verdämmern lassen meiner Seele Leben ...
Hermann Conradi
Aus der Sammlung Gedichte aus der Spätzeit


und dies ist der Blick vom Schreibtisch
die Amarylisblüte beginnt

gleich geht es wieder an die Nähmaschine
an die Flanelldecke
Frauke
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Dienstag, 19. Januar 2010

Wintergrau am Kanal

heute führte mich der Spaziergang mal  in eine andere Richtung,
aber wieder an den Kanal
auch das Grau hat seine Reize


Blick auf die Obereider und die Nobiskrugwerft und andere Gewerbebetriebe
dort liegt auch in einer Bucht unser Boot

gestern hatten sich noch Eisschollen gebildet, heute  schon verschwunden


ein Containerschiff auf dem Weg nach Helsinki,
dort ist der Heimathafen, wieder in Rot, im Eis gut zu sehen

Blick in Richtung Fähre

zwischen allen  Wildenten eine weiße Ente
dort füttern viel Besucher die Enten und auch Möwen,
ich halte mich lieber zurück bei meiner Feder- und Daunenallergie

Der Frosch und die beiden Enten
Sieh´ da, zwei Enten jung und schön,
Die wollen an den Teich hingehn.

Zum Teiche gehn sie munter
Und tauchen die Köpfe unter.

Die eine in der Goschen
Trägt einen grünen Froschen.

Sie denkt allein ihn zu verschlingen.
Das soll ihr aber nicht gelingen.

Die Ente und der Enterich,
Die ziehn den Frosch ganz fürchterlich.

Sie ziehn ihn in die Quere,
Das tut ihm weh gar sehre.

Der Frosch kämpft tapfer wie ein Mann.
Ob das ihm wohl was helfen kann?

Schon hat die eine ihn beim Kopf,
Die andre hält ihr zu den Kropf.

Die beiden Enten raufen,
Da hat der Frosch gut laufen.

Die Enten haben sich besunnen
Und suchen den Frosch im Brunnen.

Sie suchen ihn im Wasserrohr,
Der Frosch springt aber schnell hervor.

Die Enten mit Geschnatter
Stecken die Köpfe durchs Gatter.

Der Frosch ist fort - die Enten,
Wenn die nur auch fort könnten!

Da kommt der Koch herbei sogleich
Und lacht: "Hehe, jetzt hab´ ich euch!"

Drei Wochen war der Frosch so krank!
Jetzt raucht er wieder, Gott sei Dank!



in der Ferne sieht man weitere Schiffe


 und unser Haus auch noch tief verschneit
mit der schönen großen Eiche

allen auch einen schönen Wintertag,
ich werde mich wieder an meine Ufos machen
 Frauke

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